Jahreszeitenbar im Münchner Vier Jahreszeiten Kempinski: far away from being perfect

Summa summarum: auch nach drei Jahren Pause und Renovierung noch immer die erzkonservative, klassische, cosy American Bar, die sie seit jeher war, aber dazu haufenweise sehr ärgerliche Patzer im Service und ein Getränke- und Speisenangebot im unglücklichen Spagat zwischen reell und Egal-was-Hauptsache-teuer. Drei Jahre war die Jahreszeiten Bar im Hotel Vierjahreszeiten Kempinski an Münchens Prachtmeile …

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Metzgerwirt Hurlach: dörflich, zünftig, urig, durchschnittlich

Summa summarum: wohl das erste Haus weit und breit in der Gegend, aber das mag nicht viel heißen. Tiefste Provinz, ordentliches Dorfgasthaus mit offensichtlich hoher Frequentierung und starkem Durchsatz, rustikales Stadl-Ambiente mit viel Holz über zwei Etagen, in der warmen Jahreszeit Biergarten unter Kastanien vor dem Haus, netter Service im Dirndl, das typisch bajuwarisch-schwäbische Futter …

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Cheers aus der Boilerman Bar in der HafenCity im Alten Hafenamt

Vor zehn Jahren eröffnete Jörg Meyer, Erfinder des legendären „Gin Basil Smash“ (aus Gin, Zitrone und Basilikum, ich mag ihn nicht sonderlich) und Betreiber des Le Lion am Hamburger Rathausplatz die Boilerman Bar am Eppendorfer Weg, mit dem Claim „Highballs & Music“, damals noch als Raucher-Lokal. Hanseatisches Understatement und simple Kreationen sind Meyers Markenzeichen. Und …

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Petit Fritz München: Wie sich Klein-Fritzchen Frankreich vorstellt

Summa summarum: Die Dönerisierung der Gastronomie schreitet voran, jetzt gibt’s auch belegte Stullen à la française an der schicken Schwabinger Feiermeile, serviert in einem im Bistro-Style eingerichteten, quälend eng bestuhlten Lokal namens Petit Fritz. Serviert werden vorwiegend Tartines, je eine Scheibe mäßigen Körnerbrots mit nobel klingenden, aber belanglosen Belägen zu saftigen Preisen, dazu eine kleine, …

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Landgasthof Zehner in Drosendorf: da fahr‘ ich wieder hin

Summa summarum: authentischer Landgasthof mit eigener Landwirtschaft und Brennerei am Rande der Fränkischen Schweiz, unaufgeregt, historisch gewachsen, kein architektonisches Juwel, nicht künstlich aus der Retorte von Designern aufgehübscht, sondern mit Tradition und Herzblut gestaltet, gemütliche, sehr gepflegte, funktionale Zimmer, urige Gaststube, hübscher Gastgarten, relativ kleine Speisekarte, die meisten Rohstoffe selbst produziert oder lokal eingekauft, Nose …

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Katzbrui Mühle: idyllische Lage, romantische Location, sehr unbefriedigendes Essen, bemühter Service

Summa summarum: behutsam renovierte, fast schon romantische alte Mühle mit Gasthaus, Biergarten und kleinem Hotel in idyllischem Bachtälchen im tiefsten Allgäu mit sehr großem Ausflugs-Parkplatz, ausgesprochen optimierbarem Futter, zünftigen Brotzeiten, süffigem Hausbier und sehr bemühten jungen Servicekräften Wenn man von Landsberg aus die Hauptverkehrsschlagadern der Region, die A96 in west-östlicher und die B17 in nord-südlicher …

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Geschichten aus dem Pfaffenwinkel

Bestenfalls – bestenfalls! – bekäme ich eine saftige Abmahnung eines auf Krawall gebürsteten Winkeladvokaten, schlimmstenfalls eine gehörige Tracht Prügel vom Juniorchef und seinen Burschen, vielleicht würde der Juniorchef auch nur laut schallend lachen, mir ganz bewusst etwas zu fest auf die Schulter klopfen, mich in seinem ur-bajuwarischen Idiom auffordern, mich zu ihm und seinen Burschen …

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Freisinger Hof: ziemlich guter Österreicher in München mit ärgerlichen Patzern

Summa summarum: wohnliches, individuelles Vier-Sterne-Hotel mit einem gepflegten österreichisch-wienerischen Restaurant, für Wiener Verhältnisse gehobene Mittelklasse, für Münchner Verhältnisse wohl das Beste, was man vor Ort an Wiener Küche finden kann. Das alte, leicht in’s Ockerne gehende, typische kuk-Gelb, nicht ganz so ocker-stichig wie das Augsburger Fugger-Gelb, in Österreich die Hausfarbe zahlreicher Kaiserlich-Königlicher Gebäude und bis …

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Rue des Halles: macht einfach Spaß und ist sehr lecker dazu.

Summa summarum: stressfreie französische Brasserie mit sehr ordentlicher traditioneller französischer Küche mit guten Rohstoffen, gekonnter Zubereitung, aber ohne kulinarische Sterne-Flüge, dafür aber immer eine entspannte, sichere kulinarische Bank Es gibt Dinge, die sollten sich dringend ändern. Und es gibt Dinge, bei denen es gut ist, wenn sie sich nicht oder zumindest nur sehr langsam und …

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Gambrinus Keller in Friedberg: Für’n Teller Nudeln reicht’s

Summa summarum: belanglos bis enttäuschend. Viel gib es hier nicht zu sagen: Friedberg (Bayern, nicht Hessen), den meisten vielleicht bekannt durch das Möbelhaus Segmüller, das hier seinen Firmensitz hat, seit 1264 äußerste Bastion der Wittelsbacher gegen die einst mächtige Freie Reichsstadt Augsburg, 1396 von den Augsburgern niedergebrannt, dann im Dreißigjährigen gleich zweimal von den Schweden, …

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