Trüffel-Rührei

Reste-Essen ist ja nicht wirklich jedermanns Sache, aber – wie der Nord-Deutsche zu sagen pflegt – wat mut, dat mut, man kann ja schließlich keine Lebensmittel verkommen lassen. Nun gibt es allerdings spezielle Situationen, in denen Reste-Essen so unwillkommen nicht ist. Zum Beispiel, wenn ein Stücklein Trüffel vom letzten großen Abendessen mit Trüffel-Nudeln als Vorspeise übrig ist. Und das Zeug muss ja schließlich weg, verstinkt ja sonst die halbe Wohnung … Trüffel-Rührei ist da eine gute Idee.

 

Zutaten:

  • 1 walnussgroßes Stück Butter
  • 3 frische Eier
  • Trüffel (was halt weg muss, und was die Menge anbelangt, so gilt hier ausnahmsweise das Theorem von Georgette Dee: „Mehr ist mehr!“)
  • Pfeffer, Salz

 

 

Zubereitung:

  • Butter in einer großen Pfanne bei mittelstarker Hitze aufschäumen, Hitze etwas reduzieren
  • 3 Eier direkt in die Pfanne auf die Butter aufschlagen, rasch grob verrühren
  • Eier mit Salz und Pfeffer würzen (nein, ich würze die Eier beim Braten und nicht erst bei Tisch!)
  • Trüffel zügig über die stockenden Eier hobeln
  • Trüffel und Ei kurz vermischen, kurz bevor der gewünschte Gar-Grad der Eier erreicht ist (die eine mögen’s eher glibberig, die anderen eher stein-hart), Trüffel-Eier auf vorgewärmten Teller geben (Eier garen immer noch etwas nach, daher 5 bis 10 Sekunden früher aus der Pfanne)
  • Wer mag, kann jetzt noch Teller-Ikebana mit Petersiliensträußchen, Tomatenscheibchen und ähnlichem Schnickschnack betreiben. Ich für meinen Teil stürze mich lieber gleich auf die Eier, solange sie heiß sind. Dazu gibt’s derbes Graubrot. Und wenn’s nicht gerade ein Frühstück ist, ein Glas Crémant oder Champagner dazu schadet gewiss nicht.
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