Mader in Steyr: authentisches Städtchen, nettes, historisches Hotel, durch und durch enttäuschendes Futter

Summa summarum: ausgesprochen schönes, altes Städtchen mit viel historischer, authentischer Bausubstanz, interessantes, gepflegtes, sehr altes Hotel in zentraler Lage mit guten, preiswerten, charmanten, ausreichend komfortablen Zimmern, aber dazu eine durch und durch mittelmäßige Gastronomie in nur bedingt romantisch-heimeligen Abfütterungsräumlichkeiten mit mal gutem, mal sehr viel weniger gutem Servicepersonal, dafür aber keine Pauschaltouristen, überhaupt wenig Fremde, …

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Marginalie 100 – Sie haben da was verloren …

Altstadt von Chur: die Gassen sind eng, verkehrsbefreit, heimelig, fast schon zu schön. Auf dem Boden kein Dreck, keine Kippe, alles blitzsauber, die alten Häuser in sehr gepflegtem Zustand ohne Bausünden und ohne neu bebaute Bombenschneisen, ich sehe keinen einzigen Dönerladen oder McKotz, nur Schweizer Lokale, dazu unglaublich viele Galerien, das muss eine kunstsinnige Stadt …

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Westtirol: Hotel Hirschen in Imst

Summa summarum: gibt sich als authentisches Tiroler Wirtshaus, ist aber nur ein Massentourismus-Abfertigungs-Betrieb ohne Herz und Seele und mit wenig Charme, mit effizienter 08/15-Massenabfertigungs-Küche, die weder regionale kulinarische Erlebnisse noch Freude aufkommen lässt. Ich muss dienstlich nach Chur in der Schweiz, im Rheintal am Anfang der Via Mala (oder, für die Eiligen, wo die Autobahn …

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Verarscht in Appenzell

Die Schweiz ist schön, fast überall. Die Gastronomie in der Schweiz ist gut, meistens zumindest. Die Gastronomie in der Schweiz ist teuer, immer. Wenn jetzt die ohnehin schon chronisch schöne Schweiz noch schöner als schön wird, zum Beispiel in der sanften Berglandschaft Innerrhodens und den verwinkelten kleinen Gässchen der winzig kleinen Altstadt Appenzells – das …

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Annecy: zwei ordentliche Hotels halbwegs abseits der Touristen-Abzock-Pfade

Annecy, nicht nur die Altstadt von Annecy, hat ein massives Problem: es ist zu schön, viel zu schön hier. Schöner See, schönes Ufer, schöner Ufer-Park, schöne Landschaft, schöne Berge, schöne Altstadt, schöne alte und uralte Häuser, schöner Flusslauf, schöne Gässchen, … so viel Schönheit lockt sie dann gerade auch an, die Horden von Touristen, und …

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Marginalie 98 – Freundlichkeit auf Italienisch …

Neulich in Genua, nochmals die kleine Pizzeria hinter dem Bahnhof Piazza Principe, noch  immer haben wir die wenigen verbliebenen Touristen weit hinter uns gelassen, die Speisekarte ist nicht zwei- oder gar mehrsprachig, es gibt auch keine bunten hübschen Bilder der Speisen für die ganz Doofen, kaum ein Gericht über 10 EURO, hier verkehren einheimische Arbeiter, …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XXI. Ochsen in Mundelsheim

Tag 10: Oberwesel – Augsburg, 400 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Lunch im Ochsen in Mundelsheim So schön Auf Schönburg ist, so schön ist es auch, von dieser Gesellschaft wegzukommen. Der russische Hausmeister fährt unser Gepäck mit seinem Wägelchen zu unserem Wagen auf dem Parkplatz unten vor der Burg, dann ist kein Halten mehr, auf der …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XX. Burghotel Auf Schönburg in Oberwesel

Tag 9: Köln – Oberwesel, 150 Kilometer, 3,5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung und Abendessen im Burghotel Auf Schönburg in Oberwesel Das Frühstück in der Dachbar des 25hours ist noch nett, wir packen unsere Sachen, verfransen uns trotz Navi gefühlte zehnmal in Köln, das Navi läuft hier noch immer Amok, und fahren dann immer am Rhein entlang …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XIX. Päffgen in Köln

Tag 8: Duisburg – Köln, 120 Kilometer, 3 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im 25hours Hotel Köln The Circle, Abendessen im Päffgen Zum Glück liegt das 25hours mitten im Frieseviertel und die Kölner Feiermeile für Einheimische quasi direkt vor der Tür, so dass man dem mediterranen Convenience-Zeugs leicht entkommen kann. Club Crystal, Nachtflug und Diamonds Club sind …

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For rent: thanks Mr. President

Wenn man dieser Tage durch Manhattan geht, so bemerkt man schon, dass das übliche quirlige Treiben etwas weniger quirlig ist als sonst, vielleicht nur noch Stufe 5 statt 6 am Mixer, natürlich schaumgebremst durch die allgegenwärtigen Maultaschen und die darunter verminderte Sauerstoffzufuhr, Touristen sind auch viel weniger da als sonst, wahrscheinlich auch weniger Geschäftsleute und …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XVIII. 25hours Hotel Köln The Circle in Köln

Tag 8: Duisburg – Köln, 120 Kilometer, 3 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im 25hours Hotel Köln The Circle, Abendessen im Päffgen Die Lunchbox gegen Aufpreis statt Frühstück im Wyndham Duisburger Hof weisen wir am nächsten Morgen entschieden zurück und verlassen dieses ungastliche Haus in dieser ungastlichen Stadt. Auf der Autobahn ist es gerade mal eine Stunde …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XVII. Bolero in Duisburg-Innenhafen

Tag 7: Bensersiel – Duisburg, 320 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Wyndham Duisburger Hof Hotel, Abendessen im Bolero im Innenhafen Die Innenstadt von Duisburg ist an einen Sonntagnachmittag tot, auf dem Dorfplatz von Kleinposemuckel ist wahrscheinlich mehr los. Was immer ich hier mehr über Duisburg schriebe, artete in wüste Beschimpfungen aus, also lassen wir’s, …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XVI. Wyndham Duisburger Hof Hotel in Duisburg

Tag 7: Bensersiel – Duisburg, 320 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Wyndham Duisburger Hof Hotel, Abendessen im Bolero im Innenhafen Ostfriesland ist bald durchmessen, doch das Emsland ist lang. Lang, flach und auf die Dauer langweilig. Aurich lassen wir liegen. Kein spektakulärer Kutter in Papenburg auf Reede, dafür Unmengen plattes Land und nasse Kühe, …

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