Essen in USA (5/19): The Flame Diner

Am nächsten Morgen holen wir uns einen Donut auf die Hand und einen dieser verfluchten Coffee to go – but when you are in New York, do like the New Yorkers do – und laufen nach Norden, über den schon morgens quirligen Times Square, Rockefeller Center, Carnegie Hall und Central Park lassen wir rechts liegen …

Teile diesen Beitrag:

Essen in USA (4/19): Hot Dog und Sant Ambroeus

Nach einem – sagen wir – sehr gewöhnungsbedürftigen, wahrscheinlich grottenauthentischen Hot Dog von einem der typischen Straßen-Stände, bestehend aus dem obligatorischen länglichen, dreiviertel aufgeschnittenen Labberbrötchen und einer (wahrscheinlich) fleischhaltigen Masse in Wurstform, ummantelt von einem Plastikdarm, garniert mit Ketchup, gehackten frischen und industriell frittierten Zwiebeln, einer – recht interessanten – Art saure Gurken Relish, einer …

Teile diesen Beitrag:

Essen in USA (3/19): Ridgeway Diner

Am nächsten Morgen machen wir uns noch auf dem Zimmer aus der verfluchten Kapselmaschine heißes, schwarzes, höchst umweltschädliches Chlorwasser, die Amis – aber auch die deutschen Kapselapologeten, die soll die tollwütige, dumme Umwelt-Gretel beißen – nennen es euphemistisch „Kaffee“, danach bummeln wir durch das Morgengrauen die Sechste, die Leute hier nennen sie Avenue of the …

Teile diesen Beitrag:

Essen in USA (2/19): Charlie Palmer Steak New York

Wir wohnen im Archers Hotel an der 38. Straße mitten in Manhattan, quasi vis-à-vis vom Empire State Building. Nach fast 20 Stunden Reise nur schnell eine Dusche, umziehen, einen Drink an der Bar und dann – was läge näher? – ziemlich erschöpft und hungrig in’s offensichtlich ja gut beleumundete (oder sollte man sagen „gut gebrandete“) …

Teile diesen Beitrag:

Essen in USA (1/19): Vorrede

Es ist schon etwas großkotzig, da fliegt man nach New York, Caro spendiert auch noch den Heli-Transfer von JFK zu Pier 6 und hat absolut keine Lust mehr auf das Touri-Standardprogramm von Freiheitsstatue, Ellis Island, Battery Park, Brooklyn Bridge, Wallstreet, Broadway, World Trade Center (ach ne, das gibt’s ja nicht mehr), Chinatown, Little Italy, Empire …

Teile diesen Beitrag:

Heller’s Kuchenglocke: Ökologische Backwaren zwischen Honeckers ungewendeter Garde, West-Schicky-Micky, Drogendealern und Studentenvolk

Summa summarum: derzeit sicherlich eine der besten  Adressen in Dresden für leckeres, ungezwungenes, ökologisch korrektes Frühstück. Dresdner Neustadt im Jahr 2020, eine Gemengelage aus Non-Konformität, Anarchie, Normalität, Verbrechen, Schicky-Micky, Kleinbürgerlichkeit, Party-Szene, Drogen und Erbrochenem auf dem Trottoire. Hier liegt Heller’s Kuchenglocke am Martin-Luther-Platz Ecke Plusnitzer Straße, vis à vis der Martin-Luther-Kirche und eines alten jüdischen …

Teile diesen Beitrag:

Wicker Park Seafood & Sushi Bar O‘Hare: simply a mess

Chicago O’Hare, Caro und ich haben gerade noch einen der letzten Flüge raus gekriegt, in den nächsten Tagen wird hier der Flugverkehr in die Alte Welt wohl komplett eingestellt. Es sollte kalt sein um diese Jahreszeit in Illinois, eisig, mit frostigen Winden vom See, tatsächlich ist es so ein Bäh-bäh-Wetter, feucht, fast irgendwie schwül, kalt-schwül, …

Teile diesen Beitrag:

Sugar Bakery Seattle: Blattschuss auf den Zeitgeist

Summa summarum: ich ziehe jetzt auch in’s Imperium, lasse mir eine nette Story mit viel Buzzwords einfallen, suche eine gute Location, rufe laut „Guru-guru“, koche dort irgendwas und werde reich. Es ist immer wieder unglaublich, womit man im Imperium erfolgreich sein kann. Man nehme: zwei gut positionierte innerstädtische Verkaufslokale, nichts Besonderes, Neubau, Erdgeschoss, quadratisch-praktisch-gut, mit …

Teile diesen Beitrag:

Pitchwood Raymond: pralles Hillbilly-Leben in tiefster Provinz

Summa summarum: authentische, sehr rustikale Provinz-Kneipe, widerliches Essen, große Auswahl an lokalen Biere und Schnäpsen, ordentliche Drinks, authentische, sehr rustikale, aber freundliche Menschen Wir sind den ganzen Tag durch Washington gefahren, die 101 von ihrem Anfang in Olympia, den kompletten Schlenker nach Norden über Port Los Angeles wieder runter nach Aberdeen, dort haben wir auf …

Teile diesen Beitrag:

Hirsch in Aichwald: immer wieder gerne

Summa summarum: echtes schwäbisches Dorfgasthaus mit authentischer, sehr guter, einfacher Dorfwirtshausküche. Wenn wir ehrlich sind, so müssen wir doch zugeben, dass wir in einer Zeit leben, in der nichts Besonderes etwas durch und durch Besonderes ist. Aichwald, tiefstes Schwaben, ein Kaff auf halbem Weg zwischen Göppingen und Stuttgart an der L1201 gelegen, nicht mehr so …

Teile diesen Beitrag:

Geigers Besenwirtschaft: Volkes Himmel

Summa summarum: bodenständiges, derbes, gutes Essen in großen Portionen, dazu süffige, kleine heimische Weinchen, alles zu sehr moderaten Preisen, und das alles sowohl vom Interieur als auch der kollektiven Stimmung her in einer brechend vollen Musikantenstadel-Umgebung. „Ich höre schon des Dorfs Getümmel, Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet groß und klein; Hier bin …

Teile diesen Beitrag:

Luisenhof Dresden: in bester DDR-Tradition

„Was genau hat denn nicht gepasst?“ fragt uns die junge Frau in einem ganz kuriosen Tonfall, der Höflichkeit, Schnippischkeit und Unsicherheit in sich vereint. Und ihre Körperhaltung spiegelt eine Mischung aus Unwohlsein und Angriffslust wieder. Jedenfalls eine mutige junge Frau, ich möchte jetzt ehrlich gesagt nicht in ihrer Haut stecken, das sind für junge Service-Chefs …

Teile diesen Beitrag:

Krone Alt-Hoheneck: Ein Gasthaus ist ein Gasthaus ist ein Gasthaus

Summa summarum: Krone Alt-Hoheneck ist einfach ein Gasthaus, wo man gemütlich sitzt und gut isst und trinkt, wo man gerne ist, wo man Mensch ist. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Danke dafür Schwäger Fetzer. Wirte sind schon eine seltsame Zunft. Da gibt es Haderlumpen und Verbrecher, verdammt viele Haderlumpen und Verbrecher, es gibt glücklose, …

Teile diesen Beitrag:

Zur Schwane in Volkach: formidable Weine, hübsches Hotel, nettes Personal, lausiges Essen

Summa summarum: für ein bodenständiges, wohlfeiles, rustikales Franken-Wochenende bei Gerupftem, geräucherten Bratwürsten Mostsuppe, Zwiebelkuchen und jungen wohlfeilen heimischen Weinen in historischer Heckerwirtschaft ist die Schwane zu fein, zur formell, zu steif und vor allem auch zu teuer, und in mancher Dorfwirtschaft ist die Kartoffelsuppe um vieles besser; für ein fulminantes Gourmetwochenende mit höchsten Genüssen und …

Teile diesen Beitrag:
Back to Top