Baba au Rhum

Über Jahre verschlug mich ein grausames Schicksal mehrmals im Monat nach Paris. Dort logierte ich dann aus Gründen, die hier nicht zu begründen sind, meist in einem Etablissement am Place de la République. Einziger Lichtblick in dieser Tristesse war über Jahre eine brasserie alsacienne mit dem hübschen Namen Chez Jenny an der Ecke Place de …

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Es war eine Gans im Südwesten: Nettes Bistro, nette Grundidee, mäßiges Essen – typisch Paris halt

Summa summarum: Nette Idee der Präsentation von Regionalküchen in der Hauptstadt, mäßige kulinarische Umsetzung in rötlicher Bistro-Atmosphäre, zumindest interessante Entenleber-Degustation. In Paris eine positive kulinarische Überraschung zu finden ist schwer. Natürlich kann man von Sterne-Restaurant zu Sterne-Restaurant hecheln (und wenn man beim Letzten angekommen ist, haben die Ersten unter den Ersten schon wieder ihre Sterne …

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L’evasion: unverändert gut

Summa summarum: l’évasion ist tatsächlich eine kleine Flucht, eine Flucht aus der Hektik von Paris und eine Flucht vor der schlechten Französischen Küche. Es ist kurz vor 21:00 Uhr an einem Mittwoch, Laurent und Catherine Brenta sind wohl schön gegangen, James Torilhon, der Sommelier mit der wirklich bemerkenswerten Biographie, macht den Service alleine, kassiert gerade …

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LAZ’ Hôtel Spa Urbain in Paris: Value for the money

Summa summarum: Zentrales, urbanes, stylisches Hotel mit recht ordentlichen Zimmern, gemütlicher Wohnzimmer-Lounge mit Drinks und Snacks, anständigem Frühstück, jungem, lockeren Publikum, gutem Personal und wer mag mit einem kleinen SPA im Keller. Dass mein Verhältnis zur Französischen Hauptstadt nicht das Beste ist, habe ich ja bereits hier und da zum Ausdruck gebracht, und ich will …

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Marginalie 74: Kinder in Paris

Ich laufe um 08:00 Uhr vom Hotel die 20 Minuten durch das morgendliche 8. Arrondissement zur Anwaltskanzlei, wo in einer Stunde das erste von vielen Meetings des Tages beginnt. Es wird Frühling in Paris, noch vor dem offiziellen Frühlingsanfang. Die japanischen Kirschbäume blühen, ganz viele Frauen tragen Miniröcke mit mehr dicken als filigranen Strumpfhosen darunter, …

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Marginalie 68: Vom Reiz des Immer-Gleichen

Ich muss zugeben, bei aller Neugier, bei allem Reiz des Neuen, zuweilen bin ich ein Gewohnheitstier, und zwar sowas von … Natürlich muss ich in’s Sushi Sho wenn ich in Stockholm bin, in’s Le Quincy in Paris, Nordseeseezunge mit Bratkartoffeln im Butt in Jever, zum Pakistaner in’s Lahore Kebab House in London, Schnitzel bei Grolls …

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Pariser Lieblingslokale: l’évasion (3/4)

Das zweite Pariser Lokal, das mich noch nie enttäuscht hat, ist das l’évasion, fast direkt bei der Jeanne d’Arc – Statue in achten Bezirk. Auf den ersten, zweiten und auch dritten Blick sieht das l’évasion – auf Deutsch heißt das „Flucht“ – aus wie hunderte andere Pariser Bistros, kleine, blanke Tische aus Bohlenbrettern, zum Essen …

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Pariser Lieblingslokale: Grantelnde Vorrede (1/4)

Seit über zwanzig Jahren verschlägt mich ein grausames, erbarmungsloses Schicksal mehrmals im Jahr, meist sogar mehrmals im Monat nach Paris. Um dies gleich vorwegzunehmen, Paris und ich sind niemals richtig warm miteinander geworden, um ganz ehrlich zu sein: ich hasse diese Stadt, ich hasse sie abgrundtief. Und doch müssen wir irgendwie miteinander auskommen, ich mehr …

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Kleine Flucht mitten in Paris: l‘evasion

Die unglaublich wichtigen Menschen hatten den unglaublich wichtigen Termin mit den unglaublich wichtigen Geschäftspartnern zu dem unglaublich wichtigen Thema für 09:30 Uhr angesetzt, ja geht’s noch? Als die unglaublich wichtigen Menschen merkten, wie unglaublich wichtig dieser Termin mit den unglaublich wichtigen Geschäftspartnern zum dem unglaublich wichtigen Thema tatsächlich werden würde, bat man auch mich dazu, …

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Marginalie 22 – Des Teufels Taxifahrer

Man kommt viel rum, pflegt Caro zuweilen zu sagen, und das stimmt sicherlich auch, was Taxifahren anbelangt, genauer, was Taxifahrer anbelangt. Harmlos war da noch der Taxifahrer in Mailand, über Monate arbeite ich nahezu jeden Dienstag oder Mittwoch in Mailand, nächtigte im Duomo mitten in der Stadt, um dann am nächsten Tag die allererste Maschine …

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Marginalie 19: Alle Pariser Taxifahrer sind Flegel – und Uber wird ihr Zuchtmeister

Ich solle nicht immer so verallgemeinern, sagt Caro, und sicherlich hat sie Recht damit. Aber in diesem einen speziellen Falle will ich einmal verallgemeinern: nahezu alle Pariser Taxifahrer sind Flegel, und ich weiß, wovon ich rede, denn ich gehöre zu der bedauernswerten Spezies Mensch, die seit Jahrzehnten mehrmals im Monat nach Paris muss und dort …

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