Mein Birchermüsli

Es war im Jahre 2011, als ich – ich weiß nicht, welche Laune mich geritten, wel-cher Teufel mich verführt, welcher Engel mir eine Eingebung geflüstert hat – von einem auf den anderen Tag anfing, Birchermüsli unter der Woche zum Frühstück zu essen. Kennengelernt hatte ich die Pampe im alten Stoller in Zürich in der Badener Straße, als es noch unter Familien-Führung war, bevor die Mercure-Kette dieses wirklich nette Stadthotel(„with the cosiest Bar in town“) verhundst hat.

 

Zutaten

  • Ca. 5 Eßl. Haferflocken
  • 1 Eßl. Rosinen
  • Nach Geschmack 2-4 geviertelte getrocknete Aprikosen
  • 2 Eßl. rote Beeren (Him-, Heidel-, Brom-, Johannis- usw., was es halt gibt, TK oder besser frisch)
  • ½ Zitrone
  • 1 Apfel (nicht zu groß)
  • 1 Eßl. geschroteter Leinsamen
  • ½ Eßl. gehackte (nicht geriebene) Nüsse oder Mandeln
  • 1 Eßl. Honig
  • Joghurt

 

Zubereitung

  • Am Vorabend Haferflocken (nach Geschmack kernige oder Schmelzflocken, ich mag die kernigen lieber) und Rosinen (und ggf. Aprikosenstückchen)  in eine Schüssel geben und mit einigen Eßl. Wasser einweichen (so viel Wasser, dass beim Kippen der Schüssel gerade noch ein wenig am Rand erscheint, also etwas mehr, als die Flocken unmittelbar aufnehmen können). Die Rosinen (und ggf. Aprikosen) sollten unten liegen, da sie mehr Flüssigkeit zum Quellen benötigen als die Flocken. Bei der Verwendung von Tiefkühlbeeren, diese auch schon am Vorabend auf die Flocken geben, bei der Verwendung von frischen Beeren diese erst am nächsten Morgen putzen und ganz zum Schluss auf das Müsli geben. Über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
  • Am Morgen eine halbe Zitrone auspressen, Apfel waschen (nicht schälen), den Apfel mit einer Bircher-Reibe in feine Streifen auf die gequollenen Flocken direkt in die Schüssel reiben (Bircher-Benners Original-Rezept gibt vor, den Apfel samt Kerngehäuse komplett zu reiben, so hart bin ich dann doch nicht, aber Bircher-Benner schrieb auch Kondensmilch als Zutat vor, und die brauche ich auch nicht …). Apfelstreifchen (es sollen Streifchen sein, kein Brei) sofort mit dem Zitronensaft übergießen.
  • Leinsamen (unbedingt geschrotet, ungeschroteten kann der Köper kaum verwerten und er kommt hinten raus wie er vorne reinging), gehackte Nüsse und Honig dazu geben, ein paar Esslöffel Joghurt und alles gut vermischen.
  • Mahlzeit, dieser Papp hält den ganzen Vormittag satt.
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