For rent: thanks Mr. President

Wenn man dieser Tage durch Manhattan geht, so bemerkt man schon, dass das übliche quirlige Treiben etwas weniger quirlig ist als sonst, vielleicht nur noch Stufe 5 statt 6 am Mixer, natürlich schaumgebremst durch die allgegenwärtigen Maultaschen und die darunter verminderte Sauerstoffzufuhr, Touristen sind auch viel weniger da als sonst, wahrscheinlich auch weniger Geschäftsleute und damit weniger Geschäfte, ein Menetekel für den maladen Mammon, aber nicht alles kann man auf Corona und Trump schieben. Dennoch. Ich erinnere mich an Zeiten, da war es quasi unmöglich, auch nur in den halbwegs guten Lagen Manhattans ein Stücklein Laden- oder Büro-, geschweige denn Wohnfläche zu erhaschen, selbst für Geld, sehr viel Geld und gute Worte nicht, frei werdende Flächen gingen unter der Hand weg, Immobilienanzeigen, gar Vermietungs-Schilder in Manhattan waren Utopie, teilweise zogen Nachmieter schon ein, noch bevor die Vormieter richtig ausgezogen waren, oder die Erstmieter zogen ein, bevor die Bauarbeiter fertig und abgezogen waren. Selber miterlebt. Das hier ist keine Studie über den Immobilienmarkt in Manhattan. Das sind lediglich einige – relativ viele – Bilder, die ich wahllos beim wahllosen Bummeln durch den Großen Apfel in ein paar Tagen geschossen habe, und – bei Gottfried – mir sind noch nie so viele „For Rent“ – Schilder hier aufgefallen wie eben dieser Tage, und ich glaube, das bedeutet nichts Gutes.

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