Irgendwann wird’s einfach zu viel …

… Bapperl vom Feinschmecker, Augusto, Varta, Guide Michelin, Schlemmer Atlas, New York Times, Marco Polo, Finest Addres, Sodexo (?), SuperIllu, Topfgucker und natürlich die geballte Schwarmblödheit von Tripdvisor und Yelp … Gesehen am Kastenmeiers im Kurländer Palais in Dresden.

Teile diesen Beitrag:

Romantik Hotel Gutshaus Ludorf: traumhaftes Hide-Out mit enttäuschender Küche

Ludorf, ein Nest im tiefsten McPomm, an der Müritz gelegen, zwei Stunden nördlich von Berlin, zweieinhalb Stunden östlich von Hamburg, Natur pur, keine Freizeitparks, keine Hotelburgen, kein Massentourismus … Nun gut, wohnen möchte man hier wahrscheinlich nicht wirklich, aber für eine erholsame Auszeit im Norden ein durchaus geeigneter Platz. Das Romantik Hotel Gutshaus Ludorf liegt …

Teile diesen Beitrag:

Hotel Residence in Bremen: tadelloses Boutique-Hotel mitten in der Stadt

Da reist man durch die Weltgeschichte, grantelt hier, nörgelt da, verreißt – zu recht – Grandhotels, findet Haare in Suppen von Dorfgasthäusern — und hat dann ausgerechnet an einem wohlfeilen Drei-Sterne-Boutique-Garni-Hotel mitten in Bremen kaum was auszusetzen. Das Residence in der Bremer Innenstadt, fast direkt neben dem Hauptbahnhof, am Rande der Altstadt, zehn Minuten fußläufig …

Teile diesen Beitrag:

Ich hab’s schon wieder getan

Ziemlich genau einmal jedes Jahr überkommt mich eine unglaublich perverse, abartige, schmutzige, unappetitliche Begierde, über die man eigentlich den gnädigen Mantel des diskreten Schweigens ausbreiten sollte, aber jeder hat irgendwann sein Coming Out, und sei dies nun das meine, in der Hoffnung,  dass sich Freunde nicht angewidert von mir abwenden und den Rücken zukehren, sondern …

Teile diesen Beitrag:

Authentische Schweizer Gastfreundschaft: Das Piz Tambo in Splügen

Die Via Mala assoziiert der gemeine deutsche Bildungsbürger irgendwie mit Mario Adorf, vielleicht noch – handelt es sich um einen gebildeten Bildungsbürger – mit John Knittel. Ansonsten ist die Strecke zwischen Chur und Lugano – bzw. Como, nimmt man den fast vergessenen Splügenpass und nicht den San Bernadino – Durchgangsgebiet, rasch durchmessene, unwirtliche Alpenregion, lästiges …

Teile diesen Beitrag:

Erdogans Türkei im Herbst 2016: Das Bild der gleichgeschalteten Deutschen Systemmedien, die Wahrnehmung des Reisenden, das Kneipenviertel Karaköy und hervorragende Mezze in der Lokanta Maya

Da berichten die gleichgeschalteten Systemmedien im besetzten Deutschland von suspendierten Richtern, verhafteten Militärs, entlassenen Polizisten, gemaßregelten Professoren, zwangs-geschlossenen Medienunternehmen; gleichzeitig schreiben larmoyante Eingeborene und wohlmeinende Gutmenschen Jammerbriefe und Kolumnen über verwaiste Plätze, verstummte freie Rede, Unterdrückung an allen Ecken und Enden, pure Angst, leere Cafés, mangelnde Luft zum Atmen, und die Systemmedien mit der selbstgängelnden …

Teile diesen Beitrag:

Soho House Istanbul: Klassisches und doch junges Britisches Clubleben am Bosporus

Es gibt keine Schuhlöffel auf den Zimmern, es ist fast überall in den drei Häusern chronisch düster, dazu laut, die Klimaanlage bollert und die Schallschutzfenster sind schlichtweg für’n Arsch, die direkte Sicht auf’s Golde Horn ist teilweise durch den Betonklotz des Radisson verbaut, und die Küchenleistung der diversen Restaurants und Bars ist durch und durch …

Teile diesen Beitrag:

Hotel De Goudfazant, Amsterdam: Trendiger Szeneschuppen mit gekonnter, bodenständiger, recht guter Küche ohne Spinnereien

Summa summarum: nur umständlich zu erreichendes Szenelokal in heruntergekommenem Viertel mit netter Lage in altem Industriebau am Wasser, mit gewöhnungsbedürftigem Interieur, ebenso gewöhnungsbedürftigen, aber netten und flotten Bedienungen, gemischtem Publikum und sehr solider, handwerklich gut gemachter, gehobener, regional verbundener Küche ohne Spinnereien und ohne Höhenflüge.   Um ehrlich zu sein, kulinarisch war mir Amsterdam immer …

Teile diesen Beitrag:

Pizzeria Pera, Istanbul: In Tripadvisor gehypt, tatsächlich aber eine miese Kaschemme mit miesem Essen, aber freundlicher Bedienung

Summa summarum: Selbst wenn italienische Gaststätten in Istanbul nicht zahlreich sind, die Pizzeria Pera zählt mit der Küchenleistung keinesfalls zu den „besseren“ italienischen Restaurants, dieses Essen und diese hygienischen Verhältnisse sind schlichtweg inakzeptabel, auch wenn das Personal durch die Bank weg freundlich und bemüht ist.   Damenhygieneartikel, Windeln und Papierhandtücher sollen nicht in das Klo …

Teile diesen Beitrag:

Schlosswirtschaft Mariabrunn, Röhrmoos: Traumhafter Biergarten und solides Restaurant in wunderschöner, historiengeschwängerter Umgebung

Summa summarum: Mariabrunn ist zweifelsohne einer der schönsten Biergärten ganz Bayerns, schattig unter alten Bäume gelegen, man kann sich sein Essen mitbringen oder sich an den Selbstbedienungsständen mit trefflichen traditionellen bajuwarischen Biergartenspezereien vom Leberkas bis zum Steckerlfisch in – für ein Biergartenstandl – hervorragender Qualität zu wohlfeilen Preisen bedienen; das ganzjährig geöffnete gemütliche Schlossrestaurant mit …

Teile diesen Beitrag:

Schlossanger-Alp bei Pfronten: Wundervolles Hide-Out in den Allgäuer Alpen

Summa summarum: traumhaft schön und ruhig gelegenes, komfortables, aber nicht schickes, sondern gemütlich-unverkrampft-entspannt-entschleunigtes Alpen-Hide-Out mit super-freundlichen, herzlichen Menschen und einer unprätentiösen, bodenständigen, verfeinerten Küche, die sich nicht für höhere Weihen verbiegt und verkompliziert. Irgendwie ist der Mann ein Phänomen, Bernhard „Toni“ Ebert, seines Zeichens Patron im Berghotel Schlossanger-Alp bei Pfronten im Allgäu. Irgendwie ist er …

Teile diesen Beitrag:

Gasthaus Settele Augsburg-Haunstetten: Generationenwechsel mit viel Werbe-Tam-Tam und unverändert mäßiger Küchenleistung

Summa summarum: Da hat also der junge Settele das Zepter in der alten Gastwirtschaft im (spieß-) bürgerlichen Augsburger Vorort übernommen, ein wenig die Gaststube umgebaut, ein verglastes Loch in die Küche hauen lassen und sodann PR-Berater angeheuert, die auf der hauseigenen Webpage mit Superlativen und Eigen-Lobhudeleien nur so um sich werfen („visionärer Ort für Spitzen-Gastronomie“ …

Teile diesen Beitrag:
Back to Top