Maaschanz Frankfurt: Ruppiges Frankreich am Main

Summa summarum: Ein echtes Stück Frankreich im verrotteten Frankfurt mit bodenständiger, authentischer, unverfeinerter, guter französischer Land-Küche zu fairen Preisen, einem kauzigen bis zuweilen ruppigen Patron, stark schwankender Servicequalität, einer netten Auswahl von landestypischen, wohlfeilen Alkoholika in einem nicht zu lobenden, nicht zu tadelnden Ambiente. Eigentlich hatte ich mir ein zentrales Fünf-Sterne-Hotel in Bahnhofsnähe in Frankfurt …

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Essen in USA (8/19): The Shadmoor

Der nächste Tag wird dann kulinarisch etwas – nicht viel, aber etwas – besser. Nach einen paar Kaffees und Rühreiern mit Roggen-Wabbel-Toast im Hotel gehen wir Richtung Osten durch das morgendliche, fast schon ruhige Murray Hill zum East River runter, schauen das Hauptquartier der Vereinten Nationen an, überlegen uns, warum in Dreiteufelsnamen wir das Hauptquartier …

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Il Gallo Nero Augsburg: Lauschiges Plätzchen, mäßiges Futter

Summa summarum: hübsch gelegener Italiener ohne Pizza mit kulinarischen Ambitionen, denen man zumeist nicht gerecht werden kann. Sehr lange bin ich nicht in den Schwarze Hahn, Il Gallo Nero, gegangen, denn hier hat man es nicht nötig, sich an die gesetzlich vorgeschriebene Aushangpflicht einer Speisekarte in einer beleuchteten Vitrine vor dem Restaurant zu halten; vielmehr …

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Essen in USA (7/19): McDonalds

Den Abend und die verbliebene Magenkapazität nutzen wir später dann, um vielleicht das Amerikanischste allen Amerikanischens zu begehen:  wir gehen tatsächlich zu McDonalds, nicht in einen dieser Flagship-Dinger am Broadway oder Wall Street, sondern in einen x-beliebigen irgendwo ziemlich weit oben an der Sechsten Avenue. Der typische McDonalds-Geruch vermischt sich beim Eintreten zusätzlich mit Körperausdünstungen …

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Lamm in Vaihingen-Horrheim – Schwäbisches Trauerspiel in drei Akten: schlecht gegessen, schlecht geschlafen, schlecht gefrühstückt

Summa summarum: Gesichtsloses Haus ohne Wohlfühlfaktor, funktionale, durch schreiende Nachbarn laute Gästezimmer, sehr mäßiges Essen, ob die Küche zu Besserem fähig sein kann, bleibt offen, freundlicher Service, ausgesprochen mäßiges Frühstück mit industriellen Backlingen, obwohl eine heimische Bäckerei auf der anderen Straßenseite liegt. Geschäftstermin im tiefsten Schwäbischen, allein die Logistik ist der blanke Horror, aber hey, …

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Nich lang schnacken, Kopp in Nacken!

Grüße von der Baustelle des Atlantic in Hamburg. Es ist ein Witz, hier und heute von „Neueröffnung nach der Renovierung“ zu sprechen. Die Renovierung ist nach wie vor in vollem Gange, das halbe Haus eingerüstet, der Haupteingang gesperrt, stattdessen muss man durch die Saaleingänge in’s Hotel, keine aufmerksam wartenden Doormen vor den Türen, parken in …

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Zwischen Magie und Macke: Rhöner Botschaft reloaded

Summa summarum: schönes, altes, gut renoviertes Gasthaus in der Ortsmitte eines verschlafenen Dörfchens in der Rhön, schöne Gasträume und schöner Biergarten, gesichtslos-modernistisch-funktionale Hotelzimmer von der Stange, alles leider an einer lauten, vielbefahrenen Bundesstraßen-Kreuzung, freundliches, engagiertes Service-Team und eine herausragende, heimatverbundene, frische, nicht gewollt leichte, mal traditionelle, mal moderne Küche, die ihre gutbürgerlichen Wurzeln nicht verleugnet …

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Essen in USA (5/19): The Flame Diner

Am nächsten Morgen holen wir uns einen Donut auf die Hand und einen dieser verfluchten Coffee to go – but when you are in New York, do like the New Yorkers do – und laufen nach Norden, über den schon morgens quirligen Times Square, Rockefeller Center, Carnegie Hall und Central Park lassen wir rechts liegen …

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Essen in USA (4/19): Hot Dog und Sant Ambroeus

Nach einem – sagen wir – sehr gewöhnungsbedürftigen, wahrscheinlich grottenauthentischen Hot Dog von einem der typischen Straßen-Stände, bestehend aus dem obligatorischen länglichen, dreiviertel aufgeschnittenen Labberbrötchen und einer (wahrscheinlich) fleischhaltigen Masse in Wurstform, ummantelt von einem Plastikdarm, garniert mit Ketchup, gehackten frischen und industriell frittierten Zwiebeln, einer – recht interessanten – Art saure Gurken Relish, einer …

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Essen in USA (3/19): Ridgeway Diner

Am nächsten Morgen machen wir uns noch auf dem Zimmer aus der verfluchten Kapselmaschine heißes, schwarzes, höchst umweltschädliches Chlorwasser, die Amis – aber auch die deutschen Kapselapologeten, die soll die tollwütige, dumme Umwelt-Gretel beißen – nennen es euphemistisch „Kaffee“, danach bummeln wir durch das Morgengrauen die Sechste, die Leute hier nennen sie Avenue of the …

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Essen in USA (2/19): Charlie Palmer Steak New York

Wir wohnen im Archers Hotel an der 38. Straße mitten in Manhattan, quasi vis-à-vis vom Empire State Building. Nach fast 20 Stunden Reise nur schnell eine Dusche, umziehen, einen Drink an der Bar und dann – was läge näher? – ziemlich erschöpft und hungrig in’s offensichtlich ja gut beleumundete (oder sollte man sagen „gut gebrandete“) …

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Essen in USA (1/19): Vorrede

Es ist schon etwas großkotzig, da fliegt man nach New York, Caro spendiert auch noch den Heli-Transfer von JFK zu Pier 6 und hat absolut keine Lust mehr auf das Touri-Standardprogramm von Freiheitsstatue, Ellis Island, Battery Park, Brooklyn Bridge, Wallstreet, Broadway, World Trade Center (ach ne, das gibt’s ja nicht mehr), Chinatown, Little Italy, Empire …

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Heller’s Kuchenglocke: Ökologische Backwaren zwischen Honeckers ungewendeter Garde, West-Schicky-Micky, Drogendealern und Studentenvolk

Summa summarum: derzeit sicherlich eine der besten  Adressen in Dresden für leckeres, ungezwungenes, ökologisch korrektes Frühstück. Dresdner Neustadt im Jahr 2020, eine Gemengelage aus Non-Konformität, Anarchie, Normalität, Verbrechen, Schicky-Micky, Kleinbürgerlichkeit, Party-Szene, Drogen und Erbrochenem auf dem Trottoire. Hier liegt Heller’s Kuchenglocke am Martin-Luther-Platz Ecke Plusnitzer Straße, vis à vis der Martin-Luther-Kirche und eines alten jüdischen …

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Wicker Park Seafood & Sushi Bar O‘Hare: simply a mess

Chicago O’Hare, Caro und ich haben gerade noch einen der letzten Flüge raus gekriegt, in den nächsten Tagen wird hier der Flugverkehr in die Alte Welt wohl komplett eingestellt. Es sollte kalt sein um diese Jahreszeit in Illinois, eisig, mit frostigen Winden vom See, tatsächlich ist es so ein Bäh-bäh-Wetter, feucht, fast irgendwie schwül, kalt-schwül, …

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