Westtirol: Hotel Hirschen in Imst

Summa summarum: gibt sich als authentisches Tiroler Wirtshaus, ist aber nur ein Massentourismus-Abfertigungs-Betrieb ohne Herz und Seele und mit wenig Charme, mit effizienter 08/15-Massenabfertigungs-Küche, die weder regionale kulinarische Erlebnisse noch Freude aufkommen lässt.

Ich muss dienstlich nach Chur in der Schweiz, im Rheintal am Anfang der Via Mala (oder, für die Eiligen, wo die Autobahn 13 entlang des Altrheins zum St. Bernhard hoch- in die Berge und nach Lugano wieder runter führt). Auf der Autobahn erreiche ich Chur in keinen drei Stunden mit sturem Kilometerschrubben bei 200 km/h. Es geht aber auch anders, wenn man das große Privileg hat, Zeit zu haben. Man kann auch auf den stillen Seitenstraßen des Lebens reisen, das – mit Goethe – Reisen zum Ziel machen. Vor der Fahrt setze ich mich an den Rechner, öffne Google Maps und suche mir weiße Sträßchen Richtung Süden – abseits der Autobahnen und Bundesstraßen – aus, über willkürliche Dörfer und Städtchen, deren Namen man nie gehört hat. Das Navigationsgerät im Wagen würde mich – selbst wenn ich Autobahnen ausschalte – nur über Bundesstraßen führen, das wäre langweilig. Also weiße Land- und Kreissträßchen. Ich schreibe mir Zwischenziel um Zwischenziel auf, im 10-, 20-, 30-Kilometer-Abstand. Die gebe ich später in mein Navi ein, damit es mich bloß nicht auf Schnellstraßen führen kann. So kann eine Autofahrt zum Erlebnis werden, auch wenn ich statt drei Stunden zehn Stunden unterwegs bin.

Halbe Strecke ist auf diese Weise irgendwo in Westtirol. Ein Zwischenstopp auf halbem Wege macht aus der Drei-Stunden Autobahnfahrt nach Chur eine Zwei-Tages-Reise mit je fünf Stunden gemütlicher Kabrio-Fahrt durch schöne Landschaften mit einer hoffentlich netten Übernachtung in einem netten Gasthaus und hoffentlich einem angenehmen, regionalen kulinarischen Erlebnis. Also Westtirol, die Strecke will es so. Ischgl, St. Anton am Arlberg, Serfaus, man kennt diese Westtiroler Orte, ich kenne diese Orte von den Skiurlauben mit meinen Eltern (und später tat ich es meinen Eltern gleich und schleppte meine Kinder dorthin, eine kuriose Episode generationen-übergreifender Sozialisation), große Vier- oder Fünf-Sterne-Hotels direkt an den Skipisten, luxuriöse Wellness- und Spa-Bereiche, drei Fünf-Gänge-Menues am Abend zur Auswahl, danach Käsewagen, dann Tanz und Alkohol zu heimischen Weisen oder internationalem Gedudel in der Hotelbar, am Morgen verkaterte Hobby-Skifahrer aus Wanne-Eickel und München am überladenden Frühstücksbuffet, halsbrecherische Abfahrten ungeübter, aber schicker Städter und jede Menge Hüttengaudi (schon wieder mit Alkohol) des Tages, und Abends dasselbe Spiel. Nein, da möchte ich nicht hin. Einheimische Westtiroler sind in solchen Etablissements in der Regel Hotelbesitzer und maximal leitende Angestellte, das Personal stammt vorwiegend aus Osteuropa (nichts gegen Osteuropäer, aber es sind halt keine Westtiroler, hier in Westtirol); unter den Gästen ist kein einziger Einheimischer, das sind komfortable künstliche Touristenwelten, Disneyland auf Österreichisch, wenn ich Leute aus Wanne-Eickel oder München oder Sofia oder Kiew treffen möchte, fahre ich lieber nach Wanne-Eickel oder München oder Sofia oder Kiew.

Aber wie findet man ein authentisches Westtiroler Gasthaus in Westtirol? Auf der Webpage des einschlägigen Tourismusverbundes werden unter der Sparte „Restaurants“ u.a. McKotz, Pizzerien und Bistrots ans touristische Herz gelegt, die Online-Speisekarten der empfohlenen sonstigen Etablissements sehen wenig vertrauenserweckend aus. Der Falstaff – eigentlich ein zuverlässiger Guide in Österreich – ist in Westtirol eher spärlich bestückt, abseits der Touristenhochburgen wird noch das Restaurant im Schrofenstein in Landeck empfohlen, ein hässlicher Betonklotz bar jeden Charmes. Gault Millau und Michelin spulen die üblichen Verdächtigen ab. Die diesbezügliche Suche auf Google bringt auch nur die – zahlreichen – auf Google sichtbaren Häuser zum Vorschein, Gasthäuser die so potent und up-to-date sind, dass sie ihre Existenz mit dem geeigneten Mitteln auf der Krake dokumentieren und prostituieren können. Das kleine, alte, authentische Dorfgasthaus, mit verrauchter Gaststube, schattigem Gastgarten, vorwiegend einheimischen Gästen, knarzenden Dielen, einfachen Zimmern, dicken Federbetten, primitiven Bädern, Kaffeegeruch im ganzen Haus am Morgen, frischen Semmeln vom benachbarten Bäcker, einer Omma, die in der Küche noch die Bratkartoffeln (oder das Tiroler Gröstel) aus am Vortag gekochtem Kartoffeln brät, traditionellen heimischen Gerichten mit lokalen Zutaten auf der Speisekarte, … das findet sich über Google einfach nicht, oder wenn, dann nur sehr schwer. Bei Treffer 27 werde ich jedoch hellhörig, Hotel Hirschen in Imst, abseits der Skipisten. Ein Drei-Sterne-Haus, betrieben von einer Familie Staggl, geprüftes Mitglied der „Tiroler Wirtshauskultur“ („Um die Wirtshaustradition und die Küchenspezialitäten des schönen Landes zu erhalten entstand die Marke ‚Tiroler Wirtshaus‘, die sich an die heimatlichen Wurzeln unserer Esskultur hält. Das Hotel Hirschen ist geprüfter Mitgliedsbetrieb. Dabei wird vor allem Wert gelegt auf Authenzität (sic!), frische regionale Produkte und die daraus kreierten traditionellen Speisen. Die Speisekarte untermauert diese Kriterien mit Gerichten aus der heimischen Küche, zubereitet aus besten regionalen Produkten und Erzeugnissen aus unserer eigenen Landwirtschaft.“ – belehrt die Webpage des Hotels), Schlutzkrapfen, Kasnocken, Frittatensuppe, Tafelspitz und Tiroler Gröstel auf der Speisekarte, da übersieht man doch glatt die Süßkartoffelsuppe und die Schnecken. Nun gut, Hallenbad, Neubau-Dependance, Saunen, das klingt nicht nach Drei-Sterne-Dorfgasthaus, das Geschäft scheint gut zu laufen, es sei den Wirtsleuten gegönnt. Aber ein Extra-Reiter für Gruppenreisen auf der Webpage („Als Mitglied beim RDA und bei Buspartner Tirol sind wir seit vielen Jahren ein bewährter Partner vieler Busreiseunternehmen in Europa. Unser Ziel: Unseren Busgruppen einen unvergesslichen Urlaub in Imst bieten. Zu jeder Tageszeit heißen wir die Busgruppen willkommen – natürlich mit unserem schnellen und aufmerksamen Service.“), das ist ein Alarmzeichen, das ich niemals wieder ignorieren werde. Ich gehe ja schon nicht in Häuser, die sich extensiv für Motorad-Terroristen prostituieren; Pauschal-Busreisende sind wenigstens ebenso schlimm, wenn nicht schlimmer, da sie immer gleich in mehrfacher Zug-Stärke auftreten, in diesem Falle werden es ausschließlich ältere Ehepaare und vor allem wohlhabendere Witwen sein, die die Pensionen der verstorbenen Gatten verjubeln, und das durchaus nicht mit Stil, wohl aber mit Lautstärke.

Sei’s drum. Ich fahre durch das schönste Allgäu, auf Seitenstraßen irgendwie zwischen B17 und B12 nach Süden, rüber Richtung Pfronten, auf und ab in’s Tannheimer Tal, dann weiter den Lech hoch, schließlich über Bschlabs und Pfafflar nach Imst im Inntal. Der Charme des Ortes erschließt sich einem trotz der umliegenden hübschen Alpen-Kulisse nicht unmittelbar, aber auch mittelbar bleibt er mir gänzlich verschlossen. Am Rande der Innenstadt liegt das Hotel Hirsch, ein Gebäudekomplex links und rechts der Straße (verbunden mit einem Tunnel unter der Straße), alles in einem hellen Habsburger-Gelb gehalten, der Altbau mit Gastgarten noch halbwegs nett, der Neubau gesichtslos-beliebig; aber es gibt genügend Parkplätze, darunter zwei ausgewiesene, extra-lange Busparkplätze (Alarm!).

Eingangsbereich in einem undefinierbaren Alpenstil, einchecken schnell und freundlich, nach Vorlegen eines geeigneten Seuchenattests darf der Gast den Maulkorb dauerhaft im ganzen Hotel ablegen, großzügiges Treppenhaus mit alten Bildern und Hirschgeweih, moderner Lift, Zimmer im Altbau, kleiner Balkon mit Platz für gerade mal zwei Stühle und einen Aschenbecher, Blick auf die schöne alte Kirche, Alpenpanorama, gesichtslose Wohnhäuser und zwei parkende Touristenbusse, der eine aus Bielefeld, in die Jahre gekommene Möbel, Bad mit Fenster, bis das warme Wasser kommt, dauert’s immer ein wenig, Schimmel in den Fugen, zu weiche Betten, ordentliches Internet, winziger Schreibtisch, von einem kleinen Flachbildschirm verbaut, keine sonstige Sitzgelegenheit … das ist in der Tat Drei-Sterne-Standard, wie versprochen, zum Schlafen reicht‘s.

Die West-Terrasse des Restaurants mit den letzten Strahlen der warmen Nachmittagssonne für den Sun-Downer ist weitgehend okkupiert von einer heimischen Feiergesellschaft, Gelächter, lautstarker Tiroler Dialekt, da ist ein allseitiges Herzen und Küssen zur Begrüßung und zum Abschied, als hätten wir nicht Pandemie, dazu ein paar durchreisende Touristen, ein Tisch mit älteren, reich garnierten Damen aus Bielefeld, die sich über die Schönheiten der ostfriesischen Inseln und ihre nächsten geplanten Reisen dorthin unterhalten, schließlich ein Tisch mit gut betankten Slawen, die sich abwechselnd in einer mir unbekannten Sprache und in Deutsch lautstark unterhalten, einer von ihnen stellt sich als neuer Hausmeister dieses Etablissements vor. Die drahtige weibliche Bedienung spricht Tirolerisch und duzt mich ebenso wie alle Einheimischen, die männliche Bedienung scheint ebenfalls Slawe, er heißt Iwan, ist etwas brummelig, aber hat richtig viel Ahnung von der Weinkarte, den Weinen, Rebsorten, Lagen, Produzenten, wahrscheinlich ein ausgebildeter Sommelier, den’s ausgerechnet nach Imst zum Tablett-Schleppen für Bustouristen verschlagen hat.

Die – zahlreichen – Speiseräume des Hirschen sind ganz eine kuriose Mischung aus anonym-funktionalen Pauschaltouristen-Abfütterungshallen und heimeligen Bauernstübchen mit hübschen Möbeln im alpenländischen Stil direkt nebeneinander, da sitzen dann Einheimische beim Schlutzkrapfen, enthemmten Pauschal-Busreisende im kollektiven Rausch beim pauschalen gemeinsamen Drei-Gänge-Menue und feiernde Großfamilien mit Küsschen, Onkel Pangraz und Tante Ottilie Wand an Wand, dazu zwei Live-Bands, eine mit heimischen Weisen und Kuhglocken-Performance, die andere mit repliziertem internationalistischem Gedudel zur Freude der Busreisenden, an meinem Nachbartisch im gemütlichen „Stüberl“ ein paar Einheimische mit Britischen Gästen, so wie die das U aussprechen eindeutig aus Yorkshire, man radebrecht mehr schlecht als recht auf Englisch, eine junge, ziemlich affektierte Britin verlangt nach veganer Speisung, „We don’t have such stuff here.“ antwortet Iwan der Kellner in gebrochenem Englisch, Käsespätzle könne er anbieten und den Speck weglassen, aber Ei sei halt doch drinnen, ich liebe ihn für diese Antwort, empört mümmelt sich die Vegane hernach durch’s Salatbuffet, mitten in diesem Tableau ein Wirt in Lederhosen, der seine o’deuvers (ich weiß, eigentlich honneurs) macht und gestresste Servicekräfte in Dirndl und bestickter Kellnerweste.

Aber zum Essen: à la carte sind bei den Vorspeisen (ca. 7 bis 15 €) eigentlich nur die Schlutzkrapfen authentisch tirolerisch, der Rest (Tatar von Kuh oder Lachs, Carpaccio und Weinbergschnecken) ist dann eher beliebig. Bei den Suppen (ca. 4 bis 8 €) finden sich Rindssuppen mit diversen typisch Österreichischen Einlagen, eine Knoblauchcremesuppe und – auch ganz typisch Tirolerisch – eine Süßkartoffelsuppe mit Kokosmilch. Die Hauptgerichte (ca. 11 bis 40 €) bestehen fast ausschließlich aus Kurzgebratenem (diverse Schnitzel und Steaks, Grillteller, zweimal Fischfilets), nur Tafelspitz, Tiroler Gröstl und Spaghetti Bolognese fallen aus der Reihe; bis auf das Gröstl nichts typisches Westtirolerisches. Nur bei den vegetarischen Gerichten (ca. 10 bis 14 €) finden sich ein paar heimische Reminiszenzen mit Spinat-Schlutzkrapfen, Kasnocken, Spinatknödeln und vielleicht noch Kässpatzen. Dazu gibt’s noch eine ebenso unspektakuläre Saisonkarte, jetzt mit Wild. Auch die Dessertkarte ist ein beliebiges Einerlei mit diversen Convenience-Eisbechern, TK-Apfelstrudel und Palatschinken. Dabei hatte die Webpage des Hirschen versprochen: „Das Hotel Hirschen vereint die traditionelle, bodenständige Tiroler Küche mit besten internationalen Speisen und Zutaten. Genießen Sie liebevoll angerichtete Schmankerln und lassen Sie sich von der Kochkunst unserers (sic!) Küchenteams verwöhnen. Die herzhaften Kreationen unseres Küchenteams zaubern jedem Gast ein Lächeln auf die Lippen.“ Wenigstens die Weinkarte ist sehr ordentlich, vorwiegend Österreichische (inkl. Südtirol) Weine, moderate Preise, auch unbekanntere Winzer, und ein Gemischter Satz vom Mayer aus Wien für 24 € kann mich mit Vielem versöhnen.

Und zu versöhnen wird es nach diesem Abendessen gewiss viel geben. Aus purem Interesse (und weil ich sie liebe und weil’s keine einheimische Alternative gibt) bestelle ich als Vorspeise die Weinbergschnecken in Kräuterbutter, zusätzlich mit Parmesan gratiniert. Die Mollusken selber sind kleine, harte Dosenware, die Kräuterbutter heiß und mäßig, der zusätzliche Parmesan obendrauf geschmacklich gar nicht mal uninteressant, nur von den Schnecken merkt man in dieser Kräuter-Unami-Fett-Orgie so gut wie nichts mehr. Statt des auf der Speisekarte avisierten Toasts gibt’s dazu Scheiben von labbrigen, vom Frühstück übriggebliebenen Brötchen; und Iwan, mein Kellner ist so im Stress, dass ich die Wahl habe, entweder auf ihn zu warten, Toastbrot zu reklamieren und kalte Schnecken zu essen oder mich dreinzufügen; ich füge mich drein und esse übriggebliebene Labber-Brötchen-Scheiben. Die Rindssuppe danach ist eine halbwegs ordentliche Brühe, leicht säuerlich, lauwarm, der Speckknödel darinnen … naja. Es folgen Spinatknödel, im Prinzip Semmelknödel mit grüner Farbe, matschig in der Konsistenz, arm an Geschmack, vom Spinat schmecke ich absolut nix, die avisierte braune Butter (die ja nussig schmecken sollte) ist ein heller, dünner Fettfilm unter den Knödeln: aber die paar grünen und lilanen Kressezweiglein obendrauf sehen nett aus. Ein gänzliches Fiasko dann das Schnitzel Wiener Art (also vom Schwein, nicht vom Kalb, aber ich mag Schweineschnitzel in der Regel ohnehin lieber als dieses meist wässrige, fasrige Fleisch von der vorgeblichen Baby-Kuh). Die Speisekarte offeriert es ganz nach Piefke-Busstouristen-Geschmack mit Pommes (ein no-go für jeden echten Österreicher, würde ich mal sagen), aber der Zwiebelrostbraten auf der Speisekarte wird mit Petersilienkartoffeln angeboten, also habe ich umbestellt auf die – zum panierten Schnitzel in Österreich traditionellen – Petersilienkartoffeln. Die Schnitzel sind zwei dicke Scheiben vom Schweinerücken, zugegebenermaßen gutes Fleisch, aber wenn die jemals geklopft wurden, will ich Pankratius heißen. Die Panade drumherum ist eine labbrige Orgie von fettriefenden Semmelbröseln, nicht abgehoben – diese Schnitzel wurden niemals korrekt beim Braten souffliert, sondern einfach in’s zu kalte Fett geworfen – nicht knusprig, einfach nur übel. Die Petersilienkartoffeln sind ordentliche, wieder erwärmte Salzkartoffeln mit ein paar Blättchen Kraut. Dazu kann man sich Salate vom Buffett holen, bis auf den Dosenmais frisches, geschnippeltes Grünzeugs, meist im eigenen Saft schwimmend, den Dressings dazu hängt der Todesodem der Convenience an. Die Marillen-Palatschinken zum Abschluss sind dann keine dünnen, fein schmeckenden Palatschinken, sondern dicke, zähe, aufgewärmte Pfannkuchen, gefüllt mit einer Marillenmarmelade von höchst zweifelhafter Qualität, garniert mit einem dicken Berg Sprühsahne, einer industriellen Hippe und einer Physalis, das Auge isst ja schließlich mit. Aber was will man von der Küche eines Wirtshauses erwarten, die gleichzeitig zwei Busladungen Pauschaltouristen, eine große Familienfeier und ein paar à-la-carte-Gäste versorgen soll. Da bleibt kaum Zeit für kulinarische Sorgfalt, Kreativität und Qualität, da kommt man mit der bereits erwähnten Kartoffel-schälenden Omma hinter dem Herd nicht weit, da braucht’s standardisierte massentaugliche Abläufe mit einfachen Gerichten und umfangreichen Convenience-Vorprodukten. Qualität und Freude am Essen bleiben dabei – zumindest für mich – erschlagen auf der Strecke.

Auch das Frühstück ist dann nur eine Massenabfütterungs-Veranstaltung in den großen Speisesälen mit Bergen von aufgeschnittener Wurst und Käse, einem elektrischen Butterspender, einer belagerten Eier-Brat-Station, Marmeladen aus Quetschflaschen, dünnem Filterkaffee usw. Ich bin froh, als ich endlich weiterfahre.


Hotel Hirschen e.U.
Thomas-Walch-Straße 3
A-6460 Imst
Tel.: +43 (54 12) 69 01
Fax: +43 (54 12) 69 01 – 1
E-Mail: info@hirschen-imst.com
Internet: www.hirschen-imst.com

Hauptgerichte von 10,90 € (Tiroler Gröstel mit Spiegelei) bis 35,90 € (Filetsteak mit Pfefferrahmsauce, Gemüse, Kroketten), Drei-Gänge-Menue von 19,30 € bis 63,20 €

Doppelzimmer mit Frühstück (pro Zimmer, pro Nacht) 60 € bis 110 €


P.S.: Wer immer einen Geheimtipp für ein gemütliches, traditionelles Westtiroler Dorfgasthaus mit authentischer einheimischer Küche hat, der möge sich bitte bei mir melden.

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