Wicker Park Seafood & Sushi Bar O‘Hare: simply a mess

Chicago O’Hare, Caro und ich haben gerade noch einen der letzten Flüge raus gekriegt, in den nächsten Tagen wird hier der Flugverkehr in die Alte Welt wohl komplett eingestellt. Es sollte kalt sein um diese Jahreszeit in Illinois, eisig, mit frostigen Winden vom See, tatsächlich ist es so ein Bäh-bäh-Wetter, feucht, fast irgendwie schwül, kalt-schwül, …

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Sugar Bakery Seattle: Blattschuss auf den Zeitgeist

Summa summarum: ich ziehe jetzt auch in’s Imperium, lasse mir eine nette Story mit viel Buzzwords einfallen, suche eine gute Location, rufe laut „Guru-guru“, koche dort irgendwas und werde reich. Es ist immer wieder unglaublich, womit man im Imperium erfolgreich sein kann. Man nehme: zwei gut positionierte innerstädtische Verkaufslokale, nichts Besonderes, Neubau, Erdgeschoss, quadratisch-praktisch-gut, mit …

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Pitchwood Raymond: pralles Hillbilly-Leben in tiefster Provinz

Summa summarum: authentische, sehr rustikale Provinz-Kneipe, widerliches Essen, große Auswahl an lokalen Biere und Schnäpsen, ordentliche Drinks, authentische, sehr rustikale, aber freundliche Menschen Wir sind den ganzen Tag durch Washington gefahren, die 101 von ihrem Anfang in Olympia, den kompletten Schlenker nach Norden über Port Los Angeles wieder runter nach Aberdeen, dort haben wir auf …

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Hirsch in Aichwald: immer wieder gerne

Summa summarum: echtes schwäbisches Dorfgasthaus mit authentischer, sehr guter, einfacher Dorfwirtshausküche. Wenn wir ehrlich sind, so müssen wir doch zugeben, dass wir in einer Zeit leben, in der nichts Besonderes etwas durch und durch Besonderes ist. Aichwald, tiefstes Schwaben, ein Kaff auf halbem Weg zwischen Göppingen und Stuttgart an der L1201 gelegen, nicht mehr so …

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Gins aus British Columbia: Small Batch, Handcrafted, Tralala, und gar nicht mal so schlecht

Man kann dumme Dinge machen. Sehr dumme Dinge auch. Neulich, in Vancouver, British Columbia, Kanada, Downtown, ein gehobenes Mittelklassehotel, die Lage genial, die gesamte Innenstadt samt Vergnügungsmeilen und Philharmonie fußläufig, Zimmer so lala, Installationen, Matratzen und Fenster von anno Dunnemal, Teppichboden wahrscheinlich von der örtlichen Uni für die Zucht toxischer Bakterien- und Viren-Kulturen gepachtet, Strom-, …

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Clementine Paddleford: How America Eats

Mittlerweile gibt es wohl keine Länderküche mehr, über die nicht Myriaden von wohlgemeinten Kochbüchern verfasst wurden. Die meisten dieser Kochbücher sind dem sprachunbegabten Ausländer nicht zugänglich, da sie nur in der Landessprache vorliegen, und mein Isländisch zum Beispiel ist miserabel, so dass mir die Geheimnisse der isländischen Küche weitgehend verschlossen sind. Die lokalen Kochbücher, die …

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