Marinierter Spargel mit Ei und Sprossen

Sagen wir mal so: die Tatsache, dass die Gäste beim Zulangen deutlich schneller waren als ich beim Photographieren, entschuldigt hoffentlich das mehr als mäßige, zerbombte Photo und spricht für die Qualität dieses Gerichts: ganz einfach zuzubereiten, klar strukturiert im gekonnten Zusammenspiel von feinem Spargel, säuerlicher Marinade mit einem Hauch von Süße, milder Schärfe der Sprossen …

Teile diesen Beitrag:

Spargel-Quiche

Zutaten: Für den Teig: 125 g Butter 250 g griffiges Mehl (550er oder Wiener Grießler) 1 Teel. Salz 1 Ei (M) oder – besser – 3 Eigelb 2 – 4 Essl. Eiswasser Mehl zum Ausrollen und für die Form, Butter für die Form 250 g getrocknete Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, …) Für die Füllung: 1 kg …

Teile diesen Beitrag:

Carpaccio mit Spargel

Carpaccio kennen wir nun alle, dünne rohe Rinderfiletscheiben auf einem Teller ausgebreitet, mit Parmesanspänen betreut, am Tisch mit Pfeffer, Salz, Zitronensaft und etwas Olivenöl gewürzt und verschlungen, vielleicht mit einer Pizza Pane oder einer frischen Focaccia, punktum. Mittlerweile gibt es hunderte, wenn nicht tausende Abwandlungen dieses simplen Grundrezeptes, gerne werfen Wirte schlecht geputzte Rauke, gehobelten …

Teile diesen Beitrag:

Hirschrücken Sous Vide

Zutaten: Hirschrücken (in etwa 750g) Bio-Zitrone (Abrieb) Ca. 100 ml Madeira 8 Schwarze Pfefferkörner 6 Wacholderbeeren 6 Pimentkörner 1 Lorbeerblatt 3 Knoblauchzehen 8 Thymian Stiele 25g Butter Butterschmalz (zum Braten) 500g Egerlinge 600 ml Wildfond 200ml Sahne oder Stärke (siehe Rezept) Zubereitung: Zuerst die Sous Vide auf die gewünschte Temperatur bringen. Für ein schönes „medium“, …

Teile diesen Beitrag:

Spargel-Ricotta-Tomaten-Tarte

Zutaten: Für die Tarte (für ein Form mit 26 cm Durchmesser): 200 g griffiges Mehl (Wiener Griesler oder 550er) 100 g sehr kalte Butter 2 Kühlschrank-kalte Eigelb (Größe M) 2 Esslöffel Eiswasser ½ Teel. Salz 50 g sehr weiche Butter 50 g Semmelbrösel Für die Füllung: 500 g Grüner Spargel (möglichst nicht so dicke Stangen) …

Teile diesen Beitrag:

Gratinierter Ziegenkäse

Ziegenweichkäse – nicht zu verwechseln mit Ziegenfrischkäse – hat mittlerweile flächeneckend auch die deutschen Discounter-Kühlregale erreicht. Der ziemlich nach nichts schmeckende, dafür aber relativ wohlfeile Chavroux ist heute fast überall erhältlich. Hergestellt wird er vom französischen Lebensmittelkonzern Savencia SA mit mehr als achtzig Unternehmen in 24 Ländern, ebenso wie u.a. die Marken Géramont, Saint Albray, …

Teile diesen Beitrag:

Spareribs aus der Sous-Vide

Nun gut, Spareribs gibt’s bei nahezu jeder Tex-Mex-Convenience-Scheiß-Kette, meist marinierte, vorgegarte Baby-Back- bzw. Loin Ribs, die vor Ort nochmal kurz über’n Grill gezogen werden. Und – bei Gottfried – wenn die verwendete Marinade nicht allzu grauslich ist, sind die Dinger oft auch noch gut, weit entfernt von hervorragend, aber doch gut, und mit bloßen Fingern …

Teile diesen Beitrag:

Sächsische Kartoffelsuppe

Ich kenne mich ja quasi auf beiden Seiten des Erzgebirges kulinarisch etwas aus: im südlichen tschechischen Teil durch meine egerländrischen (oder sudetendeutschen) Großeltern, im nördlichen deutschen Teil durch meine Zeit in Sachsen. Nördlich und südlich des Nollendorfer Passes gibt es natürlich Kartoffelsuppen, und die sind sich recht ähnlich, aber eben nicht identisch, sondern es gibt …

Teile diesen Beitrag:

Heanagscharrerich

Keinerlei Ahnung, ob dieser Name auch nur im Entferntesten auch nur annähernd richtig geschrieben ist.  Gemeint ist mit „Heanagscharrarich“ die aufgewühlte Erde auf dem Hühnerhof, nachdem die Hühner dort gescharrt haben.  Und wenn das Gericht richtig zubereitet wird, erinnert es von der Form (hoffentlich nicht vom Geschmack) her an aufgescharrte Erde auf dem Hühnerhof. Dieses …

Teile diesen Beitrag:

Gebackener Mini-Camembert

Um nicht der Schleichwerbung geziehen zu werden, sei vorausgeschickt, dass man als Feinschmecker die Weichkäse der französischen Firma Géramont wahrscheinlich nicht mögen darf, da es sich um industrielle Massenprodukte handelt, die in zahlreichen Diversifikationen in nahezu jedem Supermarkt erhältlich sind. Sicherlich rührt hierfür kein romantischer Senner auf der dritten Alm von links mit den glücklichen …

Teile diesen Beitrag:

Mutters Szegediner Goulasch

Man beachte, Mutter fütterte vier Fleischesser mit einem Pfund Schweinefleisch, sprich 125 g pro Nase – etwa die Hälfte des Gewichts, das heutzutage ein ernstzunehmendes Steak hat. Eigentlich war Szegediner ein Sparsamkeits-Essen: 1 Pfund Schweinegoulasch und etwas Saure Sahne mussten dazu gekauft werden, den Rest hatten wir im Garten oder im Geschäft. Nach dem Szegediner …

Teile diesen Beitrag:

Rahm-Palatschinken

„Die kann der Kaiser in Wien auch nicht besser haben.“ pflegte mein Großvater zu sagen, wenn meine Großmutter Rahm-Palatschinken auftischte. (Man beachte hier auch das Tempus, Präsenz, und das, obwohl die Habsburger schon vor 50, 60 Jahre in Wien zum Teufel gejagt worden waren, aber für meine Großeltern war der Kaiser halt immer noch der …

Teile diesen Beitrag:

Liwanzen

Liwanzen, das ist Bauernküche in Reinkultur: außer Zucker, Salz und Zimt wird alles auf dem eigenen Hof hergestellt. Liwanzen, das sind kleine Hefepfannküchlein, die mit Zucker, Zimt und Butter mit der Hand in exakt zwei Bissen gegessen werden. Liwanzen sind sättigend und hoch-kalorisch, genau das Richtige für einen schwer körperlich schuftenden Feldarbeiter; der Umkehrschluss ist …

Teile diesen Beitrag:

Erzäfpel Biazala

Erzäpfel Biazala, ein Name, den heute wahrscheinlich kaum jemand mehr wird richtig aussprechen können, sind der egerländrische (nein, nicht der sudetendeutsche, da gibt – gab – es feine Unterschiede) Name für kleine abgebackene Kartoffelplätzchen, die in Sirup und Butter schwimmend serviert werden/wurden.  Eigentlich sind sie das ideale Essen nach zwölf Stunden Bäume fällen von Hand …

Teile diesen Beitrag:

Graina Kniala („Grüne Klöße“)

Wenige Gerichte polarisieren in unserer Familie so wie Graina Kniala, hochdeutsch tatsächlich „Grüne Klöße“, und die Dinger sehen nach dem Kochen tatsächlich – ohne Beigabe von Spinat oder anderen färbenden Zutaten – grünlich aus. Mein Vater und ich lieben sie, meine Schwester hasste sie und trat schlichtweg in Hungerstreik, wenn Mutter sie auftischte; meine Mutter …

Teile diesen Beitrag:
Back to Top