Marlene Bar Berlin: The Times They Are A-Changin‘

Caro hat nach Berlin eingeladen. Sie hat einen Termin am Montagmorgen, wir fliegen Freitagnachmittag schon rüber, sie kann den Flug in ihrer Blechkiste von der Steuer absetzen und ihre notwenigen Pilotenstunden sammeln, ich spare den Flugpreis, den ich allerdings gerne zahlte, wenn ich dafür in einem richtigen Flugzeug fliegen dürfte, mit Piloten, Pursern, Gratis-Nüsslein, Toiletten, …

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Marginalie 67: Waldheidelbeeren satt

Es gibt gewiss viele Definitionen und viele Spielarten von purem Luxus beim Hotelfrühstück, und ich meine jetzt nicht überbordende, riesige Buffets mit reichlich von Allem, was das Herz des Gastes begehren könnte, ich meine die echten, qualitativen Highlights, den Tee-Sommelier zum Beispiel, echtes Wasabi zum hausgebeizten Lachs, frisch gepresster Orangensaft aus Blutorangen im Frühling auf …

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Goldenrice – kitchen & bar in Augsburg: „Ich hoffe, der, der hier die Klos putzt, putzt nicht auch die Küche!“

Summa summarum: recht hübsch in asiatischem Stil hergerichteter ehemaliger Wienerwald mit schlechtem, zeitweise aber bemühtem Service, allerwelts asiatischer Speisekarte wie beim Asiamann in der Garküche um die Ecke, meistens nichts Besonderes, ordentliche, aber nicht herausragende Qualität zu happigen Preisen, insgesamt sehr, sehr viel Potential nach oben Vor ein paar Wochen habe ich hier auf opl.guide …

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Adler Landhotel in Bürgstadt

„… Slow Food, spüren, schmecken und riechen, regionale Produkte, Nachhaltigkeit, bewusst genießen, fair und regional gehandelte Produkte, Nachhaltigkeit aus der Heimat, genießen mit allen Sinnen, Leben mit Sinn und Genuss, herzliche Gastlichkeit, Fürsorge, Zuneigung und Herzlichkeit, Wellnessangebote für Geist und Körper,  Lebensfreude, Harmonie, Begeisterung und innere Ruhe, lassen sie sich in unsere Hände fallen, Lebensweg …

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Die 10 Standard-Sünden von Nobel-Hotels

Nehmen wir mal an, ich habe ein Hotel gebucht, ein Fünf-Sterne-Hotel, aber nicht so eine Pseudo-Fünf-Sterne Manager-Jugendherberge wie Hilton, Marriott, Sheraton, Steigenberger, Maritim, Meridien, Westin Grand, sondern ein richtiges Fünf-Sterne Hotel für 300, 400, 500 EURO pro Nacht, in New York, Moskau oder Shanghai auch gerne mal das Doppelte oder noch mehr. Nehmen wir weiter …

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Stadthotels auf Sizilien oder „Aber wenn’s schön wär, wären auch die Touristen hier, und dann wär’s nicht mehr schön, das ist ja das Paradoxon.“ Teil 5: Catania

Nach Catania ist es von Syrakus auf direktem Wege nur eine gute Stunde, aber wir haben ja Zeit und beschließen mal wieder, die Küste zu suchen. In Ermangelung von Alternativen fahren wir zuerst die Staatsstraße 114 durch halbwegs gepflegte Wohnbebauung nach Norden raus aus der Stadt. Je weiter man sich hier vom Stadtkern entfernt, desto …

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Stadthotels auf Sizilien oder „Aber wenn’s schön wär, wären auch die Touristen hier, und dann wär’s nicht mehr schön, das ist ja das Paradoxon.“ Teil 4: Syrakus

Nach Syrakus sind es von Ragusa über die Staatsstraße keine zwei Stunden. Caros Termin ist erst am Nachmittag, also versuchen wir mal wieder, dieses Meer zu jagen, aber es ist hier Weltmeister im Sich-Entziehen. Beherzt greife ich zur Karte, bei Lido di Noto kommt man auf der Provinzstraße 59 endlich mal direkt an’s Mittelmeer, und, …

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Stadthotels auf Sizilien oder „Aber wenn’s schön wär, wären auch die Touristen hier, und dann wär’s nicht mehr schön, das ist ja das Paradoxon.“ Teil 3: Ragusa

Heute fahren wir von Marsala nach Ragusa, im südöstlichen Teil der Insel etwas im Landesinneren. Wir nehmen die Staatsstraßen 115, 312 und die Provinzialstraße 19 – die Nummerierung der Straßen hier wird mit immer ein Rätsel bleiben, aber Navi weiß offensichtlich, wo wir hinwollen –, immer parallel zur Küste, und doch bleibt das Meer meistens …

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Stadthotels auf Sizilien oder „Aber wenn’s schön wär, wären auch die Touristen hier, und dann wär’s nicht mehr schön, das ist ja das Paradoxon.“ Teil 2: Marsala

Von Palermo fahren wir auf der vierspurigen A29 nach Norden, so, wie wir auch reingekommen sind, auf der Gegenfahrbahn stauen sich bereits die Autos Richtung Innenstadt, allesamt laut hupend natürlich. Irgendwo holen wir uns zwei Coffee to go und erbärmlich lausige Croissants. Neben der Straße verkommene Industrie- und Wirtschaftsgebäude, verkommen für Deutsche Verhältnisse, ganz normal …

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Stadthotels auf Sizilien oder „Aber wenn’s schön wär, wären auch die Touristen hier, und dann wär’s nicht mehr schön, das ist ja das Paradoxon.“ Teil 1: Palermo

Ich sitze bei Caro in ihrem Büro hoch über Frankfurt und blicke durch die großen Fenster auf diese verrottete Stadt. „Du kommst also mit?“, sagt Caro, wobei ihr Ton mehr nach Anordnung denn nach Frage klingt. Sie muss ein paar Tage nach Sizilien, wenn ich es richtig verstanden habe, wollen italienische Agrar-Erzeuger, also keine kleinen …

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Lotters Wirtschaft im Hotel Blauer Engel in Aue

Summa summarum: Einfaches Hotel in der Stadtmitte, unverständlich, woher die 4 Dehoga-Sterne kommen, urige Brauereigaststätte der hauseigenen Micro-Brewery mit prallem, unverfälschtem, einheimischem Leben, leckerem Bier und grausamem Essen, die hochgelobten Premium-Restaurants des Hauses haben wir (noch) nicht ausprobiert. „Wir haben überhaupt kein Convenience! Bei uns wird alles frisch und selber gemacht!“ giftet uns die Chefin …

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Strasser in Tumeltsham im Innkreis: geniales Backhendel, alles andere ganz das Gegenteil

Summa summarum: sehr durchschnittlicher Landgasthof mit hervorragenden Backhendeln und kleiner „toskanischer“ Poolanlage hinter dem Haus, sonstiges Essen Durchschnitt, Zimmer im Altbau sind grausam und laut, Zimmer im Neubau weniger grausam, zumindest im Sommer stinkt es überall, selbst im Haus erbärmlich nach Vieh und überall sind Fliegen Beim Strasser in Tummeltsham bei Ried im Innkreis bin …

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Looshaus am Kreuzberg: Eher was für Architekten denn für Feinschmecker

Summa summarum: hübsch und ruhig gelegen mit Ausblick auf den Schneeberg, architektonisch sehr interessant, quasi ein lebendiges Architektur-Museum, interessant, aber nicht unbedingt mein Fall, reduce to the max ist hier irgendwo bei reduce stecken geblieben, absolut belanglose Küche, verbindliches, flottes, aber keinesfalls freundliches Personal, man sollte mal dagewesen sein, aber ein, zwei Nächte reichen dann …

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Gasthof-Fleischerei Kollar Göbel in Deutschlandsburg: Schuster bleib bei deinem Leisten

Summa summarum: sehr gutes Fleisch, alles andere eher sehr mäßig in träge dahintröpfeldner Kleinstadt-Agonie Gut steirisch essen in Deutschlandsburg, das ist – obwohl mitten in der Steiermark gelegen –schwierig. Das Burgrestaurant firmiert mit einer Haube und 88 Falstaff-Punkten dann schon mehr unter Gourmet- denn als heimischem Restaurant, der Sorgerhof liegt außerhalb und gerade bei Golfern …

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Schilcherlandhof in Stainz: Die DDR lebt!

Sicher, nicht immer kann alles perfekt sein bei einem Restaurant-Besuch, Fehler sind menschlich und meist auch noch liebenswert oder zumindest zeihlich. Aber dass alles nicht nur nicht perfekt, sondern einfach nur unter aller Kanone ist – fast durch die Bank weg – das ist mir bisher selten passiert. Aber es ist mir passiert, z.B. im …

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