Schwarzer Adler Jever: kein Grund, wiederzukommen

Summa summarum: absolut zentral in Jever gelegenes, alteingesessenes Gasthaus, Zimmer im Altbau nach vorne raus altbacken, klein, laut, unwohnlich, die Basics sind da, die Zimmer im Neubau nach hinten raus moderner, Systemmöbel, etwas geräumiger, leiser, unwohnlich, die Basics sind da; die ehemalige Gaststätte des Hotels wurde umgebaut in einen ziemlich kitschig-schwülstigen Systemgastronomie-Pseudo-Italiener mit Cocktailbar, in …

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Lavie & LePetit in Jever: Entwaffnend ehrlich

Summa summarum: uriges, sehr rustikales Provinz-Pub in bester Innenstadt-Lage von Jever, riesige, Convenience-schwangere Speisekarte mit über 100 Gerichten, was Tiefkühler, Kühlung und Bottiche an Tex-Mex-, Italien-, Spain- und American-Fertiggerichten oder Vorprodukten hergeben, aber Laden brummt, die Stimmung ist bestens, die Bedienungen sind freundlich und flott, das Jever ist frisch und gut gezapft und ausgesprochen süffig …

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Restaurant zur Schlachte im Stadthotel Jever: Trauerspiel mit Ansage

Summa summarum: gesichts- und ambiente-loses Hotelrestaurant mit nettem Freisitz, bemüht norddeutsch-mediterraner Cross-Over-Speisekarte, uns hat es durch die Bank weg nicht geschmeckt. Es ist ein Kreuz mit dem Essengehen in Jever, wenn der Butt zu hat und man tatsächlich halbwegs authentisch norddeutsch-friesisch-maritim essen will. Bleiben eigentlich nur das Haus der Getreuen als offizieller Brauereiausschank des Friesischen …

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Landgasthof Zehner in Drosendorf: da fahr‘ ich wieder hin

Summa summarum: authentischer Landgasthof mit eigener Landwirtschaft und Brennerei am Rande der Fränkischen Schweiz, unaufgeregt, historisch gewachsen, kein architektonisches Juwel, nicht künstlich aus der Retorte von Designern aufgehübscht, sondern mit Tradition und Herzblut gestaltet, gemütliche, sehr gepflegte, funktionale Zimmer, urige Gaststube, hübscher Gastgarten, relativ kleine Speisekarte, die meisten Rohstoffe selbst produziert oder lokal eingekauft, Nose …

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Auf der Suche nach der Deutschen Gastronomie: XIV. Der Butt in Jever

Tag 6: Bremen – Bensersiel, 140 Kilometer, 2 Stunden Fahrtzeit, Übernachtung im Hotel Vier Jahreszeiten am Yachthafen in Bensersiel, Lunch im Butt in Jever Von Bremen fahren wir nicht direkt Richtung Jever, sondern östlich die Weser hoch, mit der vorletzten Fähre bei Brake setzen wir über, Varel lassen wir liegen, durch Wilhelmshaven (benannt nach dem …

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Marginalie 68: Vom Reiz des Immer-Gleichen

Ich muss zugeben, bei aller Neugier, bei allem Reiz des Neuen, zuweilen bin ich ein Gewohnheitstier, und zwar sowas von … Natürlich muss ich in’s Sushi Sho wenn ich in Stockholm bin, in’s Le Quincy in Paris, Nordseeseezunge mit Bratkartoffeln im Butt in Jever, zum Pakistaner in’s Lahore Kebab House in London, Schnitzel bei Grolls …

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Restaurant An der Schlachte im Stadthotel Jever

„… und dann fahr‘n wir nach Jever, schauen uns die Brauerei an und gehen danach in der Brauerei-Schänke vor Ort lecker essen …“ – so oder so ähnlich beginnen ganz viele mehr oder minder spontane Besuche in der berühmten friesischen Brauerei-Stadt („friesischen“, nicht „ostfriesischen Brauerei-Stadt“, wie ich dankenswerter Weise belehrt wurde, Ostfriesland fängt erst 10 …

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Der Butt Jever

Summa summarum: Perfekte traditionelle, un-innovative Norddeutsche Fischküche mit ein paar Zugeständnissen an die Fleischfresserfraktion in unaufgeregtem Ambiente Zu kritisieren ist einfach: dann-und-dann war ich da-und-dort, und dieses war schlecht, jenes nicht perfekt, folgendes halbwegs in Ordnung, das dann wieder grottentief neben der Spur und-so-weiter-und-so-fort-Rhabarber-Rhabarber-rumms. Auch zu lobhudeln ist einfach: dann-und-dann war ich da-und-dort, es war genial, …

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