Eine schöne Alternative zum us-amerikanischen Motel-Einerlei

Irgendwann kann man bei einer USA-Rundreise die immer-gleichen, funktionalen, wohlfeilen, aber gänzliche Charme-freien Motels nicht mehr sehen. Von Süden kommend, bevor man sich in den Trubel von San Francisco stürzt, ist Monterey ein guter Anlaufpunkt zum verschnaufen. Auch hier – wie überall – endlose Reihen von Motels aller Marken an den Einfallstraßen, aber mitten in der Innenstadt (Monetrey hat tatsächlich noch so etwas wie einen Stadtkern, wo man fußläufig eine Infrastruktur mit Geschäften, Restaurants und Kneipen findet) gibt es ein kleines, feines, für US-amerikanische Verhältnisse uraltes (aus dem vorletzten Jahrhundert) Hotel, das Monterey Hotel. Alte Möbel, freundlicher Empfang, sehr große Zimmer, alles mit leicht morbidem Charme, aber liebenswert und sauber. Das Hotel selber besitzt weder Restaurant noch Bar (nur einen Frühstücksraum, und über die Frühstück-genannte Abfütterung sollte man besser schweigen …), aber direkt vor der Türe befinden sich zahlreiche Kneipen und Bars (was natürlich zur Folge hat, dass die Zimmer zur Straße des Nachts nicht wirklich leise sind – aber man kann nicht alles haben), man kann in fünf Minuten zum Hafen bummeln und den Robben zusehen und des Abends auf der Straße oder im Restaurant ordentlich essen und auch trinken, da man zu Fuß ins Hotel zurück kann.

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