Der Kleine kann was …

Est. 1367 steht selbstbewusst auf dem Etikett, das ist mal eine Hausnummer, zumal für einen Gin. Die Jahreszahl bezieht sich allerdings nicht auf das Entstehungsjahr des Gins, sondern auf die Gründung des Hauses Fugger, die allgemein mit 1367 angegeben wird, das Jahr, in dem der Webermeister Hans Fugger nach Augsburg zog, „fucker advenit“ lautet der …

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Die vielleicht beste Tomatensauce überhaupt

Es gibt kaum etwas Einfacheres und kaum etwas Komplizierteres als eine wirklich gute Tomatensauce, wobei es – ich wage diese Behauptung – in Germanien gänzlich unmöglich ist, überhaupt gute Tomatensauce zu kochen, schlichtweg, alldieweil uns die Rohstoffe dazu fehlen, die wirklich guten Tomaten lassen die Italiener offensichtlich nicht den Brenner passieren, und ein deutscher Gewächshaus-Basilikum …

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Lavie & LePetit in Jever: Entwaffnend ehrlich

Summa summarum: uriges, sehr rustikales Provinz-Pub in bester Innenstadt-Lage von Jever, riesige, Convenience-schwangere Speisekarte mit über 100 Gerichten, was Tiefkühler, Kühlung und Bottiche an Tex-Mex-, Italien-, Spain- und American-Fertiggerichten oder Vorprodukten hergeben, aber Laden brummt, die Stimmung ist bestens, die Bedienungen sind freundlich und flott, das Jever ist frisch und gut gezapft und ausgesprochen süffig …

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Minna in Norden: Kulinarisches Kantinen-Niveau in netter Umgebung

Summa summarum: Gemütliches, unprätentiöses, bürgerliches Lokal mit einigen typisch regionalen Gerichten, mehr kurzgebratenes Fleisch als Fisch, allerdings kommt die Küche kaum über Kantinen-Niveau hinaus. Norddeich Mole kennt man vielleicht noch von Zuganzeigen in diversen Bahnhöfen, obwohl nur gut 1.000 Einwohner, fahren dorthin ICs und ICEs, um erholungssuchende Reisende auf die Fähren zu den ostfriesischen Inseln …

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Restaurant zur Schlachte im Stadthotel Jever: Trauerspiel mit Ansage

Summa summarum: gesichts- und ambiente-loses Hotelrestaurant mit nettem Freisitz, bemüht norddeutsch-mediterraner Cross-Over-Speisekarte, uns hat es durch die Bank weg nicht geschmeckt. Es ist ein Kreuz mit dem Essengehen in Jever, wenn der Butt zu hat und man tatsächlich halbwegs authentisch norddeutsch-friesisch-maritim essen will. Bleiben eigentlich nur das Haus der Getreuen als offizieller Brauereiausschank des Friesischen …

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Wildfang in Goslar: unlecker

Summa summarum: Viel Marketing-Tamm-Tamm mit „selbstgemacht“, „regional“ usw., und dann durchweg unleckeres Abendessen in unhübscher Atmosphäre mitten in der hübschen Altstadt von Goslar Der Brocken brennt und ist weiträumig abgesperrt, das Wetter ist für Anfang September echt Scheiße und wird nur noch durch unser Hotel untertroffen, dazu ist Stadtfest, überall Buden, Verlustigungen, Bühnen mit wummernden …

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