Gespräch mit einem Concierge, Teil 5

Gelesener Mensch und Pegeltrinker Caro kommt, wie erwartet wieder ziemlich fertig. Noch bevor sie Rum bestellt, legt sie einfach ihren Kopf auf meine Schulter und seufzt, seufzt tief. „Die sind alle so doof“, flüstert sie. „Was die machen wollen, ist letztendlich kriminell. Und ich soll’s juristisch so drehen, dass es gerade noch nicht kriminell ist …

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“The dry martini is the only American invention as perfect as a sonnet.”

Zugeschrieben Henry Louis Mencken (12. September 1880 bis 29. Januar 1956). Das Zitat findet sich heute in zahlreichen Bars, Getränkekarten und gastronomisch-kulinarischen Essays. Dabei ist noch nicht einmal klar, ob das Zitat überhaupt von Mencken stammt. Die einzige Quelle stammt aus „Six Men“ von Alistair Cooke (1977), in Menckens Schriften taucht es offenbar nicht auf. …

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No kidding: Versuch eines Martinis in der Hotelbar des Hilton Heidelberg

Der Laden brummt nachts um halb elf, vor allem amerikanische Touristen lassen es sich hier bei Aperol Spritz oder orginal german beer und kostenlosen Nüsslein wohlergehen, während sie sich lautstark gegenseitig von ihren Entdeckungen in dieser lovely medieval city (sie sagen tatsächlich ‚medieval‘) berichten und ihre erstandenen Souvenirs – Kitsch as Kitsch can – und …

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Where the hell is Loccum?

Caro ist sauer, stocksauer wäre übertrieben, aber sauer allemal. „So, so, Du kennst Dich also mit schönen Landgasthöfen aus!“ schimpft sie mich. „Tschuldigung Fräulein …“ (sie hasst es, wenn ich sie Fräulein nenne, aber sie ist nun mal nicht verheiratet, also ein Fräulein) „… aber dem Internet kann man auch nicht immer alles ansehen. Das …

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