Die Traube in Tonbach: 51,5 Gault-Millau-Punkte unter einem Dach …

Da fragt sich der Klein-Kritteler schon, ob man, ob er solch eine Hotel-Ikone wie die Traube in Tonbach überhaupt besprechen, geschweige denn kritisieren darf. Aber nur frisch heraus, natürlich darf man. Seit 1789 werden hier, im tiefsten Schwarzwald, Gäste bewirtet, die Großen, die Reichen und die Gourmets geben sich die Klinke in die Hand, selbst …

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Grand Hotel Savoia in Genua: Morbider Charme zwischen Afrika-Fährhafen und Palazzi

Wenn der gemeine Bayer als solches Ausflüge in den Süden unternimmt, die über Starnberger See und Garmisch hinausgehen sollen, so landet er entweder in Südtirol, in Venedig oder an dieser von Deutschen bevölkerten, von dicht befahrenen Uferstraßen Zwangsjacken-artig eng umgebenen, überteuerten Gebirgspfütze zwischen Reiff und Peschiera (sorry for that, Tom), quartum non datur wollte man …

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Kulinarische Diaspora: Rheinfelden

Eigentlich versuche ich ja, mich zurückzuhalten mit meiner Krittelei, wenn ich in einem fremden Lande zu Gast bin, aber nachdem mir selbst meine einheimischen Gesprächspartner und sogar die Taxifahrer betätigt haben, dass es keinerlei guten Restaurants in Rheinfelden gebe, dass man, um gut zu essen, entweder tiefer in die Schweiz oder hoch in den Schwarzwald …

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Bánosh

Zuweilen glaube ich, Caro will mich umbringen, ich weiß auch nicht so genau, warum, aber sie wird schon ihre Gründe haben, das muss man halt akzeptieren, sonst gilt man ja doch gleich wieder als Chauvi, von wegen die weibliche Selbstverwirklichung unterdrücken und sowas, das will man ja nicht als Mann. Dabei geht Caro ausgesprochen subtil …

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Marginalie 36: Nostalgia – schwermütig

Es gibt Ereignisse, da kann man einfach schwermütig werden. Secret Escapes, die Reste-Zimmer-Verramsch-Plattform für bessere Hotels bietet dieser Tage eine Übernachtung im legendären Kempi – das Bristol Kempinski am Kurfürstendamm in Berlin  – für 52 € an, da ist manches Motel One oder so teurer. Warum mich das schwermütig macht? Es war 1973, ich war …

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Appenzeller Land und Landgasthof zur Krone, Russikon

  Von Lindau im Bodensee bin ich am Abbruch des Rheintals nach Süden, in die Berge gefahren, gefrühstückt in Altstätten, dann immer auf kleinen Nebensträßchen – Jeep sei Dank – vor dem Hohen Kasten Richtung Westen nach Gais, Urnäsch, vorbei am Kronberg und der Hochalp, Hemberg, Wattwil, Mosnang, beim Hörnli und Grat die letzten Skifahrer …

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„Morgennebelung verblindet / Mir des Blickes scharfe Sehe.“ (Johann Wolfgang von Goethe, West-östlicher Divan, Buch des Sängers)

Auch ein Dichterfürst zu sein, schützt ganz offensichtlich nicht vor partiellem Schwachsinn. Trotzdem, Sonnenaufgang neulich in Oberschwaben. Ist es nicht schön?

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Perfekter Samstag …

Die erste Mass im Freien am Chinesischen Turm mit den Jungs, sogar die Kapelle hat schon gespielt, dann ein paar Runden Billard im Schelling Salon (Frage: Was haben Wladimir Iljitsch Lenin, Adolf Hitler, Bertolt Brecht, Wassili Kandinsky, Rainer Maria Rilke und Ödön von Horváth gemeinsam? Antwort: Alle haben im Schelling Salon in München Billard gespielt …

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Sauftour in Wien: Nachspiel bei Siegrid

Die Luft ist noch immer kühl, es nieselt, der Regen fühlt sich eiskalt an, aber nach dieser Räucher-Sauna tut Ausdampfen in der frischen Kälte regelrecht gut. Wir haben Glück, durch die Josefstädter schleicht ein Taxi auf der Suche nach Beute, willig geben wir uns dem Droschkenkutscher hin, zwängen uns in den alten C-Klasse Benz … …

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Sauftour in Wien: 6. Akt im Torberg

Dick eingemummelt und schweigend stapfen wir die Josefstädter runter bis zur Strozzigasse, gleich das zweite Haus rechts ist Das Torberg. Irgendwann um 2010, der Gin-Hype war schon lange am Brodeln und erreichte dann auch mal das in Lifestyle-Sachen oft schnarchige Wien, setzte sich Gerald Alexander Gsöls das Ziel, im Torberg die Kneipe mit der größten …

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Sauftour in Wien: 5. Akt im Grande

Vor dem Hotel nieselt es, dazu weht ein unangenehmer kalter Wind. Wir zwängen uns mal wieder in ein Taxi, diesmal sitzt Siegrid vorne, ich komme hinten zwischen Mona und Caro zum Sitzen, an Anschnallen nicht zu denken zu dritt auf der Rückbank eines Fiat. „Josefstädter Ecke Kupkagasse, ins Grande“, dirigiert Siegrid den Droschkenkutscher, „und machen …

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Sauftour in Wien: 4. Akt in der Silver Bar

„Ins Triest,“ sage ich zum Fahrer, „Und können Sie bitte den Krach ausmachen.“ Widerwillig dreht er den arabischen Singsang leiser, ganz aus macht er ihn nicht – schon wieder kein Trinkgeld, denke ich mir –, und wir fahren die 10 Minuten über den Ring in die Wiedner Hauptstraße im 4. Bezirk ins Triest, genau ins …

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