Marginalie 87 (Menschen im Hotel – Miniatur-Sitten-Gemälde): Imperialer Veganismus

Zwei Amerikanerinnen – offensichtlich Mutter und Tochter, ich schätze zwanzig und gut vierzig, dem outfit nach halbwegs geldig – sitzen im Dachrestaurant. Sie trinken Cola light und zwei kleine Gläser Weißwein. Nach einem ausführlichen Studium des Inhalts ihrer Funken, diversen Telephonaten auf Derivat-Englisch und einer ausführlichen Mutter-Tochter-Diskussion, wie die nächsten …

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Marginalie 86 (Menschen im Hotel – Miniatur-Sitten-Gemälde): Warum sollten wir Männer eigentlich Angst vor der Islamisierung Europas haben?

Bärtige Männer, offensichtlich in weiße Bettlaken oder so ähnlich gewandet, betreten breiten Schrittes den Frühstücksraum, gefolgt von über und über mit Chador und Nijab verschleierten Weibspersonen, gerade dass noch Augen, Nase, Mund aus den Schandfetzen ragen, vor der Zeit gealterte, verhärmte Frauen mit gesenktem Blick, vor der Zeit altern werdende, …

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Another day living in luxury

Ich Dummerchen hatte tatsächlich mal geglaubt, Manager hätten ein tolles Leben, First-Class-Flüge, Luxus-Hotels, auskungeln von Verträgen unter old pals auf Golfplätzen, bei Cocktail-Partys und in Edel-Restaurants, noble Büros mit großen Mahagoni-Schreibtischen und tiefen Lederfauteuils hinter großen, nur schwer überwindbaren Vorzimmern … Tja, willkommen in der Realität. 07:20 Maschine nach Genf, …

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Marginalie 82 (Menschen im Hotel – Miniatur-Sitten-Gemälde): Die Sache mit den Nüsslein

Das junge Pärchen in der recht netten Dachterrassen-Bar mit Blick über die Stadt und auf die Festung hält sich über einer Stunde mit einer Dose Red Bull und einem Fläschchen Cola über Wasser, jeder der Beiden starrt die meiste Zeit in die Funke, reden dann und wann auch mal miteinander, …

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Man hat die Überfuhr getötet

Salzburg ist für den Reisenden problematisch. Zwar gibt es ein riesiges Angebot an Hotels, aber diese eigentlich wunderhübsche Stadt ist touristisch vollkommen verlaust und verdorben, und so sind die Hotels. Früher, da war ich immer in der Überfuhr, einem mittelgroßen authentischen österreichischen Gasthaus in Aigen, 40 Fuß-Minuten entlang der Salzach …

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Marginalie 81: Perrier oder Pellegrino?

New York City. Nach dreieinhalb Stunde planlosen Treiben-lassens habe ich irgendwo nördlich von Hell’s Kitchen alle Touristen hinter mir gelassen und einen Diner gefunden, einen echten Amerikanischen Diner, 365 Tage im Jahr 24 Stunden geöffnet, viele Rentner und Bauarbeiter als Gäste, mehr die blue color Fraktion, die white colors scheine …

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