2.500!

Heute ist Jubiläum. Am 20. Dezember 1997 habe ich den ersten Beitrag auf opl.guide gepostet, eine Menue-Karte eines österreichischen Spätherbst-Mahls bei uns im Hause. Seitdem ist opl.guide auf 2.500 Beiträge mit 6.008 Photos angewachsen. Pro Tag klicken mich mittlerweile regelmäßig 1.200 bis 1.500 Leser, bei manchen Posts werden es aber auch mal 5.000 und mehr. Danke …

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Where the hell is Loccum?

Caro ist sauer, stocksauer wäre übertrieben, aber sauer allemal. „So, so, Du kennst Dich also mit schönen Landgasthöfen aus!“ schimpft sie mich. „Tschuldigung Fräulein …“ (sie hasst es, wenn ich sie Fräulein nenne, aber sie ist nun mal nicht verheiratet, also ein Fräulein) „… aber dem Internet kann man auch nicht immer alles ansehen. Das …

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Fränkischer Hof Bad Neustadt: durchwachsen

Summa summarum: rustikaler, alter Kleinstadtgasthof mit Patina mit einfachen Zimmern, schönem Innenhof, bodenständiger Speisekarte und teils ordentlicher, teils ambitionierter Küche Zuweilen macht es echt keinen Spaß, Gastronomiekritiken zu schreiben. Der Fränkische Hof in Bad Neustadt an der Saale ist so ein Fall. Ich habe dort hervorragende Schnecken gegessen, gratiniert in einer Kräuterbutter aus frischen Kräutern …

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Der Lack ist ab: Interconti Berlin

Es gab eine Zeit, da mochte ich das Intercontinental in Berlin wirklich richtig dolle. Das war Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts, noch bevor das Adlon wieder eröffnete und die meisten üblichen Hotel-Nobelmarken noch nicht so präsent waren in Berlin. Nur das Schlosshotel im Grunewald konnte dem Interconti damals nach meinem Dafürhalten noch das …

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Ragù alla Bolognese – fast original

Ich gestehe: früher einmal, da briet ich Zwiebeln, Knoblauch und Gehacktes halb und halb an, löschte vielleicht mit Rotwein ab, gab reichlich Dosentomaten dazu, manchmal noch einen Brühwürfel und Tomatenmark, würzte mit Pfeffer, Salz, Oregano, Thymian, Basilikum, Lorbeer (klar, das sind ja schließlich typisch italienische Gewürze), ließ alles kurz köcheln und hielt das Ergebnis dann …

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It’s Schnäppchentime: Steigenberger in Bielefeld

109 EURO für ein Doppelzimmer mit Frühstück in einem Vier-Sterne superior Hotel mitten in einer deutschen Großstadt, das kann man getrost als wohlfeil bezeichnen. Normalerweise liegen die Preise im Steigenberger in Bielefeld bei 150 bis 180 EURO pro Nacht, können bei Großveranstaltungen aber auch gerne mal die 250-EURO-Marke knacken, wobei das Frühstück zu 25 EURO …

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Schneeweiß: ziemlich gute österreichische Küche mitten im Friedrichshainer Kiez

Summa summarum: unaufgeregtes, gemütliches Speiselokal mit authentischer, traditioneller, gekonnt gemachter österreichischer Küche und gutem Service zu moderaten Preisen Wo sich Italiener, Griechen, Türken, Araber, Asiaten, Klopsbrater, Bier- und Szenekneipen, Bars, Fine Dining, Körnerfresser und gesichtslose internationalistische Lari-Fari-Köche ein munteres kulinarisches Stelldichein geben, liegt mittendrin im Friedrichshainer Kiez das Schneeweiß. Der erste Eindruck ist: unaufgeregt. Hier …

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Und Bielefeld existiert doch!

Gestern im Barley, angeblich Bielefelds beste Cocktailbar. Der Eingang ist kaum zu finden und gänzlich unspektakulär (erinnert ein wenig an Hermann Hesses‘ Steppenwolf „Eingang nur für Verrückte“), aber Martini können sie. Leider haben sie keinen Tanqueray No 10, überhaupt gibt es im Barley nur sieben Gins, aber 50 Whiskys.

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Schwarzer Bock in Ansbach: gemeuchelt

Summa summarum: nie wieder Es ist weit über zehn Jahre her, dass wir das letzte Mal im Schwarzen Bock in Ansbach waren. Damals war es ein wunderschönes, altes, gepflegtes deutsches Gasthaus mit einfachen, aber heimeligen Zimmern, sehr ordentlicher, gutbürgerlicher Küche, einer rustikalen Gaststube, einem lauschigen Gastgarten und – oh größtes aller Wunder – mit eigenen …

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Marginalie 118: Der Sackgassen- und Poller-Irrsinn

Nun gut, seit einige Jahren wohne ich auf dem Lande, vielleicht bin ich die Großstadt nicht mehr richtig gewöhnt. Wenn bei uns im Städtchen mal eine Straße vorübergehend gesperrt wird – es gibt hier ohnehin nicht allzu viele Straßen –, dann steht das Wochen vorher im Lokalblättchen (endlich passiert mal was, irgendwas), beim Metzger wird …

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Reisfleisch

Mutter war ein Phänomen – in vielerlei Hinsicht. Sie konnte eine köstliche Rehkeule mit handgeschabten Spätzle zaubern oder – für Nordhessen in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts kleine Sensationen – Pizza oder Spaghetti Carbonara (italienische Restaurants gab es noch kaum, und diese Rezepte standen damals in keinen Kochbüchern oder Kochzeitschriften, doch Mutter …

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Der Grosch bei Coburg: hat keinen Spaß gemacht

Summa summarum: Von der Papierform her ein uriger fränkischer Brauereigasthof, in der Realität ein architektonisch wild zusammengewürfeltes Gebäudeensemble, eingezwängt zwischen Hauptverkehrsstraße und Bahnlinie, mit altfränkischer, uriger Wirtsstube, trostloser Außengastronomie, ordentlichen Zimmern, fast durchweg enttäuschender Küche und Personal mit viel Potential nach oben. Ansprechende Hotels sind in Coburg ebenso rar gesät wie rustikale Landgasthöfe, und die …

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