Einkaufen in Merkels Neuem Deutschland

Neulich, da habe ich meinen kleinen Sohn vom Bahnhof abgeholt, nicht vom Hauptbahnhof, sondern von einem Vorstadt-Bahnhof, der mitsamt dem umliegenden Stadtviertel gemeinhin als Problemzone gilt. Hier werden Drogen gedealt, Penner lassen sich auf dem Bahnhofsvorplatz volllaufen, Obdachlose suchen hier temporären Unterschlupf, Damen wie Knaben bieten moralisch fragwürdige Dienste an, Halbstarke schlägern sich regelmäßig, es …

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Was Positives von der Sicherheitskontrolle am Flughafen: FLY WITHOUT CRY

Ja, ich gebe es ja zu, ich grantle schon ziemlich viel. Ich grantle über schmuddlige Hotels, schlechte Restaurants, überflüssige Mode-Gins, ungebührliches Benehmen, mangelnde Manieren, mieses Verkehrsmanagement, über fast Alles und Jedes, und besonders gerne grantle ich auch über das Verhalten des Personals der Sicherheitskontrollen am Flughafen, nicht, wenn ich mal wieder meine Hose in aller …

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Heiß und fett!

Schwein – Rind – Huhn. Nein, wir sind nicht bei den Montagsmalern, wir sind beim Fondue! Das klassische Event-Essen zu Silvester. „Machen wir Fondue, das geht ja so einfach.“ Letztlich steht die Hausfrau aber doch gefühlte zwei Manntage in der Küche – Soßen rühren, Fleisch zerstückeln, Baguette auftauen und-so-weiter-und-sofort. Wir könnten natürlich auch Racklette machen, …

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Thx ladies, Sharish Gin aus Portugal …

Sharish Gin, das ist einer dieser Designer-Gins, diesmal von einem arbeitslosen Hotelfach-Studenten namens António Cuco aus dem kleinen mittelalterlichen Ort Monsaraz im Alentejo. Diesmal will die Gin-Legende, dass sein Macher über 50 Gins gesammelt hatte, bevor er damit anfing, sich selber im Gin-Machen zu versuchen. Dann gab es die üblichen trial-and-error-Versuche im umfunktionierten Schnellkochtopf, bis …

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Schifoarnisdesleiwandstewosmasiebloßvorstoinkon

Irgendwo in den Alpen – Kinderskikurs. Verloren stehe ich im Restschnee (Klimaerwärmung?) und beobachte die umherrutschenden Helme mit Kindern unten dran. „Ole“ – nein, das ist nicht der Ausdruck spanischer Lebensfreude, sondern der Vorname eines Sprosses, der gerade seine ersten Gehversuche auf Brettern unternimmt. Seine Eltern (wir wohnen sogar im gleichen Hotel!) haben sich extra …

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Möhrensuppe nach Großmutters Art

Gemüsesuppen kennen wir heute vorwiegend als leichte, klare Brühen oder als pürierten, die Ingredienzien verbergenden Brei oder aber als kräftigen Eintopf mit mehr oder minder exotischen Zutaten. Bis in die fünfziger und sechziger Jahre hinein kannte man in Deutschland (sicherlich auch anderswo, aber damals war ich nicht anderswo) eine weitere, nicht uninteressante, aber heute weitgehend …

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Weihnachtsstollen Egerländer Art

So, der traditionelle Egerländische Christstollen wäre auch fertig  – eigentlich mehr ein Hefezopf, weil Orangeat, Zitronat, Marzipan, Rosinen, das mag es auf der anderen Seite des Erzgebirges, im reichen Dresden gegeben haben, aber nicht im Egerland. Meine Großmutter flocht den Stollen noch auf die alte Weise: drei mal Drei, zwei mal Drei, ein mal Drei. …

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Wenn Köche dichten

Eigentlich sollen Speisekarten ja verlässlich und Appetit fördernd Auskunft darüber geben, was die Küche des Hauses dem Gast anbieten kann. Wenn man – wie ich – dann und wann mal Speisekarten aufmerksam studiert, so findet man dort zuweilen kreative Höhenflüge und Bruchlandungen von Köchen oder Restaurantleitern, die jeder Bespottung schreiben. Hier ein paar Auszüge aus …

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