Crème Brûlée – Gebrannte Creme

Zutaten: (Pro Portion*) 1 Eigelb (von einem stattlichen Ei) 50 ml Sahne 1 Messerspitze Kartoffelstärke 1/3 bis ½ Vanilleschote 15 g weißer Zucker 1 Löffel** brauner Rohrzucker   Zubereitung: 1 Löffelchen kalte Sahne mit Stärke verrühren Restliche Sahne mit aufgeschlitzter Vanilleschote und ausgekratztem Mark aufkochen lassen, aufgelöste Stärke dazugeben, nochmals unter ständigem Rühren aufkochen lassen, …

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Schaschlik

Schaschlik ist ein schnelles Gericht, Schaschlik ist ein einfaches Gericht, Schaschlik ist ein leckeres Gericht … aber Schaschlik ist kein billiges Gericht. Ein gutes Pfund Rinderfilet und ein gutes Pfund Schweinefilet, da ist man – wenn man richtiges Fleisch nimmt und nicht irgendwelchen hormongedopten, gequälten Massentierhaltungs-Schund – sofort 50 und mehr EURO los, dazu noch …

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Apfelstrudel

Mutters altes Apfelstrudelrezept – der Teig ist etwas gröber und griesliger als traditioneller Wiener Strudelteig, dafür aber schmackhaft und knusprig, wenn er richtig gemacht wird und kein so blättrig zerfallendes Zeugs wie bei manchen anderen Strudeln. Ben kann ihn schon hervorragend. Und die Jungs mögen keine Rosinen, ich hingegen schon, aber auch das Problem haben …

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Liwanzen

Liwanzen, das ist Bauernküche in Reinkultur: außer Zucker, Salz und Zimt wird alles auf dem eigenen Hof hergestellt. Liwanzen, das sind kleine Hefepfannküchlein, die mit Zucker, Zimt und Butter mit der Hand in exakt zwei Bissen gegessen werden. Liwanzen sind sättigend und hoch-kalorisch, genau das Richtige für einen schwer körperlich schuftenden Feldarbeiter; der Umkehrschluss ist …

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Der beste Kartoffelbrei der Welt

Washington DC in der Vor-Trump-Zeit, wie man es kannte: ein paar Althippies stets und immer gegen irgendetwas protestierend in Zelten vis à vis des Weißen Hauses, nicht enden wollende Schülerkolonnen am Capitol, junge Menschen keck auf ihren Booten auf dem Potomac Fluss beim alten Watergate Alkohol in der Öffentlichkeit trinkend (Skandal!), gepanzerte Limousinen mit abgedunkelten …

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Auflauf von Nudelresten

Wahrscheinlich kennt jeder das Problem, der regelmäßig oder auch nur sporadisch in einer auch so kleinen Küche kocht: irgendwann stapeln sich im Küchenschrank die angefangenen Nudelpackungen, die allesamt für sich keine vollständige Mahlzeit mehr ergeben: die 3 übrig gebliebenen Teigplatten vom letzten Mal Lasagne machen, die Handvoll Suppennudeln, die fast – aber eben nur fast …

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Türkische Linsensuppe

Caro hat mich schon gefragt, ob ich langsam zum Vegetarier mutiere … Die Suppe hat sie trotzdem begeistert gegessen. Zutaten 250 g rote Linsen 100 g Möhre 100 g Kartoffel 75 g Zwiebel 50 g Porree 4 Stängel Minze 4 Stängel Blattpetersilie 1 gehäufter Essl. Tomatenmark 1,25 l Gemüsebrühe 3 Teel. Pulbiber 1 Teel. Chiliflocken …

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Bavette mit Huhn

Zutaten 2 frische Hühnerbrüste (zur Not bereits Filets) 100 ml Sojasauce Weißer Pfeffer aus der Mühle 1 Eßl. Butterschmalz 1 Schalotte 1 Eßl. Tomatenmark (dreifach konzentriert) ½ Eßl. Mehl 1 Prise Zucker Salz 200 ml Geflügelfond 200 ml Süße Sahne 100 ml Creme double 1 bis 2 Frühlingszwiebeln 1 bis 2 Hände voll frischer Ruccola …

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Spei-kotz: Toaströllchen mit Käsefüllung und Klößen

Üblicher Weise mache ich um chefkoch.de, einem Unternehmen des Bertelsmann-Konzerns, bei dem z.B. auch das Magazin essen und trinken erscheint, einen weiten, einen ganz weiten Bogen, und das nicht nur, weil sich alldorten neben und in deftiger Hausmannskost Maggi, Knorr, Nestlé, Erasco, Oetker, Iglu und wie die ganzen Convenience-Anbieter alle heißen, ein fröhliches Stelldichein mit …

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Nudeltörtchen – eine perfekte Resteverwertung

Jeder kennt das: vom letzten Essen ist eine Handvoll Nudeln übrig, zu wenig, um dafür extra nochmals eine Sauce zu kochen, und weggeworfen wird Essen sowieso nicht. Bleiben die „Klassiker“ Schinkennudeln oder Nudeln mit Ei und Apfelmus. Oder wie wäre es mal mit Nudeltörtchen? Zutaten (für 12 Törtchen): +/- 400 g gekochte Spaghetti (oder andere …

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Authentisches Wiener Saft-Goulasch

Während meines Studiums habe ich zwei Jahre in Wien gelebt, und eigentlich vergeht kein Jahr, in dem ich nicht mindestens ein, zwei mal in Wien bin, ich liebe diese Stadt, ich liebe diese morbide Atmosphäre und ich liebe vor allem diese Küche. Zu Studienzeiten habe ich im 2. Bezirk gewohnt, zwischen Tabor und Prater, ein …

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Carpaccio vom Rind

Carpaccio ist heute in Mitteleuropa und den beiden Amerikas ein so allgegenwärtiges Gericht – und das längst nicht nur in italienischen und pseudo-italienischen Restaurants – wie Hamburger, Pommes oder Steak. Und eine weitere – die einhundertsiebenundachtzigtausendste – Anleitung, rohes Rinderfilet hauchdünn aufzuschneiden, nett auf einem Teller anzuordnen und sodann mit allerlei Zeugs zu bedecken, ist …

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Apfelkuchen Familie Opl

Ein Rezept aus einer alten Essenszeitung – zwischenzeitlich total zerfleddert, mit zahllosen –  hier konsolidierten – handschriftlichen Bemerkungen, Änderungen, Ergänzungen. Der Lieblings-Apfelkuchen der Jungs: Zutaten (Mengen  für eine runde Springform mit 25 cm Durchmesser) 200 g Butter 4 Eier 150 Zucker 200 g Mehl 1 Prise Salz 1 Gläschen Rum / Calvados 2 Pckch. Backpulver …

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Pesto mit Ziegenfrischkäse

Zu dem Pesto mit Ziegenfrischkäse serviere ich eine kleine, edlere Fleischbeilage (eine halbe gebratene Wachtel, Carpaccio, Buletten vom marinierten Kalbsfilet usw.) und Variationen von getoastetem Brot (da das Pesto bereits relativ fett ist, sollte das Brot nicht in Butter gebraten, sondern tatsächlich trocken getoastet sein) (ich serviere je eine halbe Scheibe Weiß-, Soja- und Kommissbrot). …

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Schweizer Rösti

Kennen und mit einem Schlage lieben gelernt habe ich Schweizer Rösti Anfang der Siebziger Jahre. Freunde meiner Eltern hatten sich eine große Ferienwohnung in Brunnen am Vierwaldstädter See gekauft, mit einem unglaublichen Blick auf’s Rütli. Nachbarn waren ausgerechnet auch noch ein sehr nettes älteres Ehepaar namens von Hettlingen, Schweizer Ur-Adel, natürlich beim Rütli-Schwur mit dabei, …

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Rinderrouladen mit der besten Sauce aller Zeiten

Rinderrouladen sind ein Schmorgericht, das braucht Zeit und keine hohen Temperaturen, „Blitz-Rouladen“, für die ich jüngst ein Rezept in einer Kochzeitung sah, sind Nonsens. Und aus 500 g Fleisch und einer Handvoll Gemüse eine „göttliche Soße“ (ebd.) zaubern können zu wollen, das ist schlichtweg ein Lügenmärchen. Nicht immer hat Georgette Dee Recht, wenn er/sie/es singt …

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