Gins aus British Columbia: Small Batch, Handcrafted, Tralala, und gar nicht mal so schlecht

Man kann dumme Dinge machen. Sehr dumme Dinge auch. Neulich, in Vancouver, British Columbia, Kanada, Downtown, ein gehobenes Mittelklassehotel, die Lage genial, die gesamte Innenstadt samt Vergnügungsmeilen und Philharmonie fußläufig, Zimmer so lala, Installationen, Matratzen und Fenster von anno Dunnemal, Teppichboden wahrscheinlich von der örtlichen Uni für die Zucht toxischer Bakterien- und Viren-Kulturen gepachtet, Strom-, Wasser- und Abwasser-Leitungen über Putz, wie es halt so ist, in den alten Kolonien im tiefen Westen, kurz vor dem tiefen Osten, aber dafür preiswert, nicht wirklich bezahlbar, doch verglichen mit anderen Unterkünften ähnlichen Kalibers fast schon wohlfeil, außerdem hat das Haus ein sehr ordentliches italienisches Restaurant, in dem vor allem Einheimische essen gehen, eine Sportsbar, wo die jungen weiblichen Bedienungen selten einen BH unter den viel zu kurzen T-Shirts bzw. viel zu offenen Blusen tragen, wo zu schlechten Burgern und schlechterem Bier auf großen Bildschirmen unablässig Sportveranstaltungen flimmern und wo Frauen als Gäste nur reingehen, um auf ihre gaffenden Männchen aufzupassen, und vor allem gibt es eine Hotelbar, eine sehr gut sortierte Hotelbar mit zwei Barkeepern, die ihr Handwerk verstehen und die einer der Hot-Spots der Stadt für heimische Barflys ist, Hotelgäste und Fremde findet man hier eher selten. In den letzten Tagen habe ich mich beim abendlichen Drink mit einem der beiden Barkeeper angefreundet, er heißt Aiden. Wir reden nicht viel, wozu auch. Aiden weiß, wie man trockene Martinis mixt, und worüber sollten wir sonst reden? Nur Looser und Leute mit Problemen reden viel mit Barkeepern, so etwa „Wissen Sie, das Leben ist so ungerecht zu mir …“ oder – der Klassiker schlechthin – „Meine Frau versteht mich nicht …“. Die späten Nachmittage sind schön in der Hotelbar, ich nippe an meinem Drink, beobachte die Leute in der Bar und das Treiben auf der Straße vor den bodentiefen Fenstern, Aiden mixt seine Cocktails und bereitet die Bar für den abendlichen Ansturm vor, da gibt es nicht viel zu reden. Trotzdem weiß ich schon eine Menge von Aiden, auch wenn wir beide kaum sprechen, so redet er doch regelmäßig mit den Leuten, die links und rechts von mir an der Bar sitzen, diese unsäglich langweiligen Gespräche „Wie geht’s Dir, woher kommst Du, was machst Du, wohin willst Du?“ Ich mag diese Verschwendung von Worten und von Atemluft nicht: blubb! Dennoch weiß ich so ungefragt, dass Aiden aus einem kleinen Kaff in Saskatchewan stammt, das Mixerhandwerk in Québec und Montreal erlernt hat und nun hier im tiefen kanadischen Westen sein Glück machen will. Die Frau für’s Leben hat er allhier bereits gefunden, ein Kind haben beide auch schon gezeugt, jetzt wohnen sie so lala in den Suburbs in Surrey, eine knappe Stunde mit den Öffentlichen nach Down Town, was nicht wirklich viel ist für Vancouver (obwohl es mit 600.000 Einwohnern in der Stadt, 2,5 Millionen in der Region eine eher kleine Großstadt ist), das komplette Gehalt für 50 Stunden Barkeepen in der Woche geht für die Miete drauf, klagt Aiden einem meiner Theken-Nachbarn, das sei fast schon normal hier, leben tuen er und seine Frau von ihrem Gehalt und vor allem von seinem Trinkgeld, und wenigstens 25 Prozent von der Rechnung sollten das schon sein, das ist hier so üblich, bei den üblichen europäischen 10 Prozent würde man einen sehr bösen Blick ernten, beim Aufrunden von 19,50 „Machen Sie 20.“ würde Aiden wahrscheinlich empört heimlich in’s Glas spucken.

So sitze ich jeden späten Nachmittag in und an der Bar in der fremden Stadt, wo mich niemand kennt, mir niemand auf den Senkel geht, nehme meine Drinks, bin halbwegs glücklich … naja, sind wir ehrlich, bin nicht über die Maßen unglücklich und lasse das Leben an mir vorbeiziehen, ohne rechte Lust, einen Zipfel davon zu ergreifen und festzuhalten. Irgendwie hat die Situation was von Otis Redding: „I’m sittin‘ on the dock of the bay / Watchin‘ the tide, roll away / I’m sittin‘ on the dock of the bay / Wastin‘ time /// I left my home in Georgia / And I headed for the Frisco Bay / ‚Cause I’ve got nothin‘ to live for / Looks like nothin’s gonna come my way, ..” Bis ich eines Abends etwas Dummes mache, etwas sehr Dummes: ich frage Aiden, ob es denn auch echte heimische Gins aus British Columbia gäbe und was er davon im Angebot habe, ich hätte ihm wahrscheinlich auch sagen können, dass er eine Klapperschlange in der Hose hat, so elektrisiert wirkt er. Sofort fängt er an, Schnapsflaschen aus dem Regal auf die Theke zu stellen. „How many do you want to try?“ „Let’s start with half a dozen.” “Too less, that won’t work.” gibt Aiden zurück und stellt schließlich 10 Flaschen vor mich auf die Theke. „You have to try at least those.“ und das „you have to“ spricht er in einer Art und Weise aus, die keinen Widerspruch duldet.

Wir beginnen gleich mit etwas Schrägem, einem Empress 1908, die Premium-Linie von Victoria Distillers aus Victoria, BC, mit 42,5% Alkohol auf Mais-Basis, quietsche-indigo-blau Dank der Färbung mit den Blüten der Blauen Klitorie (Clitoria ternatea), die in Kuba und Indien traditionell zum Färben von Reis eingesetzt wird, aber auch für Stoffe. Entstanden ist dieser Gin aus der Zusammenarbeit der Victoria Distillers und dem legendären Fairmont Empress Hotel in Victoria, British Columbia. Blaue Klitorie und Schwarzer Tee (wie er im Faimont Empress serviert wird) sind die vorherrschenden Botanicals, dann natürlich Wachholder, schließlich Grapefruitschale, Koriandersamen, Zimtrinde, Rosenblätter, Ingwerwurzel und dunkle Beeren (ich würd‘ vom Geschmack her eher sagen, künstliches Beerenaroma). Was dabei herauskommt ist … eine indigoblaue Plörre, die kein Mensch braucht, es sei denn, um hübsch anzuschauende farbige Drinks zu mixen. Der Wachholder geht geschmacklich vollkommen unter (neuerdings nennt man so etwas Contemporary Style oder New Western Style (vulgo: everything goes, no limits, no rules) – aber dann brauch ich auch keinen Gin!), was letztendlich bleibt ist ein unharmonischer Kampf zwischen Zimt und Zitrus, der Tee liefert das Aroma von muffigen Socken dazu, alles zusammen ergibt kein rundes, komplexes Geschmackserlebnis, sondern indifferenten Geschmackspapillen-Murx im Maule.

Ebenso wie die renommierte Brennerei Ziegler und die Gentle-Brenn-Pfuscher aus Berlin haben es auch die Victoria Distillers es nicht geschafft, eine sinnvolle, harmonische Symbiose von Gin und Schwarzem Tee zu erschaffen. Auch die Versuche mit Grünem Tee als Botanical – der Drumshanbo Gunpowder Gin von der Irischen Shed Distillery, der Tinkerman’s mit dem kuriosen Untertitel Curiously Bright and Complex von der Smith Bowman Distillery in Virginia, der unsägliche Indische Jaisalmer vom der Rempur Distillery, die Japanischen Sakurao aus der gleichnamigen Brennerei und der hierzulande populäre Roku von Suntory (da waren sicherlich noch mehr Gins mit Tee, an die ich mich nicht mehr erinnere bzw. von denen ich keine Aufzeichnungen mehr habe bzw. wo ich den Tee gar nicht wahrgenommen habe) … – allesamt spirituelle Blindgänger, die kein Mensch braucht, Tee und Gin, das scheint einfach nicht zu funktionieren, oder niemand hat bisher die Lösung gefunden.

Der normale Victoria Premium Cocktail Gin ist ein geschmacklicher Dünnling mit 42,5% Alkohol, ein altbekanntes Aromen-Spiel von Waschholder und Zitrus, unterstützt von etwas Koriandersamen, mehr schmecke ich beim besten Willen nicht heraus, auch wenn zehn Botanicals drinnen sein sollen, nur den Basis-Schnaps, ein einfacher, grob gebrannter Getreideschnaps mit zu viel Nachlauf, nimmt man noch wahr, aber sonst ist da nicht viel, auch von dem angeberischen Werbesprech „using the world’s best-tasting water (found right here on the Canadian west coast)” merkt man nix, dieser Victoria Gin ist geschmacklich so flach und klar, der könnte auch als Korn durchgehen. Als Möchtegern-Gin jedenfalls Thema glatt verfehlt.

Gleich danach zeigt mir Aiden sozusagen den „große Bruder“ des Victoria Gins, Victoria Premium Oaken Gin geheißen, bernsteinfarben, für einige Monate in Fässern aus amerikanischer Weißeiche gereift, die Macher nennen das dann Liquor Style Gin ich kenne das als Reserve oder Aged Gin, einerlei. Durch die Fasslagerung ist der Gin natürlich milder und runder als der normale Victoria Gin, aber es dominieren aufdringliche Vanille- und Karamellnoten, dazu Tannine und scharfes Phenol, das ist keine reine Geschmacksfreude. Aiden hat noch eine der ersten Flaschen im alten Design mit noch 45% Alkohol, die neuen Abfüllungen hätte sie jetzt auf 42,5% reduziert, um ihn weicher zu machen, sagt Aiden.

Nach den Dünnlingen aus dem Hause Victoria serviert Aiden den British Columbia Dry Gin von Resurrection Spirits, einem Brenner quasi gleich um die Ecke, in der Franklin Street in Vancouver. Resurrection, das heißt nichts weniger als Auferstehung, und die Macher von Resurrection Spirits nehmen für sich in Anspruch, die Wiederauferstehung der kanadischen Roggenbrand-Tradition auf den Weg gebracht zu haben. Angeboten werden ein doppelt destillierter Roggenschnaps, der als Korn schon mal sehr ordentlich ist; auf dieser Basis produzieren die Aufersteher dann ihren British Columbia Dry Gin mit 45%, Botanicals sind Wachholder, Koriandersamen, Angelikawurzel, Rosenblütenblätter und dann die in Britisch Columbien offensichtlich unverzichtbaren Zitronenschalen. Auch bei diesem Gin dominiert dieses Aromen-Spiel zwischen Wachholder und Zitrus, aber hier ungleich stärker und deutlicher als bei dem Victoria Dünnling, mit deutlichem Fokus auf dem Wachholder, und der Roggen-Schnaps ist eine kräftige, sauber gebrannte Basis dafür. Die Rosen geben lediglich eine ganz leichte Süße, gehen aber ansonsten fast unter, und das ist gut so. Der British Columbia Gin macht mit seinen 45% und seinem deutlichen Geschmack richtig Spaß, er ist nicht elegant, sondern eher robust-kräftig, aber nicht ordinär.

Diesen Gin gibt es dann auch noch Fass-gelagert als Rosé Gin, und da wird’s dann wieder speziell. Zusätzlich kommen hier noch Grapefruitschale, Ingwerwurzel, Zimtrinde und Kubebenpfeffer als weitere Boticals hinzu und das Ganze lagert dann noch sechs Monate in alten Cabernet Sauvignon Fässern. Woher die rosa Färbung – statt bernstein, wie man erwarten sollte – stammt, bleibt wohl düsteres Geheimnis der Macher. Jedenfalls schmeckt der fertige Gin nicht so penetrant süßlich … jetzt hätte ich doch fast schwul geschrieben … wie der Malfy Gin Rosa, der Cape Town Pink Lady Gin, der Bosford Rose oder – die schlimmsten von allen – der Gordon’s Pink Dry Gin und der Hendrick’s Midsummer Gin. Der Rosé Gin von Resurrection fällt auf durch eine gewisse – angesichts der Farbe unerwartete – Schärfe, begleitet von einer molligen, sehr deutlichen Portweinnote. Im Martini möchte ich den nicht haben, aber um 18:00 Uhr in der Abendsonne im Straßencafé mit einem großen Eiswürfel, dazu ein paar frisch gebackene Chester-Blätterteig-Stangen, das könnte durchaus Sinn machen.

Mad Lab Gin6 der Mad Laboratory Distilling Ltd. ist dann wirklich etwas Besonderes. Scott Thompson und Ahmet Ulker hatten Anfang des Jahrtausends nicht etwa eine nette Marketing-Geschichte, für die sie dann einen Schnaps produzierten, sie hatten die Vision einer eigenen, ganz traditionellen Schnapsbrennerei, die vor allem auch den Grundalkohol aus heimischer Gerste selber herstellt und nicht nur extern zugekauften Industriealkohol veredelt. Und sie arbeiten mit einer Brennblase mit Direktbefeuerung, damit kann heutzutage kaum noch jemand umgehen. Beim Mad Lab Gin6 ist einerseits der Wachholder dominant, wie es sich gehört, geschmacklich unterstützt von Lorbeer und Koriander, doch dann kommen im Abgang Zitrusschale, Dill und Gurke dazu, und das zusammen – traditionell-holzig vorne, progressiv-gemüsig-frisch hinten – ist eine ganz eine kuriose, aber durchaus positive Geschmackserfahrung, die durch die laschen 40% Alkohol sogar eher noch unterstrichen wird. Für Martinis taugt Mad Lab Gin6 nicht, aber pur auf Eis im Sommer ist er eine willkommene Abkühlung.

„We’re all mad here.“ ist der Wahlspruch der Macher vom Mad Lab, mad kann man mit wütend, verrückt, wahnsinnig übersetzen. Und dann gibt es in Vancouver eine Brennerei mit dem netten Namen Odd Society, odd steht hier wohl für seltsam. Beiden Brennerteams ist die Unkonventionallität gemeinsam, beide Teams produzieren kein beliebiges Produkt für eine geile Marketing-Story /-Lüge, beide Teams brennen für das, was sie herstellen, beide produzieren ihren Grundalkohol selber, beide setzen bei den Botanicals primär auf heimische Kräutlein. Kopf hinter der Odd Society ist Gordon Glanz, ein Kanadier, der das Brennerhandwerk in Schottland erlernt und studiert hat, und der bei seiner Rückkehr in die alten Kolonien gleich noch eine ausrangierte Destillierkolonne aus der Schweiz mitbrachte. Damit produziert er einen Gin namens Wallflower, ein klassischer London dry mit 44% mit sehr deutlicher Wachholder-Note, dazu Rosenblätter, Holunderblüten, Lavendel, Cranberry und Orangenschale machen den Wallflower Gin zu einem Grenzgänger zwischen kräftigem Wachholder-Geschmack und zarten floralen Note, die insgesamt aber in ihrem Zusammenspiel stimmig sind. Wallflower ist eine ideale Grundlage für Frühjahrs-Martinis.

Für ein weiteres Produkt wirft Glanz in Abwandlung des unsäglichen Sloe Gins dann noch heimische Salal Beeren (auch Shallon-Scheinbeere (Gaultheria shallon) oder Hohe Rebhuhnbeere genannt – musst ich selber googlen) in seinen Gin und verkauft das Zeugs nach mehreren Monaten des Mazerierens dann als Seasonal Salal Gin –  Odd Society’s answer to British Sloe Gin: ein süß-scharfes Zeugs mit 30% Alkohol, das die Menschheit so dringend braucht wie Sackflöhe (sorry for that, folks!). Aber zum Glück wurden vorletztes Jahr nur 80 Flaschen hergestellt und zur Weihnachtszeit für 30 Kanadische Dollar limitiert auf eine Flasche pro Person verkauft; von daher ist es schon eine echte Rarität, was Aiden mir hier serviert.

Nicht ganz so idealistisch verklärt wie die Produkte von Mad Lab und Odd Society ist der Queensborough Gin von den Central City Brewers + Distillers in Surrey, „Right by my house around the corner.” erklärt Aiden. Central City Brewing ist 2013 angetreten, den Brauerei- und Brennerei-Markt von British Columbia mit neuen, frechen, trendigen Produkten aufzumischen. Das Rezept für den Queensborough Gin stammt angeblich aus dem 17. Jahrhundert aus London. Eine Geschichte muss nicht wahr sein, Hauptsache sie ist schön erzählt, jedenfalls ist der Queensborough Gin ein ordentlicher London Dry Gin, wenngleich mit nur relativ verhaltener Wachholder-Note, statt dessen dominieren süßlicher Jasmin, Rosmarin, Pinie und Schwarze Johannisbeere, dann herbe Engelwurz und Fichtenholz, schließlich unendlich viele, indifferente Zitrus-Aromen im Abgang, und das alles mit gefälligen 43%. Den Queensborough gibt es auch noch goldfarben im Weinfass gelagert, rosafarben mit künstlichem Himbeeraroma und schließlich Japanese Style mit grünem Tee (zum Thema Tee als Botanical s.o.). Also, der „normale“ Queensborough ist ein ordentlicher, nicht wirklich feiner, eher plumper, bodenständiger, aber halbwegs ehrlicher Gin, meine Assoziation war die eines Rockers im rosa Ballettkleidchen, der passt schon irgendwie, bevor ich Wasser trinke würde ich ihn nicht zurückweisen, aber ohne Not kaufen würde ich ihn mir auch nicht.

Last one: Grundphilosophie der Okanagan Spirits Craft Distillery ist local sourcing in jeder Hinsicht, vom Getreide für den Sprit bis hin zum letzten Kräutlein für den Gin. Vor Urzeiten – im Jahr 2004!!! –von Tony „Al Capitain“ Dyck als Familienbetrieb gegründet, bezeichnet sich der Laden heute als „Canada’s craft distilling pioneer“. Ich mag solche Aussagen nicht, 2004, da destillierte der Deutsche Jörg Rupf schon 22 Jahre lang nach alter Väter Sitte mit traditioneller Handwerkskunst in Alameda in seiner St. George Spirits und war längst eine Legende in Nordamerika, auch in Kanada. 2004 wurde das craft distilling bestimmt nicht erst gefunden. Einerlei. Der Grundalkohol des Flagship-Gins, Essential Gin genannt, ist scharf, ich würde sagen, hier hat man zu viel Nachlauf beim Destillieren durchgehen lassen, obwohl nur 40% brennt er am Gaumen, was eigentlich nicht sein sollte. Aber dann bestich der Essential mit einer gekonnten Balance aus Wachholder und Fichtennadel einerseits und Rhabarber, Iriswurzel, Veilchen, Rosen und wirklich nur einem Hauch Zitrus auf der anderen Seite, das könnte gut sein, wäre der Grundalkohol besser.

Victoria Distillers
9891 Seaport Pl
Sidney, BC V8L 4X3
Kanada
Tel.: +1 (2 50) 5 44 82 17; hello@victoriadistillers.com; http://victoriadistillers.com/

  • Empress 1908 Gin, 42,5% 47,10 € / Liter
  • Victoria Premium Cocktail Gin, 42,5%, 34,30 € / Liter
  • Victoria Premium Oaken Gin, 42,5%, 44,70 € / Liter

Resurrection Spirits
1672 Franklin St
Vancouver, BC V5L 1P4
Kanada
Tel.: +1 (6 04) 2 53 00 59; info@resurrectionspirits.ca; https://www.resurrectionspirits.ca/

  • British Columbia Dry Gin, 45%, 42,10 € / Liter
  • Rosé Gin, 45%, 50,20 € / Liter

Mad Laboratory Distilling Ltd.
618 East Kent Ave S
Vancouver, BC V5X 4V6
Kanada
madlabdistilling@gmail.com; https://www.madlabdistilling.com/

  • Mad Lab Gin6, 40%, 74,65 € / Liter

Odd Society
1725 Powell Street
Vancouver BC V5L 1H6
Kanada
Tel.: +1 (6 04) 5 59 67 45
info@oddsocietyspirits.com; https://www.oddsocietyspirits.com/contact/

  • Wallflower Gin, 44%, 42,90 € / Liter
  • Seasonal Salal Gin –  Odd Society’s answer to British Sloe Gin, 30%, 51,60 € / Liter

Central City Brewers + Distillers
11411 Bridgeview Drive
Surrey, BC V3R 0C2
Kanada
Tel.: +1 (6 04)-5 88 23 37
needbeer@centralcitybrewing.com; https://centralcitybrewing.com/

  • Queensborough Gin, 43%, 43,10 € / Liter

Okanagan Spirits Craft Distillery
5204 24 St
Vernon, BC V1T 8X2
Kanada
Tel.:+1 (2 50) 5 49 31 20
info@okanaganspirits.com; https://okanaganspirits.com/

  • Essential Gin, 40%, 34,40 € / Liter

P.S.: Und der Beste von all den Gins, mag der geneigte Leser jetzt fragen? British Columbia Dry Gin von Resurrection Spirits ist meine erste Wahl in dieser Auswahl, der Wallflower von der Odd Society die Nummer Zwei.

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