Wildkräutersalat mit sautierten Champignons, Radieschen, Gurken, Tomaten, dazu asiatisch marinierte Rindfleischstreifen, geröstete Kern’derl, Senf-Honig-Balsamico-Dressing und Knoblauchbaguette
Zutaten (für ca. 4 Portionen):
Für das Rindfleisch
- 3 dünn geschnittene Rindersteaks (ca. 500 g)1
- 3 g Natron (ca. 1 gestrichener Teel.)
- 20 g Kartoffel- oder Maisstärke (ca. 1 gehäufter Essl.)
- 30 ml dunkle Sojasauce (ca. 2 Essl.)
- 30 ml Wasser (ca. 2 Essl.)
- 15 ml Reiswein (Mirin) (ca. 1 Essl.)2
- 5 ml Limettensaft (ca. 1 Teel.)
- 5 ml flüssiger Honig (ca. 1 Teel.)
- 10 ml Sesamöl (ca. 2 Teel.)
- 5 g Knoblauch (ca. 1 mittlere Zehe)
- 3 g Ingwer
- 50 g Butterschmalz (ca. 2 gehäufte Essl.)
Für das Knoblauchbaguette
- ½ Baguette
- 125 g weiche Butter
- 50 g Knoblauch (ca. 10 mittlere Zehen)3
- Salz
Für das Salatdressing
- 25 ml Honig (ca. knapp 2 Essl.)
- 75 ml warmes Wasser (ca. 5 Essl.)
- 20 g mittelscharfer Senf (ca. 1 leicht gehäufter Essl.)
- 10 g scharfer Senf (ca. 1 leicht gehäufter Teel.)
- 50 ml Balsamico Essig (ca. 3 Essl.)
- 75 ml Olivenöl (ca. 5 Essl.)
- Weißer Pfeffer aus der Mühle
- Salz
- Evtl. etwas Apfelessig oder Limettensaft
Für den Salat4
- 25 mittelgroße Champignons5
- 20 g Butterschmalz (ca. 1 leicht gehäufter Essl.)
- Salz
- 10 kleine Strauchtomaten
- 1 kleine Feldgurke
- 10 Radieschen
- 1 Möhre
- 100 g gemischter Wildkräutersalat (ca. 4 gute Hände voll)
- 150 g gemischte Körner (Kerne von Sonnenblume, Kürbis, Pistazie, Cashew, Sesam …)
Zubereitung:
- Rindfleischscheiben parieren (evtl. Fett und Sehnen wegschneiden) und in dünne Streifen (ca. Bleistift-dick) schneiden
- Zutaten für die Marinade mischen; Knoblauch und Ingwer dazu durch die Knoblauchpresse drücken; alles gut verrühren
- Fleischstreifen in die Marinade geben, gut vermengen
- Fleisch im Kühlschrank 30 bis 120 Minuten marinieren lassen, dabei ein, zwei Mal durchrühren
- Für das Knoblauchbaguette das Baguette längs halbieren
- Weiche Butter mit zerdrücktem Knoblauch und Salz gut vermischen
- Buttermischung auf das Baguette streichen
- Für das Salatdressing den Honig im warmen Wasser auflösen
- Alle sonstigen Zutaten in einen Mixbecher geben, mit dem Schneidestab gut vermixen, bis die Flüssigkeit emulgiert
- Dressing abschmecken; sollte Säure fehlen, mit Apfelessig oder Limettensaft nachhelfen
- Für den Salat Champignons putzen und waschen, in Scheiben schneiden
- Butterschmalz in einer Pfanne gut erhitzen (8 von 9); wenn das Fett heiß ist, Champignonscheiben dazugeben und unter Rühren braten, bis sie leicht Farbe annehmen; nach ca. 1 Minute leicht salzen; Champignons abkühlen lassen
- Möhren schälen, in hauchdünne Scheiben hobeln
- Tomaten waschen, halbieren oder vierteln
- Gurken und Radieschen waschen und putzen, Gurken nach Geschmack schälen, beides in dünne (aber nicht hauchdünne) Scheiben schneiden
- Salat waschen, putzen, ggf. in mundgerechte Stücke zupfen, trockenschleudern
- Salatkörner in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten
- Backofen auf 180° Umluft vorheizen, Knoblauchbaguette 10 bis 15 Minuten backen, danach für 5 Minuten den Grill dazuschalten (Baguette beim Grillen ständig im Auge behalten, damit es nicht verbrennt)
- Butterschmalz in einer Pfanne oder einem Wok sehr gut erhitzen (9 von 9)
- Fleisch aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen
- Wenn das Fett zu rauchen beginnt, Fleisch dazugeben und unter ständigem Rühren in ca. 3 bis 5 Minuten zügig braten; aus der Pfanne nehmen und in eine vorgewärmte Schüssel geben
- Salate in einer großen Schüssel locker vermischen
- Sauce in eine Sauciere, Kerne in eine Schüssel geben
- Salate, Sauce, Fleisch, Kerne und Baguette getrennt servieren; jeder stellt sich bei Tisch seinen Teller selber zusammen
- Bei 500 g Fleisch für vier Personen bleibt der Salat die Hauptsache. Fleischfresser können gerne auch mehr Fleisch nehmen. ↩︎
- Hilfsweise geht auch ein trockener Sherry. Sake funktioniert hier nicht. ↩︎
- Die Knoblauchmenge ist variabel, Vampire sollten weniger verwenden, Vampirjäger auch mehr. ↩︎
- Das sind Vorschläge für eine Salatmischung, die sich je nach Jahreszeit, Marktlage, Hunger und Gusto beliebig abwandeln lassen. ↩︎
- Nicht erschrecken über die Menge der Champignons. Beim Sautieren fünfteln sie ihr Volumen wenigstens. Wer lieber rohe Champignons im Salat haben mag, nimmt deutlich weniger. ↩︎

