Kategorie: Gastrosophische Gedanken
Oettinger Bier
Es ist schon ein Leid: da wettere ich wieder und wieder gegen unnütze, schädliche, irreführende, nervige, ja widerliche Werbung, Sponsoring, Marketing, und dann macht ein Unternehmen mal konsequent keinerlei Werbung, dann passt’s mir auch wieder nicht. Ich rede von der Oettinger Brauerei, heimisch im gleichnamigen alten Residenzstädtchen im Donau-Ries an der Wörnitz. Etwas heruntergekommen das …
Gar nicht lustig …
Das wird sogar mal Frau Wagenknecht gefallen …
Marginalie 40 – Das Kilo Nutella für 80 EURO, oder warum Marketing geil ist
Neulich, an der Tanke, ich traute meinen Augen nicht: steht da neben der Kasse ein Aufsteller mit winzigen Gläschen Nutella, gerade mal etwas größer als ein halber Daumen, mit 25 Gramm Nuss-Nougat-Creme drinnen, und dafür wollen die 1,99 EURO das Stück haben … und bekommen den Preis offensichtlich auch, denn der Aufsteller war bereits halb …
Gute Einstellung!
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Marginalie 39: Schon irgendwie komisch …
… gerade habe ich den Tisch abgewischt, einen ganz normalen Frühstückstisch mit ein paar Krümeln und Glasrändern, keine große Sache. Niemand wird es bemerken, dass ich den Tisch abgewischt habe. Aber wenn ich den Tisch nicht abgewischt hätte, das, DAS würde sofort ein jeder bemerken. Ist das nicht irgendwie komisch?
Alles munter?
Marginalie 38: Chuzpe nennen es die Juden …
… und Wikipedia definiert: „aus dem jiddischen חוצפה [chùtzpe] von hebräisch חֻצְפָּה [chuzpà] für ‚Frechheit, Anmaßung, Dreistigkeit, Unverschämtheit‘ entlehnt, ist eine Mischung aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit, charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit.“ So erlebt jüngst in einem Restaurant auf dem Lande, vom Guide Michelin immerhin mit einem Tellerchen lobend erwähnt, 5 Pfannen und 2 Bestecke vom …
Die Frau, der mein kleiner Sohn weiland die Roastbeef-Vorräte komplett weggefuttert hat, ist heute die beste Köchin der Welt
Es war im Sommer 2008, des Abends saßen wir am Fuße der Julischen Alpen im Hof der Hiša Franko bei Kobarid in Slowenien. Tags über waren wir raften auf der Soča, zu Deutsch Sontig, Isonzo im Italienischen, den türkis-farbensten Gebirgsfluss, den ich kenne, nun waren wir hungrig, tiefenentspannt, wohlig, das Leben war schön dieser Tage, …
Kann solch eine Nase sich irren?
Marginalie 37: Der empörte Hoteldirektor oder Watzlawick lässt grüßen …
Zweimal waren Caro und ich in einem – hier nicht näher bezeichneten, man will ja nicht nachtreten – Hotel, einmal, weil Caro da unbedingt hinmusste, dann noch einmal, alldieweil wir beide nicht glauben konnten, was wir beim ersten Male erlebt hatten – und siehe, es kam schlimmer. Dann habe ich allhier aufgeschrieben, was wir so …
Да здравствует Россия-матушка
Kann mir mal jemand sagen, warum – und vor allem, für welche Klientel – diese Schilder seit Neustem auf jedem Billard-Tisch im Schelling-Salon in München in vierfacher Ausfertigung kleben?
Bánosh
Zuweilen glaube ich, Caro will mich umbringen, ich weiß auch nicht so genau, warum, aber sie wird schon ihre Gründe haben, das muss man halt akzeptieren, sonst gilt man ja doch gleich wieder als Chauvi, von wegen die weibliche Selbstverwirklichung unterdrücken und sowas, das will man ja nicht als Mann. Dabei geht Caro ausgesprochen subtil …
Marginalie 36: Nostalgia – schwermütig
Es gibt Ereignisse, da kann man einfach schwermütig werden. Secret Escapes, die Reste-Zimmer-Verramsch-Plattform für bessere Hotels bietet dieser Tage eine Übernachtung im legendären Kempi – das Bristol Kempinski am Kurfürstendamm in Berlin – für 52 € an, da ist manches Motel One oder so teurer. Warum mich das schwermütig macht? Es war 1973, ich war …

