Wilma Wunder Köln: Herz- und belanglose Systemgastronomie mit unglaublich viel schwülstigem Geschwafel

Summa summarum: beliebig reproduzierbare Retorten-System-Gastronomie mit viel Gutmenschen-Bullshit-Bingo-Gelaber, austauschbarer Einrichtung, bemühtem, aber sehr schlechtem Service und belanglosem bis schlechtem Essen in bester Innenstadt-Lauflage. Enchilada Franchise GmbH, Lochhamer Schlag 21, 82166 Gräfelfing: „Mit fast 120 Millionen Euro Jahresumsatz (2018), über 100 Betrieben und rund 1.500 Mitarbeitern gehört die Enchilada Gruppe … zu den Top 30 der …

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Qubi: zu gut für dieses gottvergessene Schwaben-Dorf

Berücksichtig man die Sache mit dem Einäugigen und den Blinden, so war der Purist sicherlich Augsburgs beste Cocktailbar. Aber der ist ja jetzt Dank Corona Geschichte, wer weiß, wohin es  Matthias Möschl und sein Team nun verschlagen mag, in der Retro-Perspektive vergisst man das notorische Convenience-Food und die durchaus happigen Preise für Cocktails, im Purist …

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Neulich in Genua: auf der verschlungenen Suche nach Authentizität …

Neulich in Genua. Die Touristensaison ist längst vorbei, obwohl sie in diesem Jahr gar nicht erst richtig angefangen hatte. Viele der schlimmsten Touristen-Abzock-Kitsch-Läden sind geschlossen, und das ist gut so. Die Scarlet Lady der Reederei Virgin Voyages von Milliardär Richard Branson, ein 110.000 Bruttotonnen schweres, 278 Meter langes und 38 Meter breites Monster mit über …

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Waldfee München: Schlechter Pseudo-Österreicher für’s Partyvolk

Summa summarum: Schräg-kitschig eingerichtetes schräges pseudo-österreichisches Restaurant mitten auf der Party-Meile mit weitgehend entfremdeten, meist nicht gekonnt zubereiteten österreichischen Gerichten, dazu Mainstream-Zeugs und viel Convenience. Fast jeder kleine österreichische Dorfwirt ist da wesentlich besser, aber für Feiervolk und Touristenhorden reicht das alle mal. „Ich will zu’nem Österreicher!“ hatte Caro gesagt, und wenn Caro was will, …

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Le Méridien Frankfurt: no go

Summa summarum: schlechtes Hotel mit ungemütlichen Zimmern, ungemütlichen Restaurants, schlechtem Essen, schlechtem Service in einer no go area. Meeting in Frankfurt, die einen kommen mit dem Wagen, die anderen mit dem Zug. „Buchen Sie was Gediegenes, fußläufig vom Bahnhof, mit sicherem Parkplatz, hübschem kleinem Besprechungsraum, ordentlichem Futter, schöner Hotelbar, nettem Zimmer zum Übernachten.“ hatte ich …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XXI. Ochsen in Mundelsheim

Tag 10: Oberwesel – Augsburg, 400 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Lunch im Ochsen in Mundelsheim So schön Auf Schönburg ist, so schön ist es auch, von dieser Gesellschaft wegzukommen. Der russische Hausmeister fährt unser Gepäck mit seinem Wägelchen zu unserem Wagen auf dem Parkplatz unten vor der Burg, dann ist kein Halten mehr, auf der …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XX. Burghotel Auf Schönburg in Oberwesel

Tag 9: Köln – Oberwesel, 150 Kilometer, 3,5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung und Abendessen im Burghotel Auf Schönburg in Oberwesel Das Frühstück in der Dachbar des 25hours ist noch nett, wir packen unsere Sachen, verfransen uns trotz Navi gefühlte zehnmal in Köln, das Navi läuft hier noch immer Amok, und fahren dann immer am Rhein entlang …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XIX. Päffgen in Köln

Tag 8: Duisburg – Köln, 120 Kilometer, 3 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im 25hours Hotel Köln The Circle, Abendessen im Päffgen Zum Glück liegt das 25hours mitten im Frieseviertel und die Kölner Feiermeile für Einheimische quasi direkt vor der Tür, so dass man dem mediterranen Convenience-Zeugs leicht entkommen kann. Club Crystal, Nachtflug und Diamonds Club sind …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XVIII. 25hours Hotel Köln The Circle in Köln

Tag 8: Duisburg – Köln, 120 Kilometer, 3 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im 25hours Hotel Köln The Circle, Abendessen im Päffgen Die Lunchbox gegen Aufpreis statt Frühstück im Wyndham Duisburger Hof weisen wir am nächsten Morgen entschieden zurück und verlassen dieses ungastliche Haus in dieser ungastlichen Stadt. Auf der Autobahn ist es gerade mal eine Stunde …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XVII. Bolero in Duisburg-Innenhafen

Tag 7: Bensersiel – Duisburg, 320 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Wyndham Duisburger Hof Hotel, Abendessen im Bolero im Innenhafen Die Innenstadt von Duisburg ist an einen Sonntagnachmittag tot, auf dem Dorfplatz von Kleinposemuckel ist wahrscheinlich mehr los. Was immer ich hier mehr über Duisburg schriebe, artete in wüste Beschimpfungen aus, also lassen wir’s, …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XVI. Wyndham Duisburger Hof Hotel in Duisburg

Tag 7: Bensersiel – Duisburg, 320 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Wyndham Duisburger Hof Hotel, Abendessen im Bolero im Innenhafen Ostfriesland ist bald durchmessen, doch das Emsland ist lang. Lang, flach und auf die Dauer langweilig. Aurich lassen wir liegen. Kein spektakulärer Kutter in Papenburg auf Reede, dafür Unmengen plattes Land und nasse Kühe, …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XV. Hotel Vier Jahreszeiten am Yachthafen in Bensersiel

Tag 6: Bremen – Bensersiel, 140 Kilometer, 2 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Hotel Vier Jahreszeiten am Yachthafen in Bensersiel, Lunch im Butt in Jever Caro will wenigstens einmal das Meer sehen, und das ist in dieser wattigen Gegend recht kompliziert. („Warum geht den Ostfriesen nie der Strom aus? Sie können sich ja jederzeit ein paar …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XIV. Der Butt in Jever

Tag 6: Bremen – Bensersiel, 140 Kilometer, 2 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Hotel Vier Jahreszeiten am Yachthafen in Bensersiel, Lunch im Butt in Jever Von Bremen fahren wir nicht direkt Richtung Jever, sondern östlich die Weser hoch, mit der vorletzten Fähre bei Brake setzen wir über, Varel lassen wir liegen, durch Wilhelmshaven (benannt nach dem …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XIII. Gasthof zum Kaiser Friedrich in Bremen

Tag 5: Hamburg – Bremen, 250 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Parkhotel Bremen, Abendessen im Gasthof zum Kaiser Friedrich Danach gehen wir eine gute halbe Stunde durch den hübschen Bürgerpark, den wenig erbaulichen Hauptbahnhof, die Altstadt, vorbei an Rathaus, Stadtmusikanten und Dom in’s Schnoorviertel, ein alter, pittoresker Teil Bremens, früher Armeleute-Quartier von Flussfischern, kleinen …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XII. Parkhotel Bremen in Bremen

Tag 5: Hamburg – Bremen, 250 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Parkhotel Bremen, Abendessen im Gasthof zum Kaiser Friedrich Nach einem desaströsen Frühstück in einem kahlen, zugigen, kalten Veranstaltungsraum des Atlantic mit Eggs Benedict mit Hollandaise aus der Tüte (Kempi-Management: bitte, geht’s noch?), einem selbst aus den verdreckten Garagen geholten Wagen und der sehr …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XI. Opitz in Hamburg

Tag 4: Celle – Hamburg, 130 Kilometer, 2,5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Atlantic Kempinski, Mittagsimbiss in Gretchens Villa, Abendessen im Opitz Am Abend laufen wir die 10 Minuten an der Außenalster entlang in’s Opitz, eine heimische Speisewirtschaft mit dem netten Claim „Hamburger Küche ohne Gedöns“, obwohl die Wirtin Karin Grimme gebürtige Fränkin ist, aber heute …

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