Boeuf Stroganoff

Eigentlich, eigentlich ist ein Boeuf Stroganoff nichts weiter als ein Sahne-Geschnetzeltes vom Rinderfilet mit Pilzen. Eigentlich … wären da nicht die Streiflein von süß-sauer eingelegten Gürklein. Zuweilen wird die Sahnesauce auch noch mit Essig und/oder Senf abgeschmeckt, so dass die Sauce eine deutlich säuerliche Note hat. Entweder, man liebt es, oder man hasst es, tertium …

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„Ich will den Leuten von hier einfach nur einen Platz zum Essen, Trinken, Reden, Aufwärmen, Feiern, Trauern, Versammeln geben“

Buchmesse, auch dieses Jahr für’n Arsch, ich ärgere mich, dass ich überhaupt hierhergefahren bin. Wo früher der Nabel der Literatur-, Bildungs- und Wissenschafts-Welt war, ist heute nur noch tote Hose. Die paar literarischen Highlights werden in den Medien verdrängt von ein paar Publicity-geilen woken Wort-Wixern, die sich über irgendwas aufregen, was angeblich nicht pc sein …

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Lamm Illingen: traditionelle schwäbische Küche ohne Highlights und ohne Abgründe, cought in the middle

Summa summarum: obwohl der Internetauftritt des Lamms in Illingen weder spektakulär noch reißerisch ist, sondern eher bieder-seriös-informativ, fährt man dann mit großen kulinarischen Erwartungen auf eine traditionelle, regionale, handwerklich gut gemachte schwäbische Küche in’s Lamm, was dort dann kommt ist zumeist weder lobens- noch tadelnswert, sondern ordentlich gemachtes Futter, aber eben nicht mehr, „Basst schoo.“ …

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Cheers aus der Boilerman Bar in der HafenCity im Alten Hafenamt

Vor zehn Jahren eröffnete Jörg Meyer, Erfinder des legendären „Gin Basil Smash“ (aus Gin, Zitrone und Basilikum, ich mag ihn nicht sonderlich) und Betreiber des Le Lion am Hamburger Rathausplatz die Boilerman Bar am Eppendorfer Weg, mit dem Claim „Highballs & Music“, damals noch als Raucher-Lokal. Hanseatisches Understatement und simple Kreationen sind Meyers Markenzeichen. Und …

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Rinderfilet in Gemüse-Rahmsauce nach Esterhazy

Dies ist ein altes Rezept, das hier bewusst nicht „modernisiert“ wurde. Bei dieser Gartemperatur und -dauer kommt das Fleisch „tot“ aus den Ofen, und das war früher durchaus gewollt und sinnvoll, denn in der „guten alten Zeit“ war es weder en vouge noch sehr klug, halbrohes, noch rosa-blutiges Fleisch zu essen, ganz abgehen von der …

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Gast- und Tafernwirtschaft Leonhard Kreitmeir: durchwachsen

Summa summarum: nettes, gemütliches , authentisches Landgasthaus in der tiefsten Provinz, offenbar noch verschont von ausflugswütigen Stadtfräcken, die Speisekarte klingt gut (und unschlagbar wohlfeil), aber nach erstem Kontakt liegen hier heaven and hell sehr nah beieinander, more to come … Wenn man die A8 von München nach Augsburg fährt und die Autobahn etwa auf halber …

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„Bistro, Bistro“ von Stéphane Reynaud: macht Spaß

Dieses Buch zu lesen ist ein wenig so, als ob man am Morgen in sein Lieblings-Bistro geht, um den Tag mit einem Allongé und einem Croissant zu beginnen. Man kennt den Wirt, man kennt viele der Gäste, die meisten sind Stammgäste, wie man selber, die Speisekarte kennt man auswendig. Man steht am Tresen, liest die …

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Filet Wellington vom Reh

Es gibt Probleme, die sind sowas von Luxusproblemen, dass es fast schon unanständig ist, sie zu haben. Da ersteht man beim Wildhändler seines Vertrauens einen kompletten Rehrücken am Knochen, alldieweil man die Knochen für einen Wildfond braucht, als Basis für ein Sößchen zum Rehbraten. Und an der Unterseite des Rehrückens, links und rechts von der …

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