Marginalie 100 – Sie haben da was verloren …

Altstadt von Chur: die Gassen sind eng, verkehrsbefreit, heimelig, fast schon zu schön. Auf dem Boden kein Dreck, keine Kippe, alles blitzsauber, die alten Häuser in sehr gepflegtem Zustand ohne Bausünden und ohne neu bebaute Bombenschneisen, ich sehe keinen einzigen Dönerladen oder McKotz, nur Schweizer Lokale, dazu unglaublich viele Galerien, das muss eine kunstsinnige Stadt …

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Hotel Stern in Chur: gepflegtes Hotel mit sehr gutem, authentischem Schweizer Restaurant ohne Kniefall vor Zeitgeist und Internationalismus

Summa summarum: Das Hotel Stern mit seinem Restaurant Veltliner Weinstube sind mit das Beste, was ich in letzter Zeit erlebt habe. Uraltes, gepflegtes, gemütliches, aber nicht überkandideltes Hotel direkt in der Altstadt samt ausreichend Parkmöglichkeiten, in dem man sich einfach wohl fühlt, durch die Bank weg sehr freundliches und engagiertes Personal, außerordentlich gute, authentische Schweizer …

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Schönes WE aus dem Hotel Mader in Steyr

Die Krux mit Bars in der Provinz. Meine Bestellung (mein Standard-Sätzlein: „Ein extra-extra trockener Martini, gerührt, nicht geschüttelt, nur gewaschenes Eis, allen Wermut bitte abgießen, Hendricks“ (in Ermangelung einer besseren Alternative, sonst gäbe es noch Bombay), „Lemon Twist, keine Olive“) überhörte/ignorierte der Keeper geflissentlich, wollte stur Wermut und Gin in einem Cocktailglas zusammengießen, als ich …

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Westtirol: Hotel Hirschen in Imst

Summa summarum: gibt sich als authentisches Tiroler Wirtshaus, ist aber nur ein Massentourismus-Abfertigungs-Betrieb ohne Herz und Seele und mit wenig Charme, mit effizienter 08/15-Massenabfertigungs-Küche, die weder regionale kulinarische Erlebnisse noch Freude aufkommen lässt. Ich muss dienstlich nach Chur in der Schweiz, im Rheintal am Anfang der Via Mala (oder, für die Eiligen, wo die Autobahn …

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Steaks sous vide mit Pfeffersauce von getrocknetem Grünen Pfeffer

Steaks sind eigentlich nicht so Meins, ein großer, bis auf die Gewürze geschmackloser Flatschen toter Kuh, oft hart, zäh, fettig, knorpelig, dazu noch teuer, wenn man gutes Fleisch haben will. Der einzige Grund für mich, Steak zu essen, sind die Beilagen. Zum Beispiel ein lecker Pfeffersößchen, in das man Baguette oder zur Not auch Fritten …

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Déjà bu? München: Nett

Summa summarum: nettes, fast authentisches Bistro mitten in einer der Münchner Party-Meilen, klein, gemütlich, nettes Publikum, einfaches, ordentliches Bistro-Essen mit viel Potential nach oben, wohlfeile kleine, aber gute Weine von unbekannten französischen Winzern, ein Ort zum ungezwungenen Wohlfühlen „Déjà bu?“, das übersetzt die hauseigene Webseite mit „Schon probiert?“, doch wenn mich meine marginalen Französisch-Kenntnisse nicht …

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Hotel Chemnitzer Hof: Uncharmant

Summa summarum: schmuckloser Bauhaus-Klotz mitten in der Innenstadt, ordentlich renoviert, bar jeglichen Charmes und Flairs, mit Optimierungspotential beim Servicegedanken Es muss das Jahr 1993 gewesen sein, als ich das erste Mal im Chemnitzer Hof nächtige. Von der einstmaligen Noblesse des 1930 im Bauhausstil errichteten Luxushotels war – außer dem Marmor und den großzügigen Grundrissen – …

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