Dank A.J. haben wir jetzt auch zwei Liegen im Garten, auf denen sich die Sundowner trefflich genießen lassen
Marginalie 113: Wir sollten wirklich netter zu unseren Wirten sein
Ein Wirt am österreichischen Wörthersee verlangt 8 EURO für einen leeren Teller, wenn sich zwei Gäste z.B. einen Vorspeisenteller teilen. Die Empörung im Netz darüber ist groß, die social media Volksseele schäumt: „Solche Wirte braucht man echt nicht.“, „Frechheit!“, „…sollten pleite gehen“, „Jetzt sans komplett wuggi wuggi“, „Wucher“, „Manche Wirte werden immer unverschämter.“ „Einfach nicht …
Goof WE!
Thüringer Hof Leipzig: urige, authentische Atmosphäre, enttäuschende Küche, große Portionen
Summa summarum: Uriges, alt scheinendes (tatsächlich aber 1948 aus gegebenem Anlass wieder aufgebautes), gemütliches, einfaches Wirtshaus direkt in der Leipziger Innenstadt und doch abgelegen vom größten Touristenrummel, auffällig viele einheimische Gäste, freundlich-launisch-flottes, unterbesetztes Personal, gut-bürgerliche, rustikale Speisekarte fast ohne zeitgeistige Spinnereien, aber viele kulinarische DDR-Reminiszenzen, sehr einfache, für uns unbefriedigende Küchenleistung mit großen bis riesigen …
Wahnsinn …
Schild an einem Gasthaus in Bad Karlshafen. Der Fischzuchtbetrieb lag direkt neben dem Bauernhof der Eltern meines Jugendschwarms, keine 10 Kilometer von hier entfernt.
Motel One Leipzig-Post: Place to be
Summa summarum: Wie eigentlich alle Motel Ones funktionales, ordentliches, einfaches Hotel in zentralster Innenstadtlage mit sehr kleinen, aber hinlänglichen Zimmern und winzigen Bädern, sauber, alles in Schuss, gepflegt, freundliches, flottes Personal, ausreichendes Frühstück, zu Stoßzeiten etwas crowded, dazu eine hübsche Dachbar mit Terrasse und grandioser Aussicht über Leipzig, das ist ein place to be, auch …
Die Leipziger Lerche
Nun, auf den ersten Blick hat dieses mit Marzipan bzw. Persipan und Marmelade gefüllte, mit den zwei typischen Teigstreifen verzierte Mürbeteig-Törtchen wenig mit einer Lerche, also dem Singvogel, zu tun, und doch ist ihre Geschichte eng verwoben. Seit Urzeiten wurden Singvögel zur Lebensmittelbeschaffung gefangen, zubereitet und verzehrt. Die Lerche, insbesondere die Feldlerche aus dem Raum …
Neulich, in der Gosenschenke in Leipzig
Summa summarum: Sehr schönes, historisches Gasthaus mit wundervollem Biergarten mitten in der Stadt, und doch abseits vom Touristenrummel, große, in weiten Teilen an DDR-Zeiten erinnernde Speisekarte, gewöhnungsbedürftiges, aber leckeres Bier, freundliche Einheimische. Mal wieder zwei Tage in Leipzig. Für den ersten Abend ist bei dem herrlichen Wetter die Gosenschenke Ohne Bedenken einfach gesetzt, hier trank …
Die Pupp-Torte
Die legendäre Pupp-Torte, über 300 Jahre altes Rezept, mit dem Johann Georgs Pupp seine Hotel-Dynastie begründete, Biskuite, reichlich Becherovka (der örtliche Kult-Kräuterlikör), Kokos, Aprikosenmarmelade, Schokoladen-Glasur, dazu Sahne mit Aprikosen-Coulis. Sie sieht zwar hübsch aus, aber ich mag sie nicht.
Mit Julchen mal wieder im Pupp
Ach, das Pupp: die Reservierungsabteilung zwei Tage lang telephonisch nicht erreichbar, direkt an der Idiotenrennmeile Karlsbads gelegen, das SPA ist klein und im Keller, Außenpool gibt’s keinen, das Frühstück ist lieblose Massenabfütterung, bis auf die Terrasse des Cafés Pupp direkt auf der Hotelvorfahrt es gibt keine Freisitze, das Hauptrestaurant unter Ondřej Koráb ist nicht der …
Becher’s Bar im Pupp in Karlsbad
Nur dieser neue handgemachte Gin aus Prag taugt für meinen Geschmack nicht für Martinis.
Bären Randersacker: Abbitte
Vor zweieinhalb Jahren war ich das erste Mal im Bären in Randersacker. Damals urteilte ich zusammengefasst: schönes, historisches Gebäudeensemble, sehr uriger, gemütlicher Gasthof mit heimeligem Gastgarten, regionale, Convenience-freie Karte, sehr ordentliche, bodenständige Küchenleistung, nette heimische Weinkarte, ausgesprochen freundliche Menschen, nur an meinem Zimmer bemängelte ich weiland, dass es besser gepflegt und geputzt sein könne. Das …
Martini auf dem Balkon bei Luc in der Platte am Stadtrand Leipzigs
Zum Hirschen in Würzburg-Lengfeld: weitgehend enttäuschend
Summa summarum: enttäuschend. Reise von der Mitte Deutschlands in den Süden, sechs hektische, verfluchte Stunden auf der Autobahn oder zehn, elf entspannte Stunden im offenen Cabrio auf Landstraßen, zum Glück habe ich mittlerweile reichlich Zeit, wenn die Handwerker mich bei meinem Hausumbau nicht piesacken. Halbe Strecke ist in etwa der Weißwurstäquator, warum also nicht mal …
Fast wieder so etwas wie Normalität …
… aber der Schein trügt. Diese Woche sind Teile des letzte Woche (von einer Fachfirma) frisch verlegten, sündhaft teuren Eichen-Stäbchen-Parketts wieder hochgekommen. Der Parkettleger war fassungslos, was mir allerdings wenig hilft. Wütend hat er sein eigenes Werk vom Boden gerissen und Nachbesserung gelobt. Aber immerhin haben wir jetzt ein neues Familienmitglied: berbel, die 42 kg …

