Altes Bräuhaus Passau

Summa summarum: Alles ganz gewiss keine kulinarischen Großtaten, aber auf weite Strecken ehrliche, frische bayrische Wirtshausküche in – wenn man sowas mag – typischem, angenehmem Ambiente bei süffigen, durchweg gut eingeschenkten Bieren. Auch so’ne Sache, gut Essen in Passau. Man kann auf die Veste rauf in’s gleichnamige Oberhaus, neben dem hübschen Blick kocht Josef Feichtinger …

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Kulinarische Raubritter in Hübsch-Deutschland

Ulrike hat gefragt, ob etwas mit Caro sei, alldieweil ich so lange nichts mehr von ihr geschrieben hätte, aber ich kann Ulrike beruhigen, Caro ist nicht nur Key Note Speaker, sondern auch Mit-Organisatorin der Biennial IBA Latin American Regional Forum Conference, die dieses Jahr vom 14. bis 16. März in Mexico City im Intercontinental Presidente …

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Fünf Sterne Superior gehen anders: Das Hotel im Wasserturm in Köln

Ich mochte das Hotel im Wasserturm mal. Klar ist es allein spektakulär, den ehemals größten Wasserturm Europas in ein Hotel umzuwandeln. Bei seiner Eröffnung im Jahr 1990 war das Haus geradezu freakig, viel Backstein, kaum ein rechter Winkel, teils labyrinthartig, logischer Weise recht düster (ein Wasserturm hat halt in der Regel wenig Fenster, alldieweil das …

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Das Leben kann so grausam sein …

Sun-Downer, diesmal auf der Terrasse meines Zimmers im Stella d’Italia, mitten in der Altstadt von Marsala. Vorne rechts die Kathedrale, die zarte Madonna del Popolo von Domenico Gagini ist mehr als sehenswert. Etwas links das alte Stadttor, dahinter das Meer, keine zehn Minuten zu Fuß entfernt. Marsala ist interessant, ist aber auch – wenn man …

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McDonalds Restaurant der Zukunft: „To rattle in the East, while attaking in the West“ – einfach mal wieder genial

Ich war’s nicht, Caro war’s. Wer mich kennt, weiß es: nie und nimmer würde ich freiwillig in ein McDonalds-Etablissement (der Begriff „Restaurant“ verbietet sich hier ja wohl von selbst) gehen (es sei denn, ich hätte grimmigen Hunger und in der Umgebung wäre sonst so gar nichts, aber da muss der Hunger schon sehr grimmig sein, …

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Is(s) ja widalich …

Da fährt man eines Sonntag Vormittags vom Winzer am Fuße des Centgrafenberges kommend, den Wagen voll mit Rieslingen, Früh- und Spätburgundern heimwärts, bewusst die Autobahn vermeidend, statt dessen auf Landsträßchen stur nach Süden, quer durch den Odenwald (auch so’n vergessenes Stück Deutschland) bis in den Kraichgau, also den Landstrich im nordwestlichen Baden-Württemberg zwischen Odenwald im …

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Gasthof Gentner: gemütlicher Landgasthof mit nicht durchweg erfolgreich bemühter Küche

Summa summarum: freundliche, gastliche Menschen in einem gemütlichen, authentischen, unaufgeregtem Landgasthaus mit einfachen, hübschen Zimmern und mit sehr ambitionierter, technisch gekonnter Küche mit bewusst sehr kleiner, bodenständiger Speisekarte ohne Spinnereien, mit regionalen, öko/bio Zutaten, aber mit geschmacklich, temperatur- und konsistenz-mäßig wechselndem Erfolg. „Bin ich der einzige Gast?“, frage ich doch etwas verunsichert. „Aber nein“ antwortet …

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Nürnberger Bratwursthäusle: eine Glaubensfrage

Summa summarum: Für die einen die besten Nürnberger Rostbratwürste der Stadt und des Erdkreises, für die anderen Bratwürscht halt wie alle anderen, dazu lieblose Beilagen, ein paar belanglose, deftige fränkische Fleischgerichte, triviale Getränkekarte, enger, meist voller, düsterer, rustikaler Gastraum, nette Innenstadt-Terrassen, durch die Lage an der Nürnberger Idioten-Rennmeile kaum Einheimische, fast ausschließlich internationales Laufpublikum mit …

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The Exhibitionist Hotel, London

Vielleicht sollten Männer in meinem Alter tatsächlich keine jüngeren Freundinnen mehr haben, zumindest nicht so unternehmungslustige, ausgeflippte, besitzergreifende und dazu noch solvente wie Caro. Da will man nichts weiter, als im gediegenen Fünf-Sterne-Hotel still in der Halle oder Bar bei Tageszeitung und Scotch im Rosshaar-gepolsterten, Leder-bezogenen  Ohrenfauteuil die Zeitung lesen und sanft vor sich hindämmernd …

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Gasthaus Anich in Innsbruck: Fast wie früher … aber eben nur fast

Summa summarum: in weiten Strecken authentisches tirolerisch-österreichisches Gasthaus mit durchaus durchwachsener Küchenleistung in rustikalem Ambiente, aber unter’m Strich reichlich mehr Plus- als Minuspunkte, und man kann den Wirtsleuten getrost bescheinigen, dass sie stets bemüht sind, wenngleich nicht immer vollends erfolgreich.   Nicht nur in Innsbruck werden echte Österreichische Wirtshäuser immer rarer. Machen wir uns nichts …

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