Sechzehnmal Einfahrt verboten … und niemanden interessiert’s

„Wir legen gegen Mittag an, direkt im Hafen von Catania.“, hatte mir mein kleiner Sohn geschrieben, „Unser Schiff ist groß und grau, und eigentlich nicht zu übersehen.“ Seit 13:00 Uhr fahre ich die Küstenstraße von Catania, die SS 1414 quer durch die Stadt rein und raus ab, immer am Wasser entlang, von den Stränden im …

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Schönen Urlaub

Etwas länger her als neulich waren wir im Urlaub in Ägypten, das war toll. Wir haben auch viel vom Land gesehen, wir waren in einer sehr großen Hotelanlage. Hinflug. Schon beim Einchecken verspüren einige Mitreisende eine große innere Unruhe. Und wenn der Psycho hinter mir noch einmal seinen Samsonite über meine Achillessehne rollt, startet der …

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Marginalie 60: Freundliche Sicherheits-Mitarbeiter

Security Check Catania Airport, alles wie immer, zwei lange Schlangen, am Ende der Schlangen wenigstens ein Dutzend Förderbänder zu den Röntgengeräten für’s Gepäck, daneben dann die Metall-Scanner-Tore, durch die man gehen muss, trotz der Menschenmassen geht alles relativ schnell. Ich habe mein Handgepäck, Jacke, Brille, Portemonnaie, Funke in den Kisten auf dem Band verstaut, den …

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Marginalie 59: Wir haben‘s kaputt gemacht

Ich bin zu zeitig losgeflogen und bin viel zu früh am Ort meines Geschäftstermins, in der innersten Schweiz, dort, wo das spärliche Ackerland zügig in Almwiesen und die Alpenfestung diffundiert, hier und dort sieht man noch verwitternde Bunkeranlagen, und diejenigen, die nicht verwittern, sieht man nicht: kleines wehrhaftes Bergvolk. Wir erreichen die Stadt, keine hunderttausend …

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Der König

Heute Morgen, auf meinem Weg zur Arbeit, stand der König unvermittelt am Wegesrand an der Jakoberstraße, direkt vor der alten Pilgerkirche St. Jakob, neben dem Brunnen gleichen Namens. Er stand einfach da, in einem karminroten Gewand, seine langen weißen Haare und sein langer weißgrauer Bart wehten im milden Frühlingswind. Er blickte freundlich, wach und interessiert. …

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Marginalie 58: Der Herr bekommt noch’ne Latte

Es gibt Geschichten, die kann man nicht erfinden, die kann nur das Leben schreiben: eines schönen morgens, gediegenes Wellness- und Feinschmecker-Hotel auf dem Lande, sehr angenehm, aber alles andere als steif oder förmlich, eher schon familiär. Frühstückssaal in einem alten, großen Tonnengewölbe, das Buffet ist klein, aber frisch, hochwertig und sehr viel Selbstgemachtes, sogar frische …

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Getötete Schönheit

Es nicht nur eine andere Zeit gewesen. Es war eine andere Welt. Der Weg in den Süden, auch nur den – nennen wir es – nördlichen Süden dauerte ewig, selbst mit dem neuen Opel Kadett, damals ein respektables Mittelklassefahrzeug und keine Proletenschleuder, die Autobahnen waren – wenn überhaupt – zweispurig, in München war die A8 …

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Es geht abwärts … in Wien am legendären Naschmarkt

Dass der Naschmarkt in Wien im Arsch ist und zu einer künstlichen Disneyland-gleichen Retortenveranstaltung und Abzocke für dumme Massentouristen aus aller Herren Länder verkommen ist, bei denen windige Geschäftsleute aus allen Staaten des Balkans und Arabiens – nicht aber mehr Österreicher – überteuerten Schund und Schrott und Fraß lautstark an schaulustige Touristen – nicht aber …

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