Heidelbeerpfannkuchen
Es gib Gerichte, die finden sich kaum in Kochbüchern, schon gar nicht in hochglanz-gedruckten Nobel-Kochbüchern überbewerteter, hochglanz-polierter Kochclowns, und sowieso nicht auf den Speisekarten, die diese überbewerteten, hochglanz-polierten Kochclowns tagtäglich von ihren namenlosen Kochknechten abkochen lassen. Aber diese Gerichte finden sich auch nicht beim seit Jahrhunderten wie seine Vorväter kochenden Dorfwirt in Hintertupfing, nicht bei …
Endlose Geschichte …
Ich mag Sachsen …
Bei Mario in München: Museale Küche
Summa summarum: Authentisches Essen wie früher, plump, fett, unkreativ, altmodisch, gestrig, ein kulinarisches Museum, in dem die Zeit stehen geblieben ist, in verstaubter Umgebung mit Bedienungen auf dem schmalen Grat zwischen Lässigkeit und Frechheit Als ich 1980 mit frisch gebrochenem Herzen das Studieren in München begann, war die Welt – mit Ausnahme des jähen Endes …
Was soll das Gejammer? Ein Martini geht immer … sonst ist man tot.
Heute ausnahmsweise keinen Martini, statt dessen Männergrippe … jammer-not!
Grottiges aus Grottental: kulinarischer Dreck von pampiger Bedienung in düsterer Gaststube … aber richtig gute Spätzle … und begeistert essende Gäste
Ich komme aus dem tiefsten Appenzell und muss – gleichwohl ich dort eigentlich nicht weg will, aber Geld will auch verdient sein – in den Kraichgau. Ich fahre links um den Bodensee herum, um das Nadelöhr Konstanz mache ich einen großen Bogen, dann durch’s Sigmaringer Land die Alb hinauf. Kulinarisch habe ich in all den …
Vorsicht Witz!
Ragout von frischen Morcheln mit jungen grünen Spargelspitzen
Morchelgerichte basieren ja meist auf getrockneten Morcheln mit ihrem unverkennbaren rauchigen Geschmack. Wer nämlichen bei dieser Zubereitungsart erwartet, wird enttäuscht werden, denn der Geschmack von frischen Frühlingsmorcheln ist ungleich zarter und feiner. Schon die Sahne erweist sich hier als recht dominant gegenüber dem feinen Morchelgeschmack. Und die Spargelspitzen sind grenzwertig, da ihre Geschmacksintensität eindeutig stärker …
Mahlzeit!
Rhöner Botschaft reloaded …
Summa summarum: Renovierter, einfacher, aber gemütlicher ehemaliger DDR-Gasthof mit SPA und funktionalen Zimmern und Appartements und vor allem einer sehr soliden bürgerliche Küche mit viel handwerklichem Können, Aufwand und Fleiß, einer Prise Innovation und Kreativität mit besten Zutaten und erfahrener, gekonnter Zubereitung mit Gespür für Gargrade, Würzungen, Konsistenzen, dazu lockt noch das hauseigene Spitzen-Restaurant BjörnsOx. …
Weißes Ross in Illschwang deflated …
Summa summarum: Noch immer ein heimeliger, angenehmer Vier-Sterne-Wellness-Gasthof in der tiefsten Provinz, allerdings hat die Küche, die irgendwann mal durchaus am Sterne-Niveau kratze, in letzter Zeit radikal abgebaut und hat heute maximal noch ordentliches Dorfkneipen-Level mit meist belanglosen regionalen Gerichten und verhundsten Versuchen bei feineren Gerichten, ein Trauerspiel „Ha, ha, ha, das war ja wohl …
Ärgerliche Woche, tolles Wochenende!
Vorsicht Witz!
Saure Linsen
Linsen als solche sind unglaublich kompliziert, wenn man sie nicht genau kennt und unglaublich einfach, wenn man sie kennt. Ich meine dabei nicht die Linse als solche, sondern die jeweilige Linsensorte, ihre jeweilige Lagerung, die jeweilige Verwendung und die jeweilige spezifische Zubereitungs-Art. Oma früher hatte es einfach, da gab es Deutschland nur Tellerlinsen, die man …

