Marginalie 81: Perrier oder Pellegrino?

New York City. Nach dreieinhalb Stunde planlosen Treiben-lassens habe ich irgendwo nördlich von Hell’s Kitchen alle Touristen hinter mir gelassen und einen Diner gefunden, einen echten Amerikanischen Diner, 365 Tage im Jahr 24 Stunden geöffnet, viele Rentner und Bauarbeiter als Gäste, mehr die blue color Fraktion, die white colors scheine wo anders zu speisen, und …

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Savoyen: Monströs

Um ehrlich zu sein, ich mag die Savoyarden. Sie sind ein lustiges Völkchen. Auch wenn sie ihre Unabhängigkeit verloren haben und sich dem französischen, dem eidgenössischen und dem italienischen Joch beugen müssen, so sind es doch weder richtige Franzosen, noch richtige Schweizer und auch keine Italiener, Savoyarden halt. Und die haben weiland nicht nur Wien …

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Marginalie 78: Der Andalusische Feinschmecker

Von Ihrer Reise nach Spanien hat Caro noch eine zweite, sehr schöne Geschichte mitgebracht. Und Geschichten müssen erzählt werden, wieder und wieder, sonst sterben sie. Es wäre unendlich schade, wenn die Geschichte vom Andalusischen Feinschmecker stürbe. Und die geht so: Der Andalusische Feinschmecker plant ein Fest, ein sehr großes Fest. Und so lädt er seine …

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Es gibt Kotzbrocken und es gibt Kotzbrocken: Jamie Oliver zählt gewiss nicht nicht dazu

Zuerst nehme man eine herzzerreißende Vita: das kleine Kind, das im Pub seines Großvaters (oder Vaters, hier variieren die medialen Abschreiber) auf einer Kiste stehend den Abwasch machte und im zarten Alter von Dingsda mit den Kochmessern umgehen konnte wie ein Großer und schon die halbe Stadt bekochte (oder so ähnlich), gemobbt in der Schule, …

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Marginalie 77: Die Andalusische Hausfrau

Caro war in Spanien, genauer in Linares, einem Kaff in Andalusien, sie hat da mit irgendwelchen Automobilzulieferern zu tun, die nach Meinung ihrer Großkunden ein nicht ganz koscheres Geschäftsgebaren an den Tag legen, und Caro sollte dort mal auf den Busch klopfen, sowas kann sie gut, meistens verlässt alles Ungeziefer danach freiwillig und fluchtartig den …

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Die 10 besten Wege, sich in italienischen Lokalen unbeliebt zu machen

„Luigi, alter Mafia-Gauner, heute schon jemanden im Staudamm einbetoniert? Aber bei Euren guten Beziehungen zur Staatsanwaltschaft und zum Vatikan ist das bestimmt schon vergessen und vergeben! Bring uns eine Spaghetti Frutti di Mare mit viel Parmesan auf zwei Tellern mit Löffeln, danach zwei Espresso mit Milch und getrennte Rechnungen, aber pronto!“ So oder so ähnlich …

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Marginalie 76: Die Mär vom „authentischen Italiener“

Es ist ja schon seltsam: es gibt feste, gesellschaftlich etablierte Vorstellungen davon, wie ein echtes, einfaches, bodenständiges, ehrliches italienisches Restaurant daherzukommen hat, und diese Vorstellungen sind durchaus unterschiedlich bei Italienern und bei Deutschen. Ein Restaurant mit dem authentischen Angebot einer  apulischen Trattoria mit Capello da Gendarme, Taiedda und Orecchiette con le cime di rapa auf …

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Marginalie 75: Wie heißt das denn jetzt?

Gerade habe ich eine Stellenanzeige gesehen: „Commis de Rang und Sous Chef für gehobenes Restaurant in … ab sofort gesucht (w/m/s)“. Dieses „w/m/s“ ist ja jetzt wohl Gesetz, auch wenn eine Merkel-Nachwuchs-Kreatur darüber noch politisch mehr oder minder korrekte, humoristisch mehr oder weniger wertvolle Witze macht. Ich mache mir zwar keine Gedanken, wie das Restaurant-Management …

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