The Pied Piper

Für jemanden, der an der Weser aufgewachsen ist, 75 Kilometer südlich von Hameln, genau die Entfernung für einen automobilen Wochenendausflug mit Kindern dorthin, samt Externsteinen, Hermannsdenkmal, alten Fachwerkhäusern und einer großen Portion Eis, ist es schon ein seltsames Gefühl, in der Bar eines der ältesten und besten Hotels San Franciscos zu sitzen, diese Bar heißt …

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Semmelbrösel selbstgemacht

Obwohl 16 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg geboren und niemals richtigen Hunger wirklich kennengelernt, so stamme ich doch noch aus der Generation, für die das Wegwerfen von Lebensmitteln ein absolutes no-go ist. Für meine Großmutter war das Wegwerfen von Brot nicht nur Verschwendung, sondern zugleich eine sehr schlimme Sünde, denn – so meine Großmutter mit …

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No. 209 Gin: modische Gin-Derivate

Wir wuchten uns auf die Barhocker der Theke am Ende der Halle im Fairmont, der Barkeeper bemüht sich wirklich bei den Martinis, er empfiehlt einen heimischen No. 209 Gin aus der gleichnamigen Manufaktur-Destille in San Francisco, 5 mal gebrannt, kräftige 46% Alkohol, mit gut 40 EURO für den Liter mittleres Preissegment, noch nicht einmal ein …

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Totalabsturz in Seattle

Die Bar des Fairmont in Seattle, „The Terrace Lounge“ genannt, ist grässlich und schlecht, eine fensterlose zweistöckige Hotelhalle, darin auf halber Höhe einer protzigen Treppe der Eingang zum Hotel-eigenen angeblichen Luxusrestaurant „The Georgian Restaurant“ geheißen, vis à vis ein Tresen, dahinter eine mehr als überschaubare Spirituosenauswahl, dazwischen wechselnde Männer mit mehr oder minder schlecht gebundenen …

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Krabben-Lachs-Terrine

Zutaten Ca. 4-5 große Scheiben Räucherlachs* 120 g gepulte und gekochte Nordseekrabben Einige Tropfen Zitronensaft 150 g Ziegenfrischkäse 50 ml Sahne 2 Zweiglein frischen Thymian Krause Petersilie (ca. 1 Essl. gehackt) 150 g Stangensellerie 2 ½ Blätter Gelatine Pfeffer, Salz Zubereitung Eine kleine Terrinenform (ca. 400 ml) innen mit Lachsscheiben auskleiden; die Scheiben sollten so …

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Es war eine Gans im Südwesten: Nettes Bistro, nette Grundidee, mäßiges Essen – typisch Paris halt

Summa summarum: Nette Idee der Präsentation von Regionalküchen in der Hauptstadt, mäßige kulinarische Umsetzung in rötlicher Bistro-Atmosphäre, zumindest interessante Entenleber-Degustation. In Paris eine positive kulinarische Überraschung zu finden ist schwer. Natürlich kann man von Sterne-Restaurant zu Sterne-Restaurant hecheln (und wenn man beim Letzten angekommen ist, haben die Ersten unter den Ersten schon wieder ihre Sterne …

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Port Orford: Right in the middle of nowhere (3/3)

Mittag sitzen wir hinter dem Haus, trinken Weißwein aus Oregon, essen ganz stilecht Chips, blicken auf das Meer und freuen uns. Von Süden zieht Nebel auf, man kann sehen, wie sich die dicke Nebelbank Meter um Meter vorschiebt uns alles in ihren weißen weichen Schleier hüllt. Die Einheimischen nennen den August denn auch Fogust, sie …

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Port Orford: Right in the middle of nowhere (2/3)

Vom Motel aus kann man – eine absolute Seltenheit in den Staaten – fast alles in Port Orford fußläufig erreichen, von einem Ende des Örtchens zum anderen ist es keine halbe Stunde. Angesichts des tollen Wetters und der tollen Aussicht von der Wiese hinter dem Motel haben wir erstmal keine Lust, uns zum Essen in …

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Port Orford: Right in the middle of nowhere (1/3)

Von Seattle nach San Francisco sind es – je nach Route – +/- 1.000 Meilen, also rund 1.600 Kilometer, irgendwie ist Ami-Land ganz schön groß, das vergessen wir immer wieder. Ziemlich genau auf halber Strecke liegt Port Orford. Port Orford, mit Ausnahme Alaskas die westlichste Stadt der kontinentalen USA und zugleich älteste weiße Stadtgründung in …

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