48 Stunden SanFran (6/6)

Unseren Absacker für den Tag nehmen wir in der Bar des Ritz Carlton, einem protzigen neoklassizistischen Schuppen mit einer im Gegensatz zum Fairmont ziemlich guten Hotelbar namens The Lounge. Es ist nobel-gediegen, ein Mann mit Schlägermütze spielt vor dem Kamin auf einem Banjo amerikanische Weisen vom Herzschmerz und dass dieses …

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48 Stunden SanFran (4/6)

Wie dem auch sei, ausgerechnet hier im Westfield Shopping Center soll es einen der besten Asiaten ganz San Franciscos geben, das M.Y. China von Martin Yan, einem populären US-Koch-Clown mit angeblich über 3.500 Kochsendungen, einer eigenen Restaurantkette und mehr als 30 angeblich selbst verfassten Kochbüchern. Zusammen mit den Gebrüdern Ronny …

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48 Stunden SanFran (3/6)

Am nächsten Morgen bummeln wir durch Chinatown, Chinatown in San Francisco ist wirklich noch interessant, ich weiß nicht, ob ich „authentisch“ schreiben sollte, nicht wegen der zweisprachigen Straßenschilder, der Drachen, Tempel und Straßenlampen, sondern wegen der Geschäfte und vor allem wegen der Menschen, die hier gefühlt zu einem Drittel aus …

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Mendocino: Vergessene Alt-Hippie-Kolonie (2/2)

Halt stopp, ein weiteres Highlight gibt es noch in Mendocino, nämlich Dick’s Place, quasi direkt neben dem Mendocino Hotel gelegen. Dick’s Place, das ist eine echte Spelunke vom Feinsten. Pierers Universal-Lexikon von 1863 definiert Spelunke als ‚schmutzigen, unansehnlichen Ort, wo sich gemeine Leute versammeln‘, und das ist das Dick’s Place …

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Mendocino: Vergessene Alt-Hippie-Kolonie (1/2)

Es war eine düstere Zeit. Nennen wir sie das digitale Mittelalter. Die Transistoren machten sich gerade daran, die Röhren zu verdrängen, Lochkarten waren die neuesten Errungenschaften der Computertechnologie, Fernseher und Kühlschränke hatten ungefähr die gleiche Größe, es gab zwei Fernsehprogramme, Das Erste und Das Zweite, nur manche Menschen im Süden …

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Marginalie 89 (Menschen im Hotel – Miniatur-Sitten-Gemälde): Botanist und Kuhblicke

„Bitte einen Martini Cocktail, gerührt, nicht geschüttelt, extra-extra-extra dry, sehr kalt, nur gewaschenes Eis, alle Flüssigkeit abgegossen, mit Noilly  Prat und dem Botanist bitte, Lemontwist, keine Olive.“ Der Barkeeper blickt mich an wie eine Kuh, aber die hätte wahrscheinlich mehr verstanden. Routiniert greift er zum Beefeater und einem Shaker, „Nein“, …

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Ostern in Lissabon: Ostersonntag

Am nächsten – genau genommen am selben – Morgen fahren wir nach dem obligatorischen schnellen Frühstück in einer kleinen Pastelaria um die Ecke todmüde durch die engen Altstadtgassen auf der mächtigen, wirklich beeindruckenden Vasco da Gama Brücke über den Tejo, vorbei an den Flamingos von Samouco, ausgedehnten Weiden und Korkeichen-Wäldern …

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Ostern in Lissabon: Ostersamstag

Mit der wohlfeilen Uber-Droschke fahren wir des Morgens ohne Frühstück in den Stadtteil Saldanha, das nördliche Stadtzentrum Lissabons, in die Avenida da República, eine Ende des 19. Jahrhunderts angelegte große Verkehrsachse. Die vierspurige Straße mit Radwegen, breiten Trottoirs, vielen Grünstreifen wird gesäumt von einer witzigen Bebauung, vielstöckige 70er Jahre Zweckbauten …

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Ostern in Lissabon: Karfreitag

Portugiesen frühstücken nur selten daheim, werde ich belehrt. So bleibt unsere schicke Designer-Küche an diesem Morgen kalt – sie wird all die Tage kalt bleiben. Stattdessen schlendern wir des Morgens von der Alfama runter in die Baixa, die zentrale Idioten-Rennmeile der Stadt, vulgo die touristisch vollends verlauste zentrale Innenstadt, die …

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Ostern in Lissabon: Gründonnerstag

„Take another plane“, so lautet ein Running Gag bei genervten Vielfliegern, sei die wirkliche Bedeutung von „TAP“, und nicht etwa „Transportes Aéreos Portugueses“, die halbstaatliche Portugiesische Luftfahrtgesellschaft. Natürlich hat die Abendmaschine nach Lissabon am Gründonnerstag Verspätung. Also erstmal um ein Abendessen kümmern, bloß nicht den Fraß im Flieger. Die Flughafen-Fressstelle …

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