Hotel Bayrischer Hof in Lindau: Es gibt einfach Träume, die sollten Träume bleiben

Summa summarum: Hübsch direkt am kleinen Bodenseehafen der Insel Lindau gelegener Komplex aus drei scheinbar eigenständigen, tatsächlich aber sowohl baulich als auch vom Management und Eigentümern her zusammengehörigen Hotels unterschiedlicher Preiskategorien mitten im größten Touristenrummel; der Bayrische Hof baulich topp in Schuss, alles frisch renoviert, trotzdem noch Sechziger-Jahre- Charme, ordentliche Zimmer, die Service- und die …

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Landgasthof zum Hirsch in Ostrach: Ordentlicher Schwäbischer Landgasthof

Summa summarum: sehr ordentliches, gemütliches, gutbürgerliches Landgasthaus mit einigen Tiefen in der Küche, die von Höhen jedoch allemal wettgemacht werden, freundlichen Menschen, beschaulichem Ambiente, ordentlichem Gasthaus-Schlafkomfort. Links die Dorfkirche, rechts die Dorfwirtschaft samt Metzgerei, dazwischen ein für ein Dorf recht großer Parkplatz, aufgelockert durch kleine Blumenbeete zwischen den Parkreihen, rappelvoll an einem späten Freitagnachmittag, kreuz …

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Sauftour in Wien: 6. Akt im Torberg

Dick eingemummelt und schweigend stapfen wir die Josefstädter runter bis zur Strozzigasse, gleich das zweite Haus rechts ist Das Torberg. Irgendwann um 2010, der Gin-Hype war schon lange am Brodeln und erreichte dann auch mal das in Lifestyle-Sachen oft schnarchige Wien, setzte sich Gerald Alexander Gsöls das Ziel, im Torberg die Kneipe mit der größten …

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Sauftour in Wien: 5. Akt im Grande

Vor dem Hotel nieselt es, dazu weht ein unangenehmer kalter Wind. Wir zwängen uns mal wieder in ein Taxi, diesmal sitzt Siegrid vorne, ich komme hinten zwischen Mona und Caro zum Sitzen, an Anschnallen nicht zu denken zu dritt auf der Rückbank eines Fiat. „Josefstädter Ecke Kupkagasse, ins Grande“, dirigiert Siegrid den Droschkenkutscher, „und machen …

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Sauftour in Wien: 4. Akt in der Silver Bar

„Ins Triest,“ sage ich zum Fahrer, „Und können Sie bitte den Krach ausmachen.“ Widerwillig dreht er den arabischen Singsang leiser, ganz aus macht er ihn nicht – schon wieder kein Trinkgeld, denke ich mir –, und wir fahren die 10 Minuten über den Ring in die Wiedner Hauptstraße im 4. Bezirk ins Triest, genau ins …

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Sauftour in Wien: 3. Akt in der Skybar

„Wollt Ihr einen Hotspot Wiens sehen?“, fragt Siegrid. „Dann gehen wir kurz in die Sky-Bar. Die gibt’s zwar schon seit den späten Neunzigern, aber jetzt ist sie richtig angesagt, und keiner weiß so genau, warum.“ Wir gehen raus in die Kälte, laufen am Stadtpark entlang die Johannesgasse, über den Ring, bis zur Kärtner Straße, kurz …

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Sauftour in Wien: 2. Akt in der Intermezzo-Bar

Wir trinken aus, zahlen und verlassen diesen absurden Ort rasch, um Mona abzuholen, raus in die Kälte, durch die Ringstraßen-Galerien (die so überflüssig sind wie ein Kropf, aber wenigstens beheizt) Richtung Schwarzenbergplatz, vorbei an Akademietheater, Konzerthaus und Eislauf Verein, hinein in den hässlichen Betonklotz des Interconti. Siegrid hat sich – mal wieder typisch – fest …

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Sauftour in Wien: 1. Akt in der Blauen Bar

Danach kurz in’s Hotel, wohl verdienter, gleichwohl zu kurzer Mittagsschlaf, Siegrid holt uns um vier in der Blauen Bar ab, das ist generell praktisch, ein Hotel, dessen Bar bereits um 10:00 Uhr morgens öffnet. Wir warten an der Theke, in der Ecke zwei ganz offensichtlich halbseidene Herren, ich tippe auf Balkan, vielleicht Serben, mit zwei …

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Sauftour in Wien: 3. Vorspiel in den Drei Hacken

Vom Sperl bummeln wir die durch’s noch immer nicht fertige und für mich nach wie vor nicht inspirierende, gleichwohl aber ambitionierte Museumsquartier zum Ring, über den Heldenplatz durch die Hofburg, quer durch die Gässchen des 1. Bezirks, die hiesige Idiotenrennmeile – die Kärntner Straße – sorgsam meidend, mitten durch das zwischenzeitlich vollkommen touristisch verkommene Bermhudadreieck …

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Sauftour in Wien: 2. Vorspiel im Sperl

Und am Samstagmorgen fallen wir früh wieder raus, Croissant und Melange reichen als Frühstück, wir wollen zum Flohmarkt hinter dem Naschmarkt zwischen den Wienzeilen, und der startet traditionell früh, nämlich schon um 06:30 Uhr geht der Verkauf los. Der Naschmarkt selber ist zwischenzeitlich eh‘ für’n Arsch, früher, in den Achtzigern, konnte man hier noch ganz …

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Sauftour Wien: Dramatisches Lustspiel in 6 Akten, 3 Vorspielen und 1 Nachspiel. Vorspiel im Renner

Mona hat angerufen. Sie ist auf dem Weg nach Moldawien und hat einen Stopover in Wien, den sie über’s Wochenende verlängern will, um uns zu sehen. Siegrid hat sie schon gesprochen, die hätte Zeit, wie es bei mir aussähe. Klar habe ich Zeit, ich habe fast immer Zeit, um Mona und Siegrid zu sehen. Und …

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Eine Woche Mannschafts-Verpflegung auf einem Deutschen Kriegsschiff im Einsatz

© 1966-2014 Les Edition Albert/René Goscinny/Uderzo / Egmont Ehapa In dem Comic „Asterix als Legionär“, geschrieben von René Goscinny und gezeichnet von Albert Uderzo, erstmals 1966 als zehnter Band der Asterix und Obelix-Reihe veröffentlicht, treten die Titelhelden Asterix und Obelix als Legionäre in die römische Arme ein, um zwei von den Römern entführte Gallier zu …

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Brauhaus 1516 im Augsburger Hauptbahnhof: Ja der Schlendrian, der Schlendrian …

Vor geraumer Zeit hatte ich hier geschrieben, dass es traurig, sehr traurig bestellt sei mit guter bayrischer oder bayrisch-schwäbischer Küche in Augsburg, und dass unter all diesen gastronomischen Blinden das Brauhaus 1516 im Augsburger Hauptbahnhof gewiss zu den Einäugigen zähle. Wenn der Kurze am Wochenende von seinem Schiffchen an der Küste heim nach Bayern kam, …

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Marginalie 29: Würde

Nun also das Taj Mahal in Bombay. Bevor ich der political incorrectness gezeiht werde, ein einheimischer Taxifahrer, angesprochen, was denn nun richtig sei, Mumbai oder Bombay, hatte unvermittelt das Zetern und Wettern angefangen, Mumbai, das sei die Erfindung irgendwelcher Indischer Nationalisten, die 1996 die Umbenennung der Stadt durchgesetzt hätten, Bombay sei schon immer eine Portugiesische …

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