Freud und Leid des freien Grenzvekehrs und Klostermannova chata in Modrava

Caro hat mich geschimpfelt – „Ich muss Dich jetzt mal schimpfeln!“ – pflegt sie in solchen Situationen zu sagen, und ich weiß, dass ich unmittelbar eine gehörige Abreibung erhalten werde, gerechtfertigt oder nicht, ich kann noch nicht einmal sagen, dass es meist nicht gerechtfertigt ist, nö, es ist fast immer …

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Kräuterpension Säumerpfad in Mauth: Mogelpackung

Summa Summarum: einfaches Dorfgasthaus am Ende der Welt mit einfachen Pensionszimmern, sehr schönem , idyllischen Garten, ausgesprochen rustikalem Essen, nur zum Frühstück und Abendessen geöffnet, dem Anspruch „Kräuterpension“ wird man hier vorne und hinten nicht gerecht Kurz vor Passau verlässt man die A3, fährt hoch auf die grünen Hügel („Berge“ …

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Landgasthaus Schuster Freyung: Immer wieder gerne

Summa summarum: Sehr solide, gehobene, handwerklich gekonnte, gutbürgerliche Küche ohne Spinnereinen in gepflegtem, aber nicht steifem Ambiente am Ende der Republik Es gibt die Stillen und es gibt die Lauten. Die Lauten, das sind die Schuhbecks, Olivers, Ramseys, Lafers, die sich durch alle Medien prostituieren und weniger kochen als vielmehr …

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Mövennepp Genf

Summa summarum: kotz! Mövenpick, damit verbinden sich Erinnerungen, durchaus sentimentale, schöne Erinnerungen. Das Mövenpick-Restaurant am Kröpke war immer eine halbwegs sichere kulinarische Bank für ordentliches bis gehobenes Futter in dem Messegelände mit angeschlossenen Wohnklos namens Hannover. Im Mövenpick am Ku’damm konnte man eigentlich fast immer irgendwelche Promis sehen. Die einzige …

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Es gibt Kotzbrocken und es gibt Kotzbrocken: Jamie Oliver zählt gewiss nicht nicht dazu

Zuerst nehme man eine herzzerreißende Vita: das kleine Kind, das im Pub seines Großvaters (oder Vaters, hier variieren die medialen Abschreiber) auf einer Kiste stehend den Abwasch machte und im zarten Alter von Dingsda mit den Kochmessern umgehen konnte wie ein Großer und schon die halbe Stadt bekochte (oder so …

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Hipstar am Herd

Mitte Februar. Ein paar schmutziggraue Schneereste gammeln noch am Straßenrand rum. Den ersten Sonnenstrahlen des Jahres aber können die Menschen nicht widerstehen. Sämtliche Bänke um den Görlitzer Wilhelmsplatz sind besetzt, Jacken und Mäntel offen, die Hälse zum Himmel gereckt. Tom Hockauf blinzelt erschrocken, als er aus seinem Lokal auf die …

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Deutsches Haus in Dinkelsbühl: Gasthaus mit Patina und sehr ordentlicher Küche

Summa summarum: Uraltes, gepflegtes, authentisches, nicht kitschiges Gasthaus mit echter Patina mitten im hübschen Städtchen Dinkelsbühl, mit einigen historisch-stilvollen, ansonsten 08/15 modernen, funktionalen Zimmern und einem recht gemütlichen Restaurant mit teils anspruchsvolleren, recht ordentlich gemachten internationalen Gerichten und zum anderen Teil solider fränkischer Hausmannskost. „Ein schönes Paradies. Zum Kotzen schön.“ …

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Ayinger Bräustüberl: Schöne Location, süffiges Bier, schlechtes Essen

Summa summarum: Ein echte bayrische Dorf- und Wirtshaus-Idylle, wie sie schöner und typischer kaum sein könnte, von daher ein Ort zum Wohlfühlen, gute heimische Biere, ebenfalls authentische bayrische Speisekarte ohne Zugeständnisse an den kulinarischen Mainstream, nur leider mit mäßiger bis grottiger Küchenqualität, die maximal zum Touri-Abzocken am Platzl taugen mag. …

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Goldenes Tal: idyllisch, urig, gut, mit zeihlichen Macken

Summa summarum: ein gemütliches, uriges bajuwarisches Wirtshaus an einem idyllischen Fleckchen Bayerns, das allemal für einen Ausflug taugt, zu Stoßzeiten allerdings recht überlaufen, flotte, freundliche, bedinrndelte, des Kellners und des Deutschen mächtige Bedienungen, sehr, sehr gute, bodenständige, Convenience-freie bayrische Küche mit großer Auswahl, nicht nur Kurzgebratenes, auch erfreulich viele Schmor- …

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Schildkröte: Fast authentisches Alt-Berlin ohne Zeitgeist-Befall

Summa summarum: derbe, traditionelle, authentische Berliner Volksküche, plump, schmackhaft, sättigend in unverfälschter, echter Kneipen-Atmosphäre. Nichts für kulinarische Feingeister, auch nicht für jeden Tag, aber dann und wann macht auch sowas mal Spaß. Die Liste der Gäste, die das Berliner Restaurant mit dem unkonventionellen Namen Schildkröte seit seiner Eröffnung 1936 besucht …

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LAZ‘ Hôtel Spa Urbain in Paris: Value for the money

Summa summarum: Zentrales, urbanes, stylisches Hotel mit recht ordentlichen Zimmern, gemütlicher Wohnzimmer-Lounge mit Drinks und Snacks, anständigem Frühstück, jungem, lockeren Publikum, gutem Personal und wer mag mit einem kleinen SPA im Keller. Dass mein Verhältnis zur Französischen Hauptstadt nicht das Beste ist, habe ich ja bereits hier und da zum …

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