Zur Schwane in Volkach: formidable Weine, hübsches Hotel, nettes Personal, lausiges Essen

Summa summarum: für ein bodenständiges, wohlfeiles, rustikales Franken-Wochenende bei Gerupftem, geräucherten Bratwürsten Mostsuppe, Zwiebelkuchen und jungen wohlfeilen heimischen Weinen in historischer Heckerwirtschaft ist die Schwane zu fein, zur formell, zu steif und vor allem auch zu teuer, und in mancher Dorfwirtschaft ist die Kartoffelsuppe um vieles besser; für ein fulminantes Gourmetwochenende mit höchsten Genüssen und …

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Tannenmühle: Massentourismusabfertigungsanlage in idyllischer Umgebung

Summa summarum: Hübsch und idyllisch und abgelegen isses ja, im Schlüchttal im Südschwarzwald. Leider ist der Gasthof vor Ort nichts weiter als eine holzvertäfelte Großgastronomie zur Convenience-schwangeren Abfertigung von Touristen-Busladungen, nur die hauseignen Forellen sind recht lecker. Ansonsten ist es laut und sehr rustikal, das Servicepersonal ist erwähnenswert freundlich, gut ausgebildet und flott, die Komfort-Zimmer …

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Endlich Wochenende

Ein abgebrochener Friseur-Lehrling jobbt als Kellner, findet dabei seine wahre Berufung als Koch, fängt das Kochen an, ohne jemals eine formale Ausbildung absolviert zu haben, und ein paar Jahre später betreibt er ein halbes Dutzend noble In-Restaurants, hat seine eigene Unternehmensberatung, die u.a. die nationale Fluggesellschaft in Futter-Sachen berät (und die im Verdacht steht, Einwanderer …

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Oedelsheim: Alternativlosigkeit, Füchse und Hasen über Zäunen, die Neudefinition des Garpunktes, fettriefende Bratkartoffeln, aber satt wird man irgendwie

Summa summarum: Satt wird man irgendwie im Hotel-Restaurant Kronenhof Oedelsheim, aber gut essen geht irgendwie anders; dafür stellen die Gespräche und das Benehmen an den Nachbartischen zuweilen jeden Satiriker in den Schatten, wenigstens etwas. Es geht gediegen zu in Oedelsheim an der Oberweser, eine gewundene Dorfstraße, die kein schnelles Durchfahren ermöglicht, Entschleunigung ausgerechnet dort, wo …

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Zeitsprünge

Der Umgang mit dem eigenen Alter ist so eine Sache – mitunter verliert man da durchaus  etwas den Bezug zur Realität. Gemäß dem Motto: „Man ist so alt, wie man sich fühlt.“ fühlt man sich auch im fortgeschrittenen Alter häufig deutlich jünger als man tatsächlich ist. Gelegentliche Schmerzen in Kreuz, Gelenk oder Kopf bringen einen …

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Warteck in Freudenstadt: traditionell, gehoben, gut, und immer wieder diese Patzer, die nicht sein müssten

Wir sind gerne im Warteck in Freudenstadt. Ich mag die Familie Gläßel, die gut-bürgerlich bis spießige Restauranteinrichtung, die gediegene Atmosphäre, den konservativen, nur zuweilen verhalten modernen Kochstil, die altertümliche Weinkarte, die genussvoll tafelnden Einheimischen, der zuweilen holprige, aber fast immer freundliche Service … so kann gutes Restaurant gehen, und den Gast freut’s allemal. Beim letzten …

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Zauberberg: alternativlose, ziemlich gute Küche

Summa summarum: nettes, zwangloses Ambiente, kein à la carte Angebot, nur ein Menue mit vier, fünf oder sechs Gängen zur Auswahl, frische, moderat moderne, meist gekonnte, anspruchsvolle, aber nicht überkandidelte Küche Seit über 20 Jahren kocht Thomas Rüppel in seinem Restaurant Zauberberg in Neuhausen, er kocht gut, sogar sehr gut, nicht exzeptionell, aber sehr gut, …

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Arbeits-Martini beim Rehrücken-Braten

Extra trockener Martini Cocktail: Gewaschenes Eis (-28 Grad kalt), Gordons Gin, Dolin Vermouth, Lemon Twist, und rechts hinten Reh-Jus von Frank Stormanns Nudelmanufaktur auf dem Augsburger Stadtmarkt (passt überhaupt nicht zum Martini Cocktail, aber ganz famos zur Sauce für den Rehrücken … und ich würde nie, nie, nie unterschwellige Schleichwerbung betreiben, aber der Stoff ist …

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