Krone Bad König: authentisches, einfaches, nettes Dorfgasthaus mit durchweg enttäuschender Küche

Summa summarum: echter Dorfgasthof, seit sechs Generationen im Familienbesitz, irgendwo zwischen historisch gewachsener Authentizität und Renovierungstau, wohnliche, einfache, hinreichende Zimmer mit unbestreitbaren Mängeln, familiäres, ungezwungenes Ambiente, vorwiegend einheimische Gäste, keine Touristen-Abzocke, sehr gutes Frühstück, sehr freundliches Personal, aber davon derzeit viel zu wenig, ziemlich grottige Allerwelts-Küche mit riesiger, konzeptloser Speisekarte, wenig regionalen Gerichten, viel Convenience …

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Weserdampfschiff Bad Karlshafen: Nichts Exzeptionelles, wenig Tadelloses, viel Tadelnswertes, aber lauschig

Summa summarum: Gasthof direkt an der Weser in einem alten Barockstädtchen, Siebziger-Jahre Gaststuben, lauschiger Gastgarten am Fluss, modernistische Sammelsurium-Speisekarte ohne eigene Handschrift, auf der zwar oft „regional“ steht, aber kaum traditionelle lokale Gerichte, angetan, ein kulinarisch diverses Mittelklasse-Massenpublikum auf breiter Front zu bedienen, teilweise gute Salate, manche Gerichte frei von Lob und Tadel, viele nur …

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Dicky Bird Weser Dry Gin: von brennender Begeisterung für’s Gin-Machen

Wer den Unterschied zwischen „etwas machen“ und „für etwas brennen“ kennenlernen möchte, der sollte in die Lange Straße 53 nach Lauenförde gehen. Dort entsteht seit Neuestem eine Gin-Destillerie namens Strandwetter. Es ist ein drückend heißer Spät-Juli Samstagnachmittag im Weserbergland. Caro und ich haben uns das Tecta Museum in Lauenförde angeschaut; Tecta sagt wahrscheinlich kaum jemandem …

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Zum Stern Poppenhausen (Wasserkuppe): hübsche Gegend, hübscher Landgasthof, unhübsches Essen

Summa summarum: wunderschöne Mittelgebirgs-Landschaft, ein kleines Städtchen fernab allen Trubels, doch mit reichlich vielen Ü50-Wander-Touristen, direkt am kleinen Marktplatz ein altes Gasthaus mit nettem Gastgarten unter alten Bäumen, weniger netten Gaststuben und ein paar kleinen, funktionalen, aber gemütlichen Gästezimmern, die leider durch Kirchturmuhr vor dem Haus und viel befahrener Durchgangstraße hinter dem Haus nicht wirklich …

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Marginalie 102: Dafür sorgen schon die Luden und Dealer

Es ist 23:00 Uhr des Nachts. Ich verlasse den Japan Tower in Frankfurt, ein nobles Geschäftshaus, rote Fassade mit viel Glas, mit 115 Meter Höhe noch einer der Zwerge in der Frankfurter Skyline, gelegen vis-à-vis der Gallusanlage, zwischen Innenstadt, Bankenviertel und Hauptbahnhof, eine Lage on the edge könnte man sagen, auf der einen Seite des …

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Le Méridien Frankfurt: no go

Summa summarum: schlechtes Hotel mit ungemütlichen Zimmern, ungemütlichen Restaurants, schlechtem Essen, schlechtem Service in einer no go area. Meeting in Frankfurt, die einen kommen mit dem Wagen, die anderen mit dem Zug. „Buchen Sie was Gediegenes, fußläufig vom Bahnhof, mit sicherem Parkplatz, hübschem kleinem Besprechungsraum, ordentlichem Futter, schöner Hotelbar, nettem Zimmer zum Übernachten.“ hatte ich …

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Maaschanz Frankfurt: Ruppiges Frankreich am Main

Summa summarum: Ein echtes Stück Frankreich im verrotteten Frankfurt mit bodenständiger, authentischer, unverfeinerter, guter französischer Land-Küche zu fairen Preisen, einem kauzigen bis zuweilen ruppigen Patron, stark schwankender Servicequalität, einer netten Auswahl von landestypischen, wohlfeilen Alkoholika in einem nicht zu lobenden, nicht zu tadelnden Ambiente. Eigentlich hatte ich mir ein zentrales Fünf-Sterne-Hotel in Bahnhofsnähe in Frankfurt …

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Goldener Karpfen in Fulda: Kitsch-Overkill, funktionales Hotel und auf ganzer Linie enttäuschende Küchenleistung zu happigen Preisen

Summa summarum: Gewiss liegt das Hotel zentral und ist gut in Schuss, aber der Deko-Kitsch-Overkill ist enervierend, die Zimmer sind in Ordnung, aber ziemlich teuer, die Küche stolperte bei unserem Besuch von einem Griff in’s Klo zum nächsten, der Service ist meist freundlich und stets bemüht. Das Navi spielt seit geraumer Zeit ziemlich verrückt. Draußen …

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Kartoffelsalat nach Omas Art

In meiner Jugend waren wir wohlhabend (nein, sicherlich nicht reich, aber wohlhabend), während Oma immer sparen musste (nein, sie war auch nicht arm, aber eben auch nicht wirklich wohlhabend mit ihrer kleinen Arbeiter-Rente, die sie bis ins hohe Alter noch immer mit Näharbeiten für bessere Herrschaften aufbesserte).  Wir aßen schon im kulinarischen Mittelalter der Sechziger …

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Daheim

Ahle Worscht vom Köhler in Hofgeismar, Gehacktes vom Geschonke in Helmarshausen (zwei alteingesessene nordhessische Metzger, der eine kann dieses besser, der andere jenes, beides ist aber gut von beiden, dennoch kaufe ich dieses prinzipiell von diesem, jenes aber von jenem), Rheder Bier (ok, aus dem benachbarten Westfalen, aber trotzdem Kult), Kommissbrot (100% Roggen) vom Westbomke …

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Altes Brauhaus Bad Hersfeld: Gutes Bier, schlechtes Essen, toller Schnaps

Die Innenstadt von Bad Hersfeld ist nicht gerade gesegnet mit traditionsreichen, regionalen, anspruchsvolleren Restaurants, um nicht zu sagen, es scheint in dieser Beziehung weitgehend tote Hose zu herrschen. Neben den beiden Restaurants im Hotel Stern, die aber eher gehoben-international ausgerichtet sind, sieht da auf den ersten und zweiten Blick beim raschen abendlichen Gang durch die …

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