Kategorie: Reiseberichte
Annecy: zwei ordentliche Hotels halbwegs abseits der Touristen-Abzock-Pfade
Annecy, nicht nur die Altstadt von Annecy, hat ein massives Problem: es ist zu schön, viel zu schön hier. Schöner See, schönes Ufer, schöner Ufer-Park, schöne Landschaft, schöne Berge, schöne Altstadt, schöne alte und uralte Häuser, schöner Flusslauf, schöne Gässchen, … so viel Schönheit lockt sie dann gerade auch an, die Horden von Touristen, und …
Marginalie 98 – Freundlichkeit auf Italienisch …
Neulich in Genua, nochmals die kleine Pizzeria hinter dem Bahnhof Piazza Principe, noch immer haben wir die wenigen verbliebenen Touristen weit hinter uns gelassen, die Speisekarte ist nicht zwei- oder gar mehrsprachig, es gibt auch keine bunten hübschen Bilder der Speisen für die ganz Doofen, kaum ein Gericht über 10 EURO, hier verkehren einheimische Arbeiter, …
Neulich in Genua …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XXI. Ochsen in Mundelsheim
Tag 10: Oberwesel – Augsburg, 400 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Lunch im Ochsen in Mundelsheim So schön Auf Schönburg ist, so schön ist es auch, von dieser Gesellschaft wegzukommen. Der russische Hausmeister fährt unser Gepäck mit seinem Wägelchen zu unserem Wagen auf dem Parkplatz unten vor der Burg, dann ist kein Halten mehr, auf der …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XX. Burghotel Auf Schönburg in Oberwesel
Tag 9: Köln – Oberwesel, 150 Kilometer, 3,5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung und Abendessen im Burghotel Auf Schönburg in Oberwesel Das Frühstück in der Dachbar des 25hours ist noch nett, wir packen unsere Sachen, verfransen uns trotz Navi gefühlte zehnmal in Köln, das Navi läuft hier noch immer Amok, und fahren dann immer am Rhein entlang …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XIX. Päffgen in Köln
Tag 8: Duisburg – Köln, 120 Kilometer, 3 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im 25hours Hotel Köln The Circle, Abendessen im Päffgen Zum Glück liegt das 25hours mitten im Frieseviertel und die Kölner Feiermeile für Einheimische quasi direkt vor der Tür, so dass man dem mediterranen Convenience-Zeugs leicht entkommen kann. Club Crystal, Nachtflug und Diamonds Club sind …
For rent: thanks Mr. President
Wenn man dieser Tage durch Manhattan geht, so bemerkt man schon, dass das übliche quirlige Treiben etwas weniger quirlig ist als sonst, vielleicht nur noch Stufe 5 statt 6 am Mixer, natürlich schaumgebremst durch die allgegenwärtigen Maultaschen und die darunter verminderte Sauerstoffzufuhr, Touristen sind auch viel weniger da als sonst, wahrscheinlich auch weniger Geschäftsleute und …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XVIII. 25hours Hotel Köln The Circle in Köln
Tag 8: Duisburg – Köln, 120 Kilometer, 3 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im 25hours Hotel Köln The Circle, Abendessen im Päffgen Die Lunchbox gegen Aufpreis statt Frühstück im Wyndham Duisburger Hof weisen wir am nächsten Morgen entschieden zurück und verlassen dieses ungastliche Haus in dieser ungastlichen Stadt. Auf der Autobahn ist es gerade mal eine Stunde …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XVII. Bolero in Duisburg-Innenhafen
Tag 7: Bensersiel – Duisburg, 320 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Wyndham Duisburger Hof Hotel, Abendessen im Bolero im Innenhafen Die Innenstadt von Duisburg ist an einen Sonntagnachmittag tot, auf dem Dorfplatz von Kleinposemuckel ist wahrscheinlich mehr los. Was immer ich hier mehr über Duisburg schriebe, artete in wüste Beschimpfungen aus, also lassen wir’s, …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XVI. Wyndham Duisburger Hof Hotel in Duisburg
Tag 7: Bensersiel – Duisburg, 320 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Wyndham Duisburger Hof Hotel, Abendessen im Bolero im Innenhafen Ostfriesland ist bald durchmessen, doch das Emsland ist lang. Lang, flach und auf die Dauer langweilig. Aurich lassen wir liegen. Kein spektakulärer Kutter in Papenburg auf Reede, dafür Unmengen plattes Land und nasse Kühe, …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XV. Hotel Vier Jahreszeiten am Yachthafen in Bensersiel
Tag 6: Bremen – Bensersiel, 140 Kilometer, 2 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Hotel Vier Jahreszeiten am Yachthafen in Bensersiel, Lunch im Butt in Jever Caro will wenigstens einmal das Meer sehen, und das ist in dieser wattigen Gegend recht kompliziert. („Warum geht den Ostfriesen nie der Strom aus? Sie können sich ja jederzeit ein paar …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XIV. Der Butt in Jever
Tag 6: Bremen – Bensersiel, 140 Kilometer, 2 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Hotel Vier Jahreszeiten am Yachthafen in Bensersiel, Lunch im Butt in Jever Von Bremen fahren wir nicht direkt Richtung Jever, sondern östlich die Weser hoch, mit der vorletzten Fähre bei Brake setzen wir über, Varel lassen wir liegen, durch Wilhelmshaven (benannt nach dem …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XIII. Gasthof zum Kaiser Friedrich in Bremen
Tag 5: Hamburg – Bremen, 250 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Parkhotel Bremen, Abendessen im Gasthof zum Kaiser Friedrich Danach gehen wir eine gute halbe Stunde durch den hübschen Bürgerpark, den wenig erbaulichen Hauptbahnhof, die Altstadt, vorbei an Rathaus, Stadtmusikanten und Dom in’s Schnoorviertel, ein alter, pittoresker Teil Bremens, früher Armeleute-Quartier von Flussfischern, kleinen …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XII. Parkhotel Bremen in Bremen
Tag 5: Hamburg – Bremen, 250 Kilometer, 5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Parkhotel Bremen, Abendessen im Gasthof zum Kaiser Friedrich Nach einem desaströsen Frühstück in einem kahlen, zugigen, kalten Veranstaltungsraum des Atlantic mit Eggs Benedict mit Hollandaise aus der Tüte (Kempi-Management: bitte, geht’s noch?), einem selbst aus den verdreckten Garagen geholten Wagen und der sehr …
Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XI. Opitz in Hamburg
Tag 4: Celle – Hamburg, 130 Kilometer, 2,5 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Atlantic Kempinski, Mittagsimbiss in Gretchens Villa, Abendessen im Opitz Am Abend laufen wir die 10 Minuten an der Außenalster entlang in’s Opitz, eine heimische Speisewirtschaft mit dem netten Claim „Hamburger Küche ohne Gedöns“, obwohl die Wirtin Karin Grimme gebürtige Fränkin ist, aber heute …

