Von Hallers Gin – man nehme: einen Adelsspross, einen botanischen Garten und eine irische Brennerei

Das wird Stephan B. aus Z. freuen, ein neuer Gin mit dem Namen eines Schweizer Gelehrten, Albrecht von Haller, geboren am 16. Oktober 1708 in Bern, ebenda am 12. Dezember 1777 verstorben. Zwischenzeitlich war von Haller viel unterwegs, studierte Naturwissenschaften in Tübingen, promovierte in Leiden, kehrte zurück in die Schweiz, dichtete das Monumental-Gedicht „Die Alpen“ …

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Liwanzen

Liwanzen, das ist Bauernküche in Reinkultur: außer Zucker, Salz und Zimt wird alles auf dem eigenen Hof hergestellt. Liwanzen, das sind kleine Hefepfannküchlein, die mit Zucker, Zimt und Butter mit der Hand in exakt zwei Bissen gegessen werden. Liwanzen sind sättigend und hoch-kalorisch, genau das Richtige für einen schwer körperlich schuftenden Feldarbeiter; der Umkehrschluss ist …

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Der beste Kartoffelbrei der Welt

Washington DC in der Vor-Trump-Zeit, wie man es kannte: ein paar Althippies stets und immer gegen irgendetwas protestierend in Zelten vis à vis des Weißen Hauses, nicht enden wollende Schülerkolonnen am Capitol, junge Menschen keck auf ihren Booten auf dem Potomac Fluss beim alten Watergate Alkohol in der Öffentlichkeit trinkend (Skandal!), gepanzerte Limousinen mit abgedunkelten …

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Auflauf von Nudelresten

Wahrscheinlich kennt jeder das Problem, der regelmäßig oder auch nur sporadisch in einer auch so kleinen Küche kocht: irgendwann stapeln sich im Küchenschrank die angefangenen Nudelpackungen, die allesamt für sich keine vollständige Mahlzeit mehr ergeben: die 3 übrig gebliebenen Teigplatten vom letzten Mal Lasagne machen, die Handvoll Suppennudeln, die fast – aber eben nur fast …

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Türkische Linsensuppe

Caro hat mich schon gefragt, ob ich langsam zum Vegetarier mutiere … Die Suppe hat sie trotzdem begeistert gegessen. Zutaten 250 g rote Linsen 100 g Möhre 100 g Kartoffel 75 g Zwiebel 50 g Porree 4 Stängel Minze 4 Stängel Blattpetersilie 1 gehäufter Essl. Tomatenmark 1,25 l Gemüsebrühe 3 Teel. Pulbiber 1 Teel. Chiliflocken …

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Marginalie 31: Löcher sind gut für Beitrittsverhandlungen

Nun also Belgrad. „Warum ausgerechnet Belgrad?“ hat mich ein Freund gefragt. „Warum nicht Belgrad?“ habe ich ihm geantwortet. Caro und ich sind den ganzen Tag durch die Stadt gelaufen, nun gut, es mag schönere Städte geben, Städte mit mehr geballter Geschichte und historischen Gebäuden, Städte mit mehr Shopping-Möglichkeiten, Städte mit mehr touristischer Infrastruktur (sprich: tote …

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