Mühle bei Rinchnach im Bayrischen Wald: idyllische, einfache Enttäuschung

Summa summarum: großartige Verheißungen auf der Webpage, einfaches Landgasthaus dort, wo der Bayrische Wald am tiefsten ist, durchaus idyllisch gelegen, einfache Zimmer, einfache Gaststube, ein paar Tische vor’m Haus am Waldsträßchen, viele Einheimische, fast familiäre Atmosphäre, fast durch die Bank weg mehr als enttäuschende Küchenleistung Auf der Webpage klang alles so schön: „… Urlaub in …

Teile diesen Beitrag:

Grünes Türl im Hausruckviertel: idyllisch gelegen, gemütlich, enttäuschende Küche

Summa summarum: wirklich idyllisch gelegener, uralter, gut gepflegter Vierkanthof, innendrinn unprätentiös-gediegenes, ländliches Siebziger-Jahre-Ambiente, nette, kleine Hotelzimmer mit Balkon an der Schwelle zwischen funktional und gemütlich, aber fast durch die Bank weg enttäuschende Küchenleistung Irgendwann lässt man den hässlichen Industrie-Gürtel von Linz hinter sich, das Oberzentrum diffundiert in Städte, die Städte in Städtchen, die Städtchen in …

Teile diesen Beitrag:

Lamm in Wangen: macht Spaß

Summa summarum: unprätentiöses, unaufgeregtes, einfaches und doch gemütliches bürgerliches Restaurant mit einer handwerklich perfekt gemachten, traditionellen, schlichten, typisch schwäbischen Küche (fast) ohne Kniefall vor einem vermeintlichen Zeitgeist in einem hübschen, alten Städtchen in der schwäbischen Provinz Es gibt Lokalitäten, da kommt zuerst einmal die Story, da erzählen SEO-optimierte Hochglanz-Webpages Mären von bio und zero miles, …

Teile diesen Beitrag:

Freisinger Hof: ziemlich guter Österreicher in München mit ärgerlichen Patzern

Summa summarum: wohnliches, individuelles Vier-Sterne-Hotel mit einem gepflegten österreichisch-wienerischen Restaurant, für Wiener Verhältnisse gehobene Mittelklasse, für Münchner Verhältnisse wohl das Beste, was man vor Ort an Wiener Küche finden kann. Das alte, leicht in’s Ockerne gehende, typische kuk-Gelb, nicht ganz so ocker-stichig wie das Augsburger Fugger-Gelb, in Österreich die Hausfarbe zahlreicher Kaiserlich-Königlicher Gebäude und bis …

Teile diesen Beitrag:

Mohrenpost Wangen: gemeuchelte Tradition

Summa summarum: wunderschönes historisches Gasthaus in trefflicher Lage in einem wunderschönen Schwaben-Städtchen, von Finanzinvestoren effizient und sparsam zu Tode renoviert, heute eine Allerwelts-Herberge mit charmebefreiten, altbackenen, funktionalen Zimmern, dazu mäßiges, zeitgeistiges, internationalisisches Futter mit ein paar lokalen Feigenblättern in einer industriell von der Stange gestalteten Gaststube mit historischen Reminiszenzen. Ich kannte noch die Paula Veit, …

Teile diesen Beitrag:

Raskolnikoff Dresden: alternativ, bodenständig, gemütlich

Summa summarum: außen heruntergekommenes, innen gekonnt sanft renoviertes Gebäude mit kunterbunter Historie, versteckter romantischer Gastgarten, bodenständige, rustikale bürgerliche Küche ohne Schnörkel mit großen Portionen in ungezwungener Atmosphäre Die Dresdner Neustadt war schon immer anders. August der Starke wollte hier einen städtebaulichen Gegenpol zur links-elbischen Altstadt schaffen, doch Alt- wie Neustadt gingen im alliierten Bombenhagel unter. …

Teile diesen Beitrag:

Rue des Halles: macht einfach Spaß und ist sehr lecker dazu.

Summa summarum: stressfreie französische Brasserie mit sehr ordentlicher traditioneller französischer Küche mit guten Rohstoffen, gekonnter Zubereitung, aber ohne kulinarische Sterne-Flüge, dafür aber immer eine entspannte, sichere kulinarische Bank Es gibt Dinge, die sollten sich dringend ändern. Und es gibt Dinge, bei denen es gut ist, wenn sie sich nicht oder zumindest nur sehr langsam und …

Teile diesen Beitrag:

Krone Tettnang: einfach nur schön

Summa summarum: sehr gut gemachte, hochwertige, traditionelle, authentische schwäbische Regionalküche auf hohem Niveau, aber unprätentiös und ohne Schnörkel und Zeitgeistkniefall, dazu einige modernere Gerichte in einem gepflegten, heimeligen Gasthaus mit eigener Brauerei und ein paar einfachen, aber netten Zimmerchen mitten in der Tettnanger Altstadt. Tettnang selber ist … nun ja, sagen wir mal, streckenweise ganz …

Teile diesen Beitrag:

Wenzel Leipzig: ich kapere mir eine wehrlose Regionalküche

Summa summarum: Mini-Restaurant-Kette, durchgestylt, durchgestreamlined, durchorganisiert, ziemlich gutes Personal, ziemlich miese Küche, die mit viel Gedöns behauptet, echt böhmisch zu sein, dabei aber nicht über Kantinen-Niveau, Convenience und Küchen-Klischees hinauskommt Johannes Anton Vittinghoff, Matthias Pfitzner oder Michael Möckel, man kennt sie ja, diese ur-tschechischen, böhmischen, ja slawischen Namen wie Vittinghoff, Pfitzner oder Möckel, noch vor …

Teile diesen Beitrag:

The Westin Leipzig: durch und durch enttäuschend

Summa summarum: das Hotel Merkur – heute Westin Leipzig – war eines der besten Hotels der untergegangenen DDR. Die Marriott-Gruppe hat aus dem Haus aktuell eine freud- und charme- und service-befreite Absteige gemacht, es ist ein Trauerspiel … Es gibt im Leben wirklich Schicksalsschläge: da will man mal wieder nach Leipzig, und dann wird der …

Teile diesen Beitrag:

Hotel Zum Bär in Quedlinburg: Nettes Hotel, schlechtes Restaurant

Summa summarum: gepflegtes, altes Stadthotel in bester Lage, um Quedlinburg zu Fuß zu erkunden, mit zweckmäßigen, aber gemütlichen individuellen Zimmern, sehr mäßigem Restaurant und ausgesprochen freundlichem, zuvorkommendem Personal Es ja auch wirklich zu hübsch, fast zu hübsch, um wahr zu sein, dieses Quedlinburg am Harz in Sachsen-Anhalt, vom 10. bis zum 12. Jahrhundert Osterpfalz der …

Teile diesen Beitrag:

Villatoro: Denkwürdiges am östlichen Neißeufer

Summa summarum: allein mit Geld und gutem Willen stampft man kein Spitzenlokal von Null aus dem Boden. Herzblut mag ja da sein, beim Geldgeber wie beim Koch wie beim Service, nur Konzept, Know-How und Mentor fehlen schmerzlich. Das Haus sei eröffnet worden, so teilt uns unser Gewährsmann, die Plaudertasche, mit, von einem der beiden Söhne …

Teile diesen Beitrag:

Pupp Karlsbad: Wieder großes Grand-Hotel-Theater

Summa summarum: nach Jahren des gefühlten schleichenden Niedergangs hat sich das Pupp endlich berappelt und bietet wieder den Service und das Ambiente eines echten Grand-Hotels. In den vergangenen Jahren hatte ich den Eindruck, das Pupp – das legendäre Karlsbader Grand-Hotel mit Gästen wie Bach, Beethoven, Casanova, Wagner, Bismarck, Napoleon, Franz Josef I, Peter der Große, …

Teile diesen Beitrag:

Schwejk Karlsbad: unmöglich

Summa summarum: Touristenabfütterungsanstalt, die ihren Charme und ihre Authentizität nicht verraten und verkauft hat, sondern die einfach kocht wie seit fünfzig Jahren oder mehr … Ich darf dieses Restaurant nicht mögen, es geht gar nicht, dass ich es mag, es widerspricht all meinen üblichen Bewertungskriterien eklatant, es hat fast alles, was ich üblicher Weise kritisiere, …

Teile diesen Beitrag:
Back to Top