Gespräch mit einem Concierge, Teil 3

Heimische Fremde „Sie sagten eben ‚Fremde heimisch machen‘“, frage ich dazwischen, „was genau meinen Sie damit?“ „Das ist ganz unterschiedlich, kommt immer auf den Gast an. Es gibt Gäste, die haben sehr lange auf einen Aufenthalt in einem Luxushotel gespart, die kennen sich überhaupt nicht aus, vielleicht ein älteres Ehepaar für einen besonderen Hochzeitstag, ein …

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Gespräch mit einem Concierge, Teil 2

Zufällige Begegnung in der PHC Bar Und dann das. Letzten August saß ich des Abends ziemlich verloren im Schlosshotel Berlin. Caro hatte mich hierher quasi entführt, mehrtägiger Kliententermin in irgendeiner Grunewalder Villa, wichtige Leute, wichtiges Mandat, wichtige Themen. Sie wollte mich unbedingt dabeihaben, nicht bei den Meetings, sondern davor und danach, als „ruhenden Pol“, hatte …

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Gespräch mit einem Concierge, Teil 1

Das Adlon und Mutter Hoppe Es ist scheinbar eine aussterbende Spezies, scheinbar wohlgemerkt, der Hotelconcierge, der Herr (sehr selten eine Dame) im Frack oder Tailcoat mit Weste, weißem Einstecktuch, dezenter Krawatte oder Fliege, oft mit goldener Taschenuhr und natürlich den gekreuzten goldenen Schlüsseln am Revers, neuerdings allerdings auch einfach nur im gedeckten Anzug, in manchen …

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Der Lack ist ab: Interconti Berlin

Es gab eine Zeit, da mochte ich das Intercontinental in Berlin wirklich richtig dolle. Das war Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts, noch bevor das Adlon wieder eröffnete und die meisten üblichen Hotel-Nobelmarken noch nicht so präsent waren in Berlin. Nur das Schlosshotel im Grunewald konnte dem Interconti damals nach meinem Dafürhalten noch das …

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Die 10 Standard-Sünden von Nobel-Hotels

Nehmen wir mal an, ich habe ein Hotel gebucht, ein Fünf-Sterne-Hotel, aber nicht so eine Pseudo-Fünf-Sterne Manager-Jugendherberge wie Hilton, Marriott, Sheraton, Steigenberger, Maritim, Meridien, Westin Grand, sondern ein richtiges Fünf-Sterne Hotel für 300, 400, 500 EURO pro Nacht, in New York, Moskau oder Shanghai auch gerne mal das Doppelte oder noch mehr. Nehmen wir weiter …

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Ghonnella Restaurant, Malta: Und wieder mal von einem Concierge in eine üble Touristen-Abzocke geschickt

Summa summarum: ein Touristen-Abzock-Schuppen der mittleren Preiskategorie, etwas historisches Ambiente, ein paar regional klingende Speisen, ein teures Standard-Filetsteak für die Skeptischen, grottige Küchenleistung, lustloser Service mit hier und da einem Lächeln, wahrscheinliche gute Beziehungen zu allen Concierges, da muss man wahrlich nicht hin.   Das kann jetzt bitte alles nicht ernst gemeint sein. Gleich springt …

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