Zauberberg: alternativlose, ziemlich gute Küche

Summa summarum: nettes, zwangloses Ambiente, kein à la carte Angebot, nur ein Menue mit vier, fünf oder sechs Gängen zur Auswahl, frische, moderat moderne, meist gekonnte, anspruchsvolle, aber nicht überkandidelte Küche Seit über 20 Jahren kocht Thomas Rüppel in seinem Restaurant Zauberberg in Neuhausen, er kocht gut, sogar sehr gut, nicht exzeptionell, aber sehr gut, …

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Arbeits-Martini beim Rehrücken-Braten

Extra trockener Martini Cocktail: Gewaschenes Eis (-28 Grad kalt), Gordons Gin, Dolin Vermouth, Lemon Twist, und rechts hinten Reh-Jus von Frank Stormanns Nudelmanufaktur auf dem Augsburger Stadtmarkt (passt überhaupt nicht zum Martini Cocktail, aber ganz famos zur Sauce für den Rehrücken … und ich würde nie, nie, nie unterschwellige Schleichwerbung betreiben, aber der Stoff ist …

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Plastiktaschen-Wahnsinn oder von den Leiden des Spontan-Konsums

So richtig bin ich Umweltsau noch nicht in der schönen neuen Zucht- und Ordnungs-Welt von Gutmenschistan, dem kleinen rückständigen Land mit verblödeten Bewohnern am Rande der Geschichte angekommen. Früher, in der guten alten Zeit, da ging man spontan nach der Arbeit oder beim Stadtbummel einkaufen, bekam eine Plastiktüte zum Einkauf dazu geschenkt oder zahlte von …

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Das Kochbuch Weserbergland – Verschwendung von Papier und Druckerschwärze

Caro hat mich (wieder einmal) geschimpfelt,“Ich muss Dich jetzt mal schimpfeln“, sagt sie dann und – ungeachtet des verniedlichenden Wortes „schimpfeln“ – folgt in der Regel eine gehörige Abreibung verbaler Art. Dabei ging es um etwas scheinbar ganz Banales. Wir waren zusammen im Weserbergland – meiner Heimat – unterwegs. Es gehört zu meinen Angewohnheiten, auf …

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Authentisches in St. Gallen: Goldener Löwe alias Zum goldenen Leuen alias National alias Naz

Summa summarum: echte, unverfälschte Schweizer Beiz mit sehr bodenständigem, aber authentischem Essen, süffigem Bier und historisch-gemütlichem Ambiente mitten in bester Innenstadtlage Wenn man auch und bewusst die unteren Gefilde der Gastronomie zuweilen einer Beachtung und Kritik würdigt, so kann man wahrlich nicht schreiben, dass unverhofft oft käme, aber zuweilen kommt es eben doch. Also, wenn …

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Hefeklöße mit Dillsauce

Dieser Tage – wir schreiben das Jahr 2004 – erschien eine Neuauflage von Siebecks lange vergriffener „Kochschule für Anspruchsvolle“ aus dem 76er Jahr. Auch heute ein noch durchaus lesenswertes und beeindruckendes Büchlein, das nur wenig an seiner Aktualität eingebüßt hat. Damals, im 76er Jahr, wetterte der Meister des deutschen Gastro-Journalismus gegen alles Böse in der …

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Marginalie 91: Leitungswasser

Am Wochenende war ich mit Caro im Schwarzwald, des Futters wegen (und anderer Dinge, die hier aber rein gar nichts zur Sache tun), von Freitag auf Samstag speisten und nächtigten wir in einem dieser alten, kleinen, familiengeführten Schwarzwaldhotels, mit ziemlich schönen, modernen Zimmer mit ziemlich gutem Frühstück für weniger als 200 EURO, da kann man …

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Bochna Kniala („Gebackene Knödel“)

Zu Bocha Kniala – eine der Leibspeisen meiner derben Jungend, und auch heute zuweilen nicht verachtet – gibt es viele Geschichten. Wenn es zur Erntezeit auf dem Hof meiner Großeltern im Sudetenland Bochna Kniala gab, so stand meine Großmutter morgens nicht wie sonst um halb fünf auf (um wie üblich die Kühe zu melken, das …

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