The Grand Berlin: Much Ado About Nothing
Summa summarum: Heruntergekommene Mischung aus Trash und möchte-gern edel, vor zehn Jahren vielleicht mal hipp und schick, heute weder vom Ambiente noch vom Service, geschweige denn vom Essen her auch nur annähernd überzeugend, noch nicht einmal mehr Publikum zum sehen und gesehen werden, schlichtweg sein Geld nicht wert. Vor viereinhalb Jahren war ich das erste …
Durchgebrannt im Baumarkt
FUMP! Jetzt haben schon wieder zwei Halogenlampen im Bad den Geist aufgegeben. Wenn ich mich nicht im Dunkeln mit dem Rasierer verstümmeln will, hilft nur eins: ab in den Baumarkt – und das zur Prime-Time am Wochenende. Mich schaudert es, da ich schon jetzt genau weiß, was mich dort erwartet. Denn offensichtlich fahren alle Freizeit-Aktivisten …
Vorsicht dummer Spruch!
Taverna Ikaros: ein etwas anderer Grieche in Augsburg
Summa summarum: Das ist gehobene, aber nicht abgehobene traditionelle, authentische und gekonnte griechische Küche in gepflegter, aber nicht steifer Umgebung, so macht ethno-food richtig Spaß. „Essen wir heute Abend doch beim Griechen.“ Meist bedeutet das dann, man geht in eine einfach eingerichtete Kneipe vollgestopft mit überbordendem folkloristischem Kitsch, die Betreiber sprechen Deutsch mit deutlichem Akzent, …
Spaghetti Carbonara
Woran erkennt man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass ein (vorgeblich) italienisches Restaurant nicht gut ist? Nun, ganz einfach, auf der Speisekarte stehen Spaghetti Carbonara mit Schinken, Eiern und Sahne. Sahne hat nun schon mal rein gar nichts in Spaghetti Carbonara verloren, ebenso wenig wie Schinken. Ein Lokal, das Spaghetti Carbonara mit Sahne anbietet, betrete …
… und selbst gemachte Ziegeunersauce …
… aus eingekochten San Marzano-Tomaten, Speck, Paprika, Zwiebel, Champignons, Piment d’Espelette, Madeira und diversen Dies und Das …
Nächster Schritt chauvinistischer Problem-Kompensation …
… Bratkartoffeln mit Speck, selbst gemachte Sinti- und Roma-Soße, dann Schnitzel und Bier satt.
Streit mit Caro …
… und die denkbar primitivste männliche Reaktion: Martini um 12:00 Uhr Mittags. Der Tag ist gelaufen.
Finde ich auch …
Becketts Kopf
Summa summarum: Sicherlich keine Bar für Partyvolk, Eimersäufer und Paarungswillige, sondern ein verborgenes, nicht steifes, legeres und doch gepflegtes Refugium für Genießer, die keinen Mainstream zum tausendsten Male reproduziert haben wollen, sondern die neugierig auf Neues, gierig nach Qualität und versessen auf Können sind und die gerne unter sich bleiben wollen. Mixology, das Magazin für …
So langsam lerne ich, mit den scharfen Messern umzugehen … die Wunden werden schon kleiner!
Goof WE Folks!
Marginalie 71: Schöne neue Shopping-Welt
Habe im Internet drei spezielle Würzsaucen bei Amazon bestellt. Nun gut, einerseits hätte ich die Saucen im stationären Handel weit und breit nicht bekommen. Andererseits, das ist der Verpackungsmüll, den diese drei kleinen Saucenflaschen beim Online-Versandhandel mit sich bringen, ca. 1 Liter Saucen und ca. 40 Liter Verpackungsmüll, selbst komprimiert sind das immer noch über …
„Uns ist ganz kannibalisch wohl, Als wie fünfhundert Säuen!“ würde Goethe hier sagen …
Greifenpost Feuchtwangen: uriges Hotel, schlechtes Essen, schlechter Service
Summa summarum: heruntergekommenes, unspektakuläres Städtchen mit wunderschönem, altem Hotel mit Patina und morbidem Charme, gepflegten Zimmern, hübschem, kleinem SPA, patziger Bedienung, ordentlichem Frühstück und durchweg miserabler Küche. Gerade hatte ich angefangen, diesen Landen zu mögen, vielleicht sogar zu lieben, irgendwann später mal zumindest, obwohl Feuchtwangen selber so ziemlich für’n Arsch ist, trotz monumentaler Spielbank direkt …

